Artikel getaggt mit Nerdkram

Supermarktkunst

Vor einigen Tagen dachte ich bei Twitter halblaut darüber nach, in meinem Blog eine eigene Serie namens “Supermarktartikel, die ich einfach fotografieren musste” zu etablieren. Kurz danach wurde mir klar, dass das für ein komplettes Blog reichen würde.

Seit einigen Tagen gibt es daher (und weil ich tumblr ohnehin mal ausprobieren wollte) supermarktkunst.tumblr.com. Dort werde ich ab sofort alle diese Supermarktartikel, die “Fotografier mich! Teile mich mit der Welt!” schreien, sammeln. Ihr dürft das natürlich auch tun: Im Supermarktkunst-Blog gibt es eine Submit-Seite, mit der Ihr mir Eure Fundstücke zukommen lassen könnt.

Daneben gibt es natürlich auch die Möglichkeit, mir per Twitter-DM, Facebook-Nachricht oder sonstwie einen Link zu schicken. Darin muss dann allerdings eindeutig erklärt werden, dass Ihr die Rechte an dem betreffenden Bild habt (weil Ihr es zum Beispiel selbst geschossen habt) und dass Ihr mir erlaubt, das Bild auf supermarktkunst.tumblr.com verwenden zu dürfen.

Ich bin sehr gespannt, was da alles zusammen kommt. :)

Tags: Nerdkram

WordPress-Update auf 3.0 und andere Neuerungen

WordPress-Updates sind immer ein bisschen eine Zitterpartie, man weiß nie wirklich was passiert. Bislang ist bei mir immer alles gut gegangen, nur jetzt beim großen Versionssprung auf 3.0 lief irgendwas nicht mehr so richtig.

Woran das lag weiß ich nicht, auf jeden Fall konnte ich nicht mehr auf das Dashboard, also die Admin-Oberfläche zugreifen. Letztlich habe ich nur sparsam geguckt und wollte gerade mit dem Besitzer meines Servers sprechen, als der sich bei mir meldete und ein PHP-Update ankündigte. Und siehe da, alles lief wieder.

Kann also sein, dass es daran lag. Kann aber genau so gut sein, dass irgendwas anderes schief gelaufen ist, das nur ein wenig zeit brauchte um von allein in die richtige Karma-Gleichgewichts-Balance zu kommen.

Was ändert sich nun also auf Jörn Schaars feiner Seite?

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Tags: Baustelle, Nerdkram

Twitter startet Anzeigendienst

Durch einen Retweet von SwenWacker bin ich auf einen TechCrunch-Artikel aufmerksam geworden, in dem es heißt, dass Twitter gestern damit begonnen hat, Werbung zu schalten. Genau darüber war ja lange (und unter anderem auch von mir) spekuliert worden.

Aus Gründen der viel beschworenen Selbst-Referenzialität der Blogosphäre zitiere ich mich an dieser Stelle selbst:

Ich schätze, dass Twitter langsam damit anfängt, seine Nutzer wieder auf die Web-Oberfläche zu locken. Irgendwann wird auf den Profilseiten Werbung geschaltet werden können und dann hilft es den Vermarktern einfach nicht, wenn kaum jemand die Web-Oberfläche benutzt.
Quelle: “Twitter führt Retweets ein

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Tags: Nerdkram, Netzgedöns, Twitter

Auf den Tag genau heute vor einem Jahr: Mein erster Tweet

Wenn dieser Blogeintrag erscheint ist es auf die Minute genau ein Jahr her, dass ich zum ersten Mal was getwittert habe. Damals fragte Twitter noch: “What are you doing?” und ich antwortete mit einem schlichten “Tja, was mache ich groß. Twittern. Also nüscht spannendes. ;)

In diesem Jahr ist eine Menge passiert.

Zum einen habe ich ein komplett neues Medium kennengelernt. Die Notwendigkeit, sich kurz zu fassen und die ganz eigenen Gewohnheiten der Twitteria grenzen Twitter von allem anderen ab, das ich bis dato aus dem Netz kannte.

