Lieblinks (28)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)
Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Wie in jeder Woche gibt es hier einen Rückblick auf die Links, die ich via Social Media verbreitert habe. Heute unter anderem mit einem EEG-Rekord, verblüfften Indonesiern, Snowden, Lebensmittelresten und fliegenden Haien. Wenn Sie dann mal schauen möchten?

  • Deutschland setzt einen Rekord
    Mittlerweile produzieren wir 74% unseres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien. Wenn wir jetzt noch die Leitungsprobleme und die allgegenwärtige St. Florians-Denke in den Griff bekommen, könnte das echt was werden mit der Energiewende. Zumindest wenn die Flachpfeifen im Bundestag es nicht wieder auf der Zielgeraden versaubeuteln.
  • Indonesier erforschen Deutsche
    Indonesische Studenten beschäftigen sich mit der Religiosität der Deutschen. Überraschend werden sie fündig: Bei Veganern. Unter anderem.
  • Cooles Projekt: istschonwiedervollmond.de
  • Snowden soll Ehrendoktor der philosophischen Fakultät Rostock werden. SPD und CDU finden das doof.
  • Ach hier: Laut einer US-Studie führt eine Snowden-Befragung zu einer siebenjährigen Dürre in Deutschland
  • SWR-Mitarbeiter beklagen ‚fehlenden Respekt vor Qualität‘ in ihrem Sender
    Auslöser war wohl eine Live-Sendung in der es um das Hörergrillen von SWR 3 ging und was das für eine große Herausforderung für die Moderatorin war. Grundsätzlich kein Problem, wenn nicht die als live verkaufte Sendung noch vor der Ausstrahlung versehentlich als Podcast online gegangen wäre. Unabhängig vom konkreten Auslöser dieser Debatte finde ich, dass das auch anderen Anstalten sehr gut zu Gesicht stünde, wenn journalistische Qualität wieder mehr wertgeschätzt würde.
  • Wie im Ausland Reste verkauft werden
    Für Viele gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum als Alarmsignal: Spätestens dannn werden Lebensmittel spontan schlecht. Deswegen landen hunderte Tonnen absolut genießbarer Lebensmittel im Müll, deswegen gibt es Leute, die Containern und deswegen gibt es in den Supermärkten auch die „Restekisten“. Darin werden Lebensmittel lieblos aufbewahrt, die wegen des dreuenden „Verfallsdatums“ stark reduziert sind. Supermärkte in Großbritannien machen das besser.
  • „Sharknado 3“ ist bestätigt
    Die Macher sind noch nicht einmal mit der Post-Production für „Sharknado 2 – The Second One“ fertig, da bestellt der SyFy-Channel schon den dritten Teil. Wir erinnern uns: In Teil 1 ging es um einen Tornado, der Haie aufsaugte und über Los Angeles abregnen ließ. In Teil 2 wird es um einen Tornado gehen, der Haie aufsaugt und über New York abregnen lässt. Ich habe eine Theorie, was die Story von Teil 3 angeht…
  • Mit welchen Tricks in Brüssel Politik gemacht wird
  • Es ist dann wohl aus
    Ralf Heimann schreibt über die Lokalzeitung, für die er fast zehn Jahre lang gearbeitet hat: „Eine Nachricht kann bei Twitter auftauchen, sie kann tausendmal bei Facebook geteilt werden. Das Radio kann es melden. Aber wenn die andere Lokalzeitung das Thema am nächsten Tag verpennt hat, dann ist die Sache noch mal glimpflich ausgegangen.“
  • Die Roboterjournalisten sind unter uns
    Stell Dir mal vor, es gibt ein Erdbeben in L.A. und obwohl es mitten in der Nacht ist und kein Mensch die Redaktion besetzt, geht trotzdem ein einfacher Artikel dazu online. Das gibt es tatsächlich und ganz ohne automatische Übernahme von Agenturmaterial: Ein Algorithmus hat die Daten der Erdbebenwarte mit Daten aus dem Archiv abgeglichen und daraus eine erste Meldung gebastelt. Ähnliche Ideen gibt es bereits für die Berichterstattung der chronisch unterbesetzten Lokalsportredaktion über die Kreisliga-Fußballspiele und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, solange Daten die Grundlage für die Meldung bilden. Was sich da für den Billigheimer Outsourcing-Anzeiger für Möglichkeiten auftun!
  • Ein weiterer Artikel zum Thema „Roboterjournalismus“ mit vielen Beispielen.
  • Das Nord-Süd-Gefälle Episode 000 – Die Nullnummer
    Mein neuer, monatlich erscheinender Podcast. Zusammen mit Dotti aus dem Allgäu unterhalte ich mich über Dinge, die Dithmarschen vom Allgäu unterscheiden und über Dinge, die die beiden verbinden.
  • Bilderklau: Wenn sich Firmen bei Bloggern bedienen
    Der Bauer-Verlag, einer der ganz großen Befürwortern des Leistungsschutzrechts, schloss sich einst einer Erklärung an, in der es unter anderem hieß, dass „zahlreiche Anbieter (..) die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern [verwenden], ohne dafür zu bezahlen. Das bedroht auf die Dauer die Erstellung von Qualitäts-Inhalten und von unabhängigem Journalismus.“ Das gilt offenbar nur wenn jemand anders die Inhalte von Verlagen kopiert, denn im hier beschriebenen Fall bedient sich der Bauer-Verlag selbst kostenlos und ungefragt bei einer Bloggerin.
  • Zur Geschichte des Brötchenknasts
    Das Supermarktblog zu den unsäglichen Backstationen in Discountern: „Wobei z.B. die Lidl-Variante immer noch praktischer ist als die, die sich Rewe für die Backtheken in zahlreichen Filialen ausgedacht hat. An denen müssen Kunden mit einer Hand die Plastikklappe zur Brötchenbox aufhalten, um mit der zweiten Hand die davor baumelnde Backwarenzange zu schnappen, mit der sich die Ware in die Tüte umdisponieren lässt, die derweil, tja, von der dritten Hand aufgehalten wird. Vielleicht bin ich da pingelig, aber: Kann es sein, dass Backtheken, die sich ausschließlich zu zweit oder von dreiarmigen Aliens bedienen lassen, in der täglichen Handhabung ein bisschen unpraktisch sind?“
  • Eine Million Euro seit der Bundestagswahl
    Peter Gauweiler (CDU) hat neue Nebeneinkünfte veröffentlicht, laut abgeordnetenwatch.de hat er mindestens eine Million Euro Nebeneinkünfte aus seiner Tätigkeit als Anwalt kassiert. Im Gegenzug hat er bei 17 von 18 namentlichen Abstimmungen im Bundestag gefehlt und sich auch sonst kaum zu Wort gemeldet. Ich bin da ganz beim Autoren des verlinkten Artikels: Es geht nicht um die Neiddebatte, aber für mein Steuergeld, aus dem Gauweilers Diäten finanziert werden, hätte ich gern eine Gegenleistung. Obwohl es bei einem Typen wie Gauweiler vielleicht auch nicht sooo schlecht ist, wenn der nicht so häufig im Bundestag ist. Es ist kompliziert.
  • Keine Strafzettel für Googles selbstfahrende Autos (engl.)
    Bislang haben die Testfahrzeuge von Google noch nie einen Strafzettel bekommen. Die Frage, wer eigentlich den Strafzettel bekommen müsste, wenn der Fahrer dem Wagen die Steuerung selbst überlässt, wird dabei fast ein wenig philosphisch.