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Schlagwort: Rundreise

Heute mal ernsthaft: Google-Anfrage

Unheimlich viele Besucher kommen über Suchmaschinen auf Jörn Schaars feine Seite. WordPress hält die Suchbegriffe fest und die sind manchmal ziemlich bekloppt. In der Liste von gestern tauchte unter anderem “ein tag in ny was machen” auf. Mal schauen, was mir da einfällt:

Wenn ich nur einen Tag Zeit hätte und in New York wäre, dann würde ich den Tag auf jeden Fall auf dem TOTR, dem Top of the Rock(efeller Center) beginnen. Die Aussicht von dort ist gigantisch und hat mich sehr beeindruckt.

Danach ist der Times Square ein Muss, denn dort kann man unheimlich gut Leute beobachten. Abgesehen davon ist der Times Square ebenfalls unheimlich beeindruckend und das nicht nur nachts.

Noch so ein Geheimtipp ist die Fahrt mit der Staten Island Ferry, weil man a) kostenlos mitfahren kann und b) schöne Fotos sowohl von der Freiheitsstatue als auch von der Skyline machen kann.

Ganz wichtig auch: Über die Brooklyn Bridge laufen. Brooklynseitig ergeben sich da auch wieder tolle Möglichkeiten für Fotos und außerdem ist dann Grimaldi’s ganz in der Nähe, wo es sensationell leckere Pizza gibt. Das Eis für den Nachtisch gibt’s auch in der Nähe: Die Brooklyn Ice Cream Factory ist gleich die Straße runter direkt am Wasser.

Einen kleinen Happen schnappen könnte man bei Gray’s Papaya, wo es leckere und verfluxt günstige Hot Dogs gibt.

Bisschen Shopping noch? Dann empfehle ich Macy’s, da gibt’s eigentlich so ziemlich alles. Die Manhattan Mall ist auch nicht ohne, aber bei Macy’s gibt es für Touristen einen Rabatt-Gutschein mit dem man auch auf reduzierte Artikel noch mal 11% bekommt.

Dann sollte langsam Zeit für die Abreise sein.

Noch ein bisschen was grundsätzliches dazu: Was man an einem Tag in New York machen kann, hängt natürlich ganz stark von An- und Abreise ab. Transferzeiten zum Flughafen müssen mit eingeplant werden usw. usf.

Ansonsten ist das natürlich nur das was ich tun würde, jeder Jeck ist bekanntlich anders. Und die Reihenfolge kann sicher auch noch optimiert werden, damit man nicht zwischen Punkt 1 und 3 fünf Mal an Punkt 4 vorbei fährt. Aber ein bisschen Vorbereitung sollte schon noch dabei sein.

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Tag 10 – Langsam Abschied nehmen

An unserem letzten Tag sind Thorsten und ich noch mal raus nach Jersey Gardens gefahren. Thorsten wollte die Reebocks umtauschen, weil er sich wohl doch eine Nummer zu klein gegriffen hatte. Eigentlich eine einfache Sache, rein, tauschen raus – eine Stunde sind wir wieder da.

Sah auch ganz gut aus für uns, wir standen rechtzeitig nach 20 Minuten wieder an der Bushaltestelle, der Bus kam, wir stiegen ein und als ich die Tickets lösen wollte, sagte der Fahrer uns, dass der Bus gar nicht nach New York fährt. Stand aber so auf dem Plan. Auf meine Frage, wann denn wohl der Bus nach New York käme, sagt er, das sei nicht sein Problem, ich möge doch bitte die Schilder lesen. Wie sich herausgestellt hat, kam der andere Bus 200m hinter “unserem” (sprich dem falschen) und nachdem niemand an der Haltestelle stand, ist er einfach weiter gefahren. Wir hatten also gute anderthalb Stunden Zeit, die wir prima im Food Court verbracht haben. (Cajun Grill – lecker Südstaatenfutter)

Mit dem zweiten Bus hatten wir einen Mords-Spaß, denn der stand in einem Stau wie ihn die Menschheit bislang nicht gesehen hat. Von der Mautstelle gleich nach der Ausfahrt Jersey Gardens bis zu der Mautstelle vor dem Tunnel. Und dann noch mal Hochbetrieb am Port Authority Bus Port. Alles in allem waren wir fast vier Stunden unterwegs.

