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Schlagwort: Politik

JSFP228: Die erste Campingtour 2019: 3.400 km

Ich gucke ausführlich auf unseren Campingurlaub in den Osterferien zurück und werde dabei weidlich von meiner Frau unterbrochen, die mit im Zimmer sitzt. Außerdem hole ich meinen Bericht von dem Telefonat mit dem Büro meines EU-Abgeordneten nach und erzähle von meinen ausgesprochen angenehmen Osterwochenende.

 

Dauer: 0:52:52

 

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Das Kleingedruckte:

Diese Episode vom Jörn Schaars feiner Podcast wurde am 21.04.2019 aufgenommen. Veröffentlicht am 21.04.2019 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Mit "Partnerlink" gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links zu Amazon. Für jeden Einkauf über so einen Link erhalte ich eine kleine Provision, Du zahlst deswegen nicht mehr.

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JSFP224: Meine 2 Cents zur EU-Urheberrechtsreform

Wir müssen reden. Die Urheberrechtsreform der EU betrifft uns alle und sie hat das Potential das freie Internet empfindlich zu beschädigen. Wo genau das Problem liegt, warum es sowohl mich als auch die Hörer*innen meiner ganzen Podcastprojekte betrifft, erkläre ich in dieser Episode.

 

Dauer: 0:13:08

 

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Das Kleingedruckte:

Diese Episode vom Jörn Schaars feiner Podcast wurde am 13.03.2019 aufgenommen. Veröffentlicht am 13.03.2019 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Mit "Partnerlink" gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links zu Amazon. Für jeden Einkauf über so einen Link erhalte ich eine kleine Provision, Du zahlst deswegen nicht mehr.

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Jetzt mal ernsthaft

Normalerweise schreibe ich an dieser Stelle ja eher amüsante, leichte Geschichtchen und Anekdoten aus der Nerdwelt. Doch heute geht das nicht. Heute muss die Nerdwelt mal warten, denn das hier geht nicht nur uns Nerds an: Die große Koalition hat sich auf einen Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung geeinigt. Das bedeutet: Flächendeckende, anlasslose Überwachung von Internet- und Telefondaten von uns allen. Oder mit anderen Worten: Sie müssen jetzt endlich nicht mehr in ein Ausbildungs-Camp im Nahen Osten reisen, um von unserer Regierung als potentieller Terrorist eingestuft zu werden.

Laut Sigmar Gabriel geht es darum den Terror zu bekämpfen, das sei mit Vorratsdatenspeicherung schon einmal gelungen. Den Amokläufer von Oslo habe man deshalb so schnell schnappen können, sagt Gabriel. Die Terroristen von Paris hätten mit Vorratsdatenspeicherung laut Sigmar Gabriel ebenso gestoppt werden können, wie der rechte Terror des NSU. Das kann man gut finden – ist nur leider gelogen. Je-des Wort. Nichts von dem ist wahr: Norwegen hatte zu dem Zeitpunkt keine Vorratsdatenspeicherung, die “Charlie Hebdo”-Schützen haben trotz Vorratsdatenspeicherung 11 Menschen umgebracht und die deutschen Polizeibehörden haben (auch ohne Vorratsdatenspeicherung) insgesamt 32 Millionen Telefon- und Internetdaten durch ein Fahndungsraster gejagt – mit dem bekannten Ergebnis.

Wir hatten schon einmal eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Sie wurde als nicht verfassungskonform von gleich zwei Gerichten wieder gekippt. Jetzt soll sie unter dem Namen “Höchstspeicherfrist” wiederkommen. Und sie wird wieder ein Verstoß gegen das Grundgesetz sein.

Deswegen bitte ich Sie: Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten und bitten Sie darum, gegen die Höchstspeicherfrist/Vorratsdatenspeicherung zu stimmen, wenn über den Gesetzentwurf entschieden wird. Das wird nicht viel bringen, aber dann haben wir es wenigstens versucht.