Das führte dazu, dass sich mein Blogverhalten radikal verändert hat. Ein kurzer Einfall, eine schnelle Idee oder auch ein Bericht von einem Event – das geht mit Twitter alles viel schneller. Gut, es frisst SMS-Guthaben und kostet unter Umständen UMTS-Gebühren, wenn man – wie ich – keine Datenflat im Vertrag hat, aber das nehme ich in Kauf. Denn für diesen vergleichsweise geringen Preis kann ich zeitnah und ohne großen Aufwand meinen Kram veröffentlichen. Ohne gleich das Netbook hochfahren, online gehen und mich in meinem Blog anmelden zu müssen. Manchmal reicht Twitter natürlich nicht. Manchmal ist ein schöner Blogeintrag besser. Aber für das allermeiste reicht Twitter völlig aus, wer hätte das vor einem dreiviertel Jahr gedacht? Ich zumindest nicht.

Das wichtigste allerdings: Ich habe eine Menge netter Leute kennengelernt. Einerseits natürlich die Kieler Twitteria, die in regelmäßigen Abständen für entspannte Abendunterhaltung sorgt. Andererseits aber auch eine Menge Leute, die ich noch nie im Leben gesehen habe und denen ich mich trotzdem auf ‘ne Art verbunden fühle. Und wenn es einfach nur darum geht, dass ich den täglichen “Moin!”-Tweet gern lese. Tatsächlich gibt es nur zwei oder drei Leute, bei denen ich es prima finde, dass sie sich morgens mit immer dem gleichen Tweet melden. Bei allen anderen nervt das kolossal, aber einige dürfen das. :)

Was jetzt noch kommt?

Sehr schwer zu sagen. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich nicht jeden Trend mitmachen möchte. Gowalla, Brightkite und Foursquare zum Beispiel brauche ich überhaupt nicht. Auch Buzz macht mich in bisher keinster Weise an – zumindest nicht so sehr, dass ich mir dafür das zwölftegazillionste Email-Konto anlege. Ich bleibe einfach meinem Social Media-Gedöns treu. Mein Blog vernachlässige ich ohnehin viel zu sehr und mit Twitter bin ich immer auf dem Laufenden.

Vielleicht kommt aber in einem halben Jahr was komplett neues auf, dass mich fasziniert. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass man sich nicht festlegen sollte, was man in diesem unserem Internet mitmachen möchte oder nicht. Also warten wir einfach mal ab…

Tags: Nerdkram, Twitter

Spiele-Meldungen nicht allen anzeigen – Update

Dieser Blog-Eintrag ist Teil 4 von 4 in der Serie "So geht Facebook"

Mittlerweile dürfte genug Zeit ins Land gegangen sein, seitdem Facebook damit begonnen hat, das neue Layout schrittweise einzuführen. Ich denke also, dass mittlerweile jeder das neue Layout benutzt und damit schon ein wenig Firm ist. Es geht heute darum, die Meldungen, die die beliebten Facebook-Spiele auf unsere Pinnwände schreiben, nicht allen Facebook-Kontakten anzuzeigen, sondern nur denen, die das besagte Spiel auch spielen.

Wenn Dir das bekannt vorkommt, dann ist das kein Wunder, denn kurz vor Einführung des neuen Designs habe ich eine ganz ähnliche Anleitung geschrieben, die seit dem Umbau aber unbrauchbar geworden ist.

Die Problemstellung ist die gleiche geblieben: Ich spiele sehr gern Mafia Wars. In dem Spiel müssen einige Aufgaben gelöst werden, bei denen man einen Bonus bekommen kann, wenn man seine Freunde um Hilfe bittet. Um dies zu tun, wird eine Meldung wie zum Beispiel “Jörn braucht Deine Hilfe bei einem Auftrag. Hilf ihm jetzt und erhalte einen Bonus für Deine Bemühungen.” an meine Pinnwand gepostet und jedem meiner Facebook-Kontakte angezeigt. (Statt “Mafia Wars” kannst Du gedanklich auch “Farmville”, “Yoville” oder “Happy Aquarium” einsetzen, die funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip.) Nun mag es Facebook-Freunde geben, die diese Spielemeldungen nicht haben möchten und den “Verbergen”-Knopf und seine Möglichkeiten noch nicht kennen. Du kannst entweder in regelmäßigen Abständen auf diesen Knopf hinweisen, oder Du benutzt folgende Anleitung, damit Deinen Freunden die Pinnwand nicht mit Deinen Spielemeldungen vollgemüllt wird.