Auf unseren letzten Tag sind wir noch mal lecker zu American Burger & Co und haben uns danach getrennt, weil wir alle unterschiedliche Sachen erledigen wollten. Marco wollte zurück ins Hotel, hat sich aber versehentlich von seinen letzten zwei Dollars ein Ticket für den PATH-Train gekauft. Letztlich ist er also durch die halbe Stadt gelaufen und kam nahezu zeitgleich mit uns im Hotel an.

Thorsten und Tina wollten noch mal zum Times Square zum Toys ‘R’ Us und ich habe mir bei Macy einen Traum von einem Anzug zugelegt. Hat mich gut zwei Stunden und 190 € gekostet, aber die haben sich gelohnt, so viel steht fest.

Wir haben den Tag schließlich mit Koffer packen und dergleichen ausklingen lassen.

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Tag 9 – Filmschauplätze

Heute würde wieder einer dieser Tage werden, an denen wir hauptsächlich in der U-Bahn sitzen oder die Mischung aus Sonne und Wind genießen: Wir haben Filmschauplätze abgeklappert.

Klick = groß Als erstes waren wir auf dem Empire State Building. Im Vergleich zum Rockefeller Center echte Beutelschneiderei. Es ist teurer und man wartet wesentlich länger. Oben ist naturgemäß die Hölle los, aber die Aussicht entschädigt für alles. Einfach umwerfend.

Die Fahrt zum Flushing Meadows Corona Park lohnt sich. Sie dauert eine Weile, aber sie lohnt sich. Die U-Bahn fährt allerdings nur bis zum Shea Stadium (Home of the Mets) und man läuft ein ganz ordentliches Stückchen, aber der Park ist ganz nett.

UniDie Unisphere war unser Ziel. Die riesige Weltkugel in deren Nähe nicht nur das Finale von “Men in Black 1” stattfindet, sondern die auch im Vorspann vom King of Queens zu sehen ist. Schönes Ding.

Gleich dahinter stehen die drei Türme, deren Namen ich nie herausgefunden habe. Macht aber auch nichts, denn jetzt haben wir endlich Bilder von ihnen. In “Men in Black” sind die Scheiben auf den Türmen alte Ufos und der Bösewicht versucht mit einem davon, die Erde zu verlassen. Ein wahrhaft bedeutender Moment für uns alle.

Ghostbusters HauptquartierZurück in Manhattan haben wir das Hauptquartier der Ghostbusters besucht. North Moore Ecke Varick Street. Da ist eine Feuerwehr-Station drin mit extrem lockeren Feuerwehrleuten. Nach dem obligatorischen Foto von außen haben wir kurz geklopft und gefragt, ob wir kurz reinkommen dürfen für ein paar Fotos. Die haben tatsächlich das Original-Ghostbusters-Zeichen aus dem Film an der Wand hängen.

Nach einem kurzen Abstecher zu Gray’s Papaya (Stirb langsam 3) waren wir in der New York Public Library. Die kommt kurz in Ghostbusters 1 vor und man kann dort kostenlos ins Internet. Das war natürlich was. Die New Yorker haben nämlich für nichts Zeit. Schon gar nicht zum langsam Sprechen oder gar dabei den Mund aufzumachen. Der Mann am Info-Schalter hat also irgendwas genuschelt und in Richtung zweier Computer gezeigt, bevor er was von “get your card” sagte.

Neben den Computern hing ein Automat aus dem ich für einen Dollar Gebühr eine Karte bekam, also bin ich damit wieder zu ihm hin und hab gefragt, was ich denn jetzt zu tun hätte um ins Internet zu kommen.

