Nicht mehr lange hin bis zur Fußball-WM 2010. Ich habe gerade nicht die Muse, nachzugucken, wie viele Tage es nun noch ganz konkret bis zum Eröffnungsspiel sind oder wann das Spiel überhaupt stattfindet. Da werden natürlich, auch bei mir, Erinnerungen an 2006 wach. Ich hab die Public Viewings am Deutschen Eck in Koblenz mit den anschließenden Autokorsi sehr genossen und hatte dabei eine Menge Spaß. Ganz so wie hunderte und tausende andere Fußball-Gucker mit mir. Tolle Sache und das wird auch in diesem Jahr sicher wieder so werden.
Was mir aber jetzt schon unsäglich auf den Keks geht, sind die ganzen Devotionalien, die seit einigen Wochen unter’s Volk gebracht werden. Waren die Verkäufe von Fanartikeln in Schwarz-Rot-Gold vor vier Jahren noch ein echter Überraschungserfolg, wittