Artikel getaggt mit Werbegedöns

Tolle Plakatwerbung von KielNET

Ich bin ja ein großer Freund, gut gemachter oder gut verunstalteter Plakatwerbung. Am Wochenende bin ich einer ganz tollen Arbeit begegnet. Die aktuelle Großflächen-Kampagne des Kieler Telefonieanbieters KielNET hat bei mir für einen mittelschweren Begeisterungssturm (8 Beaufort, 11 in Böen) gesorgt.

Das Motiv, das schon auf einzelnen Großflächen und in Zeitungsanzeigen zu sehen war, zeigt einen Goldfisch, der von einem Glas in ein anderes springt. Der Claim “Nie war der Absprung einfacher” ziert das ganze. Soweit so okay.

Was diese spezielle Werbung nun aber so sensationell macht, zeigt dieses Bild:

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Tags: Geilo, Jörn unterwegs, preisverdächtig, Werbegedöns

Suchbild

Auf dem untenstehenden Bild ist ein englischer Knochen versteckt. Wer findet heraus, wo das gute Stück zu finden ist?

Knochen oder nicht?

Tags: Nur Idioten, Sprachgedöns, Werbegedöns

Plakat und Graffiti (2)

Hatten wir vor einiger Zeit schon mal: Leute, die Plakaten mit einer Spraydose oder einfach einem Edding eine neue Bedeutung geben oder eben noch einen drauf setzen. Gestern auf dem Heimweg habe ich dieses Kleinod der Plakatverunstaltung gefunden:

Herrlich. War aber auch eine Steilvorlage.

Tags: Knaller, Werbegedöns

Die Extrawurst war gestern

Beim örtlichen Skymarkt wurde ich heute auf eine hinreißende Werbeaktion aufmerksam. Man kennt das Bonuskarten-System mittlerweile von Bäckern und Dönerläden, dass nun auch Fleischtheken ähnliches anbieten, reißt mich zu Begeisterungsstürmen hin. Und ich hoffe in der Tat, dass Das Nuf sich diesem Kleinod der Hackepeter-Bewerbung in einer erneuten Auflage der allseits beliebten Hackfleischbesprechungen annimmt.

Die 10er Karte für's Gehackte

In dem Zusammenhang frage ich mich natürlich auch gleich, ob sich jemand beim Layouten zwischendurch beim Kreativkippchen Gedanken darüber gemacht hat, wie Bild und Slogan korrelieren? Man KÖNNTE ja als kritischer Verbraucher auf die Idee kommen, dass das Hack auf 10er-Karte irnzwie nach krauser Petersilie schmeckt. Die steckt nämlich auf dem Bild sichtbar hinter dem Hack. So. Bidde.

Und was in aller Welt soll ich denn bittschön mit 5 kg Hack im Monat? Da wüsste ich gar nicht so recht… obwohl…

Tags: Bidde?, Werbegedöns

Mein Restaurant: Graurocks-Podcast

Hui, aufregend! Freitag ist ja der große Finaltag für “Mein Restaurant” auf VOX. Das Graurocks ist im Finale und tritt gegen irgendsoeine kleine Klitsche aus München an, deren Namen ich ständig vergesse. Auf der Arbeit ist das gerade Thema Nummer eins und wir haben auch schon ein bisschen Voting-Alarm gemacht. Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: Arbeit, Podcast, Werbegedöns

Mittelgutes Copywriting

Liebe Freunde in der großen Werbewelt, die Ihr alle “irgendwas mit Medien” machen wolltet, wenn Ihr groß seid. Ich möchte von mir ja noch nicht einmal sagen, dass ich ein besonders toller Hecht wäre, was den Bereich Werbetext angeht. Lichte Momente habe ich, ganz ohne Frage, aber ich bin sicher kein As. Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: Netzgedöns, Nur Idioten, Werbegedöns

Kiels längstes Rogg-Festival

Rogg-Idol ÄhrichSeit knapp vier Wochen läuft nun Kiels längstes Rogg-Festival bei meinem erklärten Lieblings-Bäcker. Das Backparadies Leefen hat ordentlich die Werbetrommel gerührt und heraus gekommen ist eine richtig schöne, runde Aktion, die genau das gebracht hat, was wir von ihr erwartet haben.

Neben den ganzen Bus-Plakaten, Anzeigen und allem, was in den Filialen stattgefunden hat, hat mir insbesondere die konsequente Umsetzung des Wordings gefallen: Die Bäckereifachverkäuferinnen waren Roggerbräute, es gibt neben dem Küstenrogger auch noch die leckeren Roggzipfel usw. usf. Schöne Nummer. Nicht zu vergessen natürlich: Das Rogg-Idol Ährich, das im ganzen Aktionszeitraum überall aufgetaucht ist und sicher auch in Zukunft immer mal wieder auftauchen wird.