NYPL LesesaalDas muss der Moment gewesen sein, in dem er begriffen hat, dass wir nur auswärts sprechen und er hat zumindest etwas langsamer erklärt, dass ich mich zunächst an einem der PCs registrieren müsse, dass dann ein Bild von mir gemacht werde und ich dann meine Karte bekäme mit der ich berechtigt sei ins Internet zu gehen. Aha.

Das hat dann ja auch funktioniert und nach ein paar Fotos von diesem beeindruckend schönen Lesesaal haben wir noch etwas Windowshopping auf der 5th Avenue eingelegt und den Tag langsam ausklingen lassen.

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Tag 5 – Mehr Sightseeing und lecker Essen

Bei uns war es heute verdächtig ruhig. Für einen Freitag. Allerdings hatte Tina auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen und war nur bedingt einsatzfähig. Trotzdem haben wir eine Menge unternommen und dabei den Tag fast ausschließlich in der U-Bahn verbracht.

USS Intrepid Der Tag begann nicht, wie ursprünglich geplant, mit einem frühen Besuch bei Century 21, weil wir verschlafen hatten. Stattdessen sind wir nach einem gemütlichen Frühstück zur USS Intrepid gefahren. Das ist ein Flugzeugträger, der 1974 außer Dienst gestellt wurde und heute ein Museum beherbergt. Für 16,50 $ plus Steuern bekommt man einen groben Eindruck davon, wie man auf einem Flugzeuträger lebt und arbeitet. Dazu gibt es eine große Flugzeugausstellung im Hangar und auf dem Flugdeck. Leider fehlen bei den meisten Einrichtungen erklärende Tafeln und so läuft man hauptsächlich durch die Eingeweide des Schiffs und muss sich selbst zusammenreimen, was hier wohl passiert sein mag.

Trotzdem sehr beeindruckend, Thorsten hat allein hier ungefähr 100 Bilder gemacht. Zum Vergleich: Ich bin mit 5 ausgekommen.

Mittagessen gab es von Gray’s Papaya, Marco konnte von dem Zeug echt nicht genug bekommen. Ich hätte auch gerne mal was anderes ausprobiert, aber na ja, wenn wir schon mal da sind…

Miss LibertyAls nächster Programmpunkt war die Staten Island Ferry vorgesehen. Das ist eine Pendlerfähre, die kostenlos zwischen Manhattan und Staten Island hin- und herpendelt. Dabei kommt sie erfreulich nah an der Freiheitsstatue vorbei von der wir einige hübsche Fotos gemacht haben.

Auf Staten Island haben wir uns nicht sonderlich lange aufgehalten, sondern haben gleich die Rückfahrt nach Manhattan genommen. Bei der Gelegenheit gab es reichlich Fotos von Manhattan.

Auf dem Weg Richtung Hotel haben wir einen Zwischenstopp bei K-Mart eingelegt. Hauptsächlich in der Futter-Abteilung, denn auf Dauer ist das Angebot von Duane Reede doch sehr begrenzt und das American Choice Deli hat ganz schon gesalzene Preise für Brotaufstrich und Co. Vier dicke Tüten später waren wir schon in der U-Bahn nach Hause.

Im Hotel haben wir eine kurze Siesta eingelegt und waren Abends im East Village. Zumindest mal kurz, denn Tinas Kopfschmerzen sind eher schlimmer geworden. Eigentlich wollten wir zu John’s of Bleeker Street und dort die legendäre Pizza probieren, aber wir hatten nicht reserviert und keine Lust auf langes Schlange stehen. Also ein paar Meter weiter zu Caliente Cab Co. Da gibt’s mexikanisches Essen zu moderaten Preisen. Die Margeritas sollen riesig sein, aber das kann ich nicht beurteilen, denn ich hatte einen leckeren Caipirinha, der mich aber 15 $ gekostet hat. Soviel wie mein Hauptgang. Das kam dann doch etwas überraschend, aber wenn schon kein Preis da steht, hätten wir ja fragen können.