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Tags: Facebook, Nerdkram, Netzgedöns

Sehr naheliegende Witze (41)

Dieser Blog-Eintrag ist Teil 41 von 43 in der Serie "Sehr naheliegende Witze"

Spiegel Online berichtet heute, dass Microsoft-Gründer Bill Gates, mit Mini-Atommeilern die weltweite Stromversorgung revolutionieren will.

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Tags: Knaller, Nerdkram

Baustelle – mal wieder

Das hatte ich bereits vor einiger Zeit angekündigt: Ich wechsele den Provider. Hosteurope bietet zwar hervorragenden Support und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, einige Features von WordPress kann ich jedoch, aus Gründen, die ich nicht vollumfänglich verstehe, bei Hosteurope nicht nutzen. Daher habe ich mich zu diesem Schritt entschieden und bekomme inKonsequenz mehr Speicherplatz, mehr Traffic und mehr features für weniger Geld. Und in supportfragen weiß ich auch, wem ich in den Hintern treten muss. :)

Das bedeutet aber auch: Jörn Schaars feine Seite wird im Lauf dieser Woche mal für ein bis zwei Werktage offline sein. Auch das sind Gründe, die ich nicht vollumfänglich verstehe, aber es hat etwas mit dem Umzug der Domain zu einem anderen Anbieter zu tun.

Tags: Baustelle, Nerdkram, Netzgedöns

Suchbegriffalarm

Lange nicht mehr gemacht: Die Suchbegriffe auswerten, die bei Google zum Klick auf Jörn Schaars feine Seite geführt haben. Das holen wir heute mal schön nach:

“nackt bilder vür kalender zum donloden.d” – ist mein perösnlicher Favorit. Wie kaum ein anderer in den letzten rund 10 Jahren, in denen ich in irgendeiner Form im Netz publiziere, schafft es dieser Kandidat, mich irgendwo zwischen Staunen und Entsetzen gefangenzunehmen.

“persönliches sextap ins net gesezt” – Wem ist das nicht schon mal passiert?

“kassieren üben” – Sollte man dringend vor dem ersten Arbeitstag mal gemacht haben. Kaufmannsläden gibt’s im Fachhandel.

“witze über den jörn” -Warum sollte man sowas ins Netz setzen? Also bitte…

“wie richtig lenken beim autofahren” – Wie man lenkt, weiß ich auch nicht. Nur, was man sonst alles beachten muss.

Tags: Googleschmoogle, Nerdkram, Netzgedöns

Simpsons-Intro A Capella

Der Titel des heutigen Eintrags verrät es bereits: Hier wird die Intromusik der Simpsons von einer A Capella-Gruppe gesungen. Toll!


(DirektSänger, via Neatorama)

Tags: Nerdkram, preisverdächtig

Locationbased Services und die Zensurschere im Kopf

Dank Twitter wird das Internet nun hyperlokal: Während die Lokalzeitung bestenfalls aus einem Stadtteil berichtet, kann ich mit Twitter die neuesten Nachrichten aus meiner Straße oder sogar nur von einer einzelnen Veranstaltung in die Welt setzen. Das Relevanzkriterium, dem eine Lokalzeitung immer unterliegt, mal außen vor gelassen, hat Twitter damit einen Riesenvorteil. Andererseits erwächst aus großer Macht eben auch große Verantwortung, denn nur weil ich jederzeit von überall berichten KANN, muss ich es nicht auch zwingend tun.

Ich denke dabei an die Location Based-Services, von denen Web-Evagelisten schon seit ca. zwei Jahren als das nächste große Ding noch vor dem semantischen Web sprechen. Seit einiger Zeit möchte Twitter von uns wissen, wo wir sind. In den Einstellungen zum Twitterprofil kann ich festlegen, ob ich meinem Twitterclient erlauben darf, meine Tweets mit einem Geotag zu versehen. Nicht selektiv, sondern immer. Hieße auch: Wenn ich unterwegs twittere holt sich Gravity mit dem GPS-Modul meines Telefons meine genaue Position und veröffentlicht die gleich mit. Bei jedem Tweet. Verschwörungstheorie: Das BKA kriegt feuchte Augen, weil man nicht mehr umständlich eine Handyortung beauftragen muss, um ein Bewegungsprofil zu erstellen.

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Tags: Mediengedöns, Nerdkram, Nur Idioten, Rezension