Barcamp Kiel: Regioblogs

In der Regioblogs-Session sollte es um den Austausch unter Regionalbloggern gehen. Es wurde eher eine “Warum blogge ich überhaupt?” und eine “Wie gehe ich mit Kommentaren um?”-Session. Also nicht ganz das, was ich erwartet hatte, wobei ich auch nicht 100%ig wusste, wieso ich diese Session besucht habe, weil ich ja nun sicher alles bin, aber kein ausgewiesener Regioblogger. Ich halte ja ohnehin nichts von diesem Schubladen Nischen-Denken, wonach jedes Blog seine eigene Nische suchen muss, um erfolgreich sein zu können.

Ich halte es da eher mit Landeblogger Swen Wacker, mit dem ich mich später am Abend noch unterhielt. Er sagte “Bloggen heißt erst einmal für sich selbst schreiben. Wenn dann auf einmal Leute lesen, was Du schreibst ist das super, aber nicht Bedingung.” Und ich halte es mit dem Pottblogger, der mir sagte, dass er über die Themen schreibt, die ihn interessieren.

Bei der Gelegenheit habe ich aber auch herausgefunden, was ich offenbar für eine Content Maschine bin. 🙂 Die anwesenden Blogger, die etwas über ihre Posting-Frequenz sagten, sind irgendwo im Bereich von einem Beitrag pro Woche und einem alle drei bis vier Tage einzuordnen. Ich habe allein am ersten Barcamp-Tag vier Blogeinträge und zwei Podcast-Folgen rausgeballert und ich empfand das subjektiv nicht als zu viel.

Insofern vielleicht mal die Frage an das geneigte Publikum: Was ist denn in Euern Augen eine gute Frequenz für Blogeinträge? Einer pro Tag? Mehr? Weniger?

8 comments on Barcamp Kiel: Regioblogs

  1. Ich hatte alle drei Tage einen Beitrag angepeilt. Kann ich aber leider absolut nicht einhalten. Mal passiert zwei, drei Wochen überhaupt nichts auf meinem Blog – da kommt einem dann immer dieses blöde Leben dazwischen 😉 Und dann gibt es Tage, an denen ich am liebsten fünf Beiträge veröffentlichen möchte. Aber solange man für sich selbst schreibt geht das in Ordnung 😉

    1. Ich mache mir da auch keinen Druck mehr. Im Augenblick läuft es ganz gut, was – wie ich glaube – auch an dieser 52 Songs-Kiste liegt. Ich habe einfach keine Lust darauf, dass nur noch die 52 Songs im Blog zu sehen sind und sonst gar nix und deshalb schreibe ich wieder mehr. Zumindest zum Teil. Ich habe natürlich in den letzten Wochen auch deutlich mehr Zeit gehabt. Und wenn dann Veranstaltungen wie Barcamps dazwischen kommen, ist halt auch mehr Futter da. 😉

  2. Meines Erachtens ist es völlig okay, sich eben keinen Druck zu machen. Das betrifft sowohl die Posting-Frequenz, als auch die Themenauswahl. In meinem Blog sind unheimlich viele unterschiedliche Themen zu finden. Da sind Fun-Beiträge, ebenso vorhanden, wie ausführliche Hilfestellungen zu Fritz!-Boxen und WLAN. Es geht weiter mit Mobilfunkthemen (ACH!), WEB2.0 BUZZ und vielem mehr.

    Ich blogge über Dinge, die mich interessieren, die ich witzig finde, oder für mich selbst festhalten möchte. Sowas nennt man dann allgemei nhin META-Blogging. Wenn sich Menschen für diese Dinge interessieren, dann freut mich dies. Klar schaue ich auf die Statistiken. Und ich freue mich auch, wenn jemand mal auf einen Werbelink klickt. Das ist aber eigentlich nicht das Ziel. Vom Bloggen leben, können vermutlich nur die Amis oder Aussies. Ich blogge seit 6 oder 7 Jahren, weil es mir Spaß macht. Die Betonung liegt auf “MIR” und “SPAß”. Das mag egoistisch klingen, ist aber nicht so gemeint.

    Versteht ihr was ich meine? Hmmm…

  3. Hi, kann mich gerade nicht erinnern, dass irgendwer gesagt hat, dass er täglich bloggt. Hast Du Dich nicht richtig an der Diskussion beteiligt, oder wer warst Du? 😉

    Meine Idee zu der Session war ja mehr so: Wir sprechen über das,was angesprochen wird. Insofern wars für jeden die Möglichkeit eine Frage einzubringen, die ihn interessierte. So verstehe ich auch die Barcamp-Idee: Es ist eher Zufall, wer vorne steht – eine Begegnung unter gleichen.

    Ich fands auffällig, dass weder der Fördeflüsterer noch der Landesblog mit einer Person anwesend waren – aber dann einen Tag später in der Landesblog-Session bedauerte Swen Wacker, dass bei meiner Session keine Vernetzung stattgefunden hätte. Das hat es m.E. schon. ich habe einige Region-Blogger kennengelernt und andere einander auch. Leider ist 1/2-1 Stunde viel zu knapp um nur ansatzweise eine Vernetzung anzureissen.

    1. Das sollte auch keine Kritik an Deiner Gesprächsführung sein. Ich fand es völlig in Ordnung, dass wir diese Fragen besprochen haben, die dort besprochen wurden. Dass es nicht nur um regionale Inhalte ging, sondern um Inhalte allgemein, ja gut, das ist eben Barcamp.

      Hätte mich das so sehr gestört, hätte ich mich sicher mehr in die Diskussion eingebracht, um dem eine andere Richtung zu geben.

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