Aber darüber wollte ich nur am Rande was erzählen, denn heute ist das große Finale, Kiels längstes Rogg-Festival steuert hart auf sein Ende zu. In der Filiale in der Kirchhofallee, also praktischerweise direkt um die Ecke von zu Hause, steht heute ab 15.00 Uhr ein Pavillon in dem man Roggenschnittchen verkosten kann, außerdem wird es, wie im Bäckerblog zu lesen ist, diverse Bäckerspiele geben und Glücksrad und Aktionsangebote und, und, und.

Demnach sind alle mitlesenden Kieler herzlich eingeladen, uns heute in der Kirchhofallee zu besuchen, 15.00 Uhr geht’s los und es wird sicher einigen Spaß machen. Ich zumindest freue mich wie Bolle.

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Da ist es ja

Kieler Woche-Plakat 2009Hrmpf, wieder viel zu spät mitbekommen die ganze Nummer. Eben habe ich unten am Hafen das Plakat für die Kieler Woche 2009 gefunden.

Gut, äh, wenn man ganz genau, tja, also man könnte allerdings auch. Oder nicht.

Ganz im Ernst, mir fällt zu dem Plakat nicht wirklich viel ein. Und weiterhin ganz im Ernst: Mir fällt auch zu den anderen Vorschlägen nicht besonders viel ein.

Wenn ich mir die Design-Wettbewerbe der letzten Jahre anschaue, frage ich mich allerdings ob es nicht vielleicht eine Vorgabe gibt, wonach das Plakat möglichst abstrakt alle Aspekte der Kieler Woche abdecken soll?

So betrachtet schlägt das Gewinnerplakat natürlich ordentlich aus dem Rahmen, denn es ist in der Tat recht simpel in der Formensprache. Es geht um Menschen, Musik und um Schiffe, die bei den Regatten “über’s Wasser flitzen”. Und das ist alles drauf. Maritim blau ist es auch noch, also je länger ich Bier trinkend drauf starre darüber nachdenke, desto sympathischer wird mir das Gerät.

Und dann noch ein Zitat von kielerwoche.de:

Der Siegerentwurf von Henning Wagenbreth „fokussiert klar auf den Menschen, auf die Teilnehmer und Gäste der Kieler Woche und abstrahiert das Miteinander und die Tätigkeiten in einer dem Comic sehr nahen, humorvollen Bildsprache, die sich durch einfache Verständlichkeit für alle Bevölkerungsgruppen auszeichnet“, urteilte die Jury.

Warum muss ich dabei an Kerkelings “Hurz!” denken? Vor meinem geistigen Auge sehe ich hornbebrillte, rollkragentragende Juroren vor mir, wie sie gönnerhaft lächelnd die cordbehosten Beine übereinanderschlagen und nach der Entscheidung gemeinsam ein Pfeifchen rauchen.

Zeit für Feierabend.

Tags: Bidde?, Kieler Woche, Werbegedöns

Plakat und Graffiti – manchmal eine tolle Mischung

Hihihi, als ich heute Morgen zu meinem erklärten Lieblings-Bäcker ging, blieb mein Blick wieder an einem Großflächen-Plakat hängen. Die McDonald’s-Werbung als solche finde ich ganz okay, obwohl sie es schafft, nur einen Teil der AIDA-Formel* zu beherzigen.

Was ich aber viel, viel toller fand, war das Graffiti unter dem eigentlichen Motiv. Weil’s halt so schon an eine Kampagne aus dem Jahr 2002 erinnert, die vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat durchgeführt wurde. Großes Kino:

Plakat vom Mäkkes mit Graffiti

*) AIDA = Attention, Interest, Desire, Action – wenn eine Werbung diese vier Stichworte beim Betrachter auslöst, ist die Chance am größten, dass sie funktioniert. Gilt auch für manche Radio-Moderation:

“Schönen guten Morgen, hier ist Ihr Lieblings-Sender Nummer eins bis zehn, Radio Dingenskirchen! (Attention)
Sie gewinnen (Interest)
einen Sack voll Geld (Desire)
wenn Sie jetzt anrufen!” (Action)

Tags: Knaller, Werbegedöns

Kopfkino! Kopfkino!

Kürzlich beim Aufräumen gefunden: Eine Anzeige bei der der Text sicherlich vollkommen richtig ist. Aber dummerweise weckt er durch seine unbeabsichtigte Doppeldeutigkeit doch merkwürdige Assoziationen. ICH erinnere mich zum Beispiel an 9 1/2 Wochen…

Hansano-Anzeige: 'Schneller steif, länger steif'

Tags: Bidde?, Werbegedöns