Dieser Text ist zuerst unter dem Titel “Die Lüge vom Erfolg” als Kolumne auf der Netzweltseite des SHZ erschienen.

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Lieblinks (64)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)
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Es ist wieder Mittwoch, es ist wieder 13.37 Uhr – hier sind die Links, die ich in den vergangenen sieben Tagen getwittert habe noch einmal gesammelt. Diesmal unter anderem mit Pegida, Selfies auf dem Mars, Depublizierung, schlaue und weniger schlaue Ideen aus Schleswig-Holstein und ganz viel Postillon dabei. Viel Spaß!

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Lieblinks (56)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)
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Nach langer Abstinenz gibt es heute mal wieder eine Ausgabe der Lieblinks. Ich hatte in den vergangenen Wochen einfach keine Zeit dazu, habe aber beschlossen mir die nötige Zeit künftig einfach zu nehmen. Ab sofort also wieder eine wöchentliche Liste der Links, die ich in den vergangenen sieben Tagen bei Twitter und sonstwo geteilt habe. Diesmal sind unter anderem Rechenfehler, Pegida, TTIP und das EU-Datenschutzabkommen dabei:

  • Der Fehler ins Hans-Werner Sinns Migrantenmathematik
    Unmittelbar nachdem es eine Studie gab, wonach Deutschland von Zuwanderern auch monetär profitiert, kommt Sinn aus dem Busch gehüpft und sagt “Stimmt alles gar nicht! Die kosten uns nur Geld!” und daraufhin kommt nun noch jemand und sagt, dass das wiederum ausgemachter Blödsinn ist. Dass wir darüber überhaupt diskutieren müssen, bereitet mir Kopfschütteln.
  • Kölner Dom zur Pegida-Demonstration im Dunklen
    Unmittelbar nachdem die erste Pegida-Demo für Köln angekündigt wurde, gab es Proteste dagegen. Und weil nicht nur Menschen, sondern offenbar auch Gebäude und Institutionen demonstrieren können, kündigte das Bistum Köln an, die Außenbeleuchtung des Doms während der Demo abzuschalten. Dazu muss man wissen, dass der Blick auf den Dom für den Kölner an sich emotional ausgesprochen wichtig ist. Das ist also nicht gerade eine Kleinigkeit.
  • Der Postillon hat die Pegida-Demo in Dresden abgesagt und für Verwirrung gesorgt
  • Offenbar haben sich daran außerdem auch noch Postillon-Fans beteiligt
  • Hier übrigens mal ein lesenswerter Faktencheck zum Antiislamismus in zwei Teilen von Volker König. (via @ennomane)
  • Warum distanzieren sich nicht mehr Moslems vom Extremismus? (engl.)
    Spoiler: Tun sie, wir hören ihnen nur nicht zu. Ein lesenswertes Stück bei der Washington Post von Rabbi Marc Schneider, der sich für etwas einsetzt, das ich am Ehesten mit “Völkerverständigung” übersetzen würde.
  • TTIP könnte den Schutz regionaler Produkte beenden
    Geschützte Herkunftsbezeichnungen wie Gouda, Nürnberger Rostbratwürstchen oder Lübecker Marzipan könnten dann auf der Kippe stehen. Und der Bundeslandwirtschaftsminister kräht “Wir können nicht jede Bratwurst und jeden Käse schützen”, zumindest bis er Gegenwind bekommt und sein Fähnchen in die andere Richtung dreht.
  • Datenschutzabkommen: War da was?
    Ein Gastbeitrag des schleswig-holsteinischen Piraten-MdL Patrick Breyer in der Zeit Online, der sich damit beschäftigt, dass die EU in Zukunft allerlei Daten über ihre Bürger mehr oder minder freiwillig an die USA liefern. Das ganze liest sich ein wenig so, als wollte man da in Zukunft noch einstellen, dass die Daten via Push geliefert werden. Inwieweit das stimmt, kann ich nicht recht nachvollziehen, weil ich für die weiterführenden Links noch keine Zeit hatte.
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