Ich wäre ja noch weitergegangen, aber den anderen stand der Schock über unsere 94 $-Rechnung (plus Steuern und Trinkgeld) noch ins Gesicht geschrieben und wir sind zurück zum Hotel. Thorsten und ich haben bei der Gelegenheit den Hinweis auf Gaffel-Kölsch beim Loreley gleich nebenan entdeckt und uns später noch auf “ein Kölsch” verzupft. Okay, es waren vier Kölsch, aber ein sehr netter Abend. Nur für einen Freitagabend ein bisschen kurz.

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Tag 3 – Hotdog-Tag

Unseren heutigen Sightseeing-Trip haben wir im Financial District begonnen und sind von dort zum South Street Seaport gelaufen. Nachdem wir endlich den Aufgang zur Brooklyn Bridge gefunden hatten, haben wir bei herrlichem Wetter die Aussicht auf Manhattan genossen.

Brooklyn Bridge Auf der anderen Seite haben wir gut eine Stunde damit verbracht, Fotos von Manhattan und uns selbst zu machen. Da gibt’s einen kleinen Park in der Nähe der Brücke, von dem aus das ganz hervorragend geht.

Mittagessen gab es bei Grimaldi’s. Ohne Stadtplan etwas schwierig zu finden, aber es lohnt sich. Der Service ist flott und aufmerksam und die Pizza ist nicht nur groß, sondern auch lecker. Preislich hält sich das ganze auch im Rahmen. Kleine Anmerkung: Die nehmen nur Bares oder Traveller Checks.

Wieder zurück in Manhattan haben wir einen Abstecher zur WTC-Site gemacht. Das war irgendwie enttäuschend, denn dort sieht es aus, wie auf jeder anderen Baustelle in New York auch. Für jemanden, der diesen Platz nicht noch aus der Zeit vor dem 11. September kennt, ist das nichts besonderes. Eben ein großes Loch mit Zäunen drumherum auf denen, und das ist dann doch etwas ergreifend, die Namensliste der Toten und eine Zeitleiste der Ereignisse angebracht sind.

MiB-HauptquartierDurch das World Financial Center sind wir in den Battery Park gelangt, haben ein paar schicke Fotos gemacht und dabei fast schon versehentlich das Hauptquartier der Men in Black gefunden. Das ist im Battery Drive und wirkt weeeeeesentlich größer im Film. Einen 3 $-Hotdog gab es auch noch, bevor wir wieder in die U-Bahn gestiegen sind.

Quasi unser Abendessen waren Hotdogs von Gray’s Papaya. Der Laden war nicht nur im Hintergrund von “Stirb Langsam 3” zu sehen, die haben auch die vermutlich günstigsten Hotdogs der Stadt: 0,75 $ und dann auch noch lecker. Für uns stand fest: Wann immer uns der Sinn nach Hotdogs steht, fahren wir zu Gray’s Papaya. Haben wir dann ja auch gemacht.

Abends waren wir erst auf dem Top of the Rock. Das ist die frisch renovierte Aussichtsplattform des Rockefeller Centers.

Manhattan bei Nacht

Der Blick auf New York aus dem 72. Stock ist einfach der Hammer, gerade bei Nacht. Man weiß gar NYPD Timesnicht, wo man da zuerst hinschauen soll. Zig Fotos später haben wir uns Richtung Times Square aufgemacht und waren gleich noch mal geplättet.

Unglaublich, unvorstellbar und unbeschreiblich trifft es wohl am besten. Das kann man sich einfach nicht vorstellen, was da alles blinkt und leuchtet. Sogar die U-Bahn-Station und das NYPD. Verrückt. Im Toys’R’Us am Time Square gibt’s sogar ein Riesenrad IM HAUS! Wie gesagt, es ist unbeschreiblich.

Nach diesem unglaublich langen Tag waren wir gegen 23 Uhr todmüde aber glücklich im Hotel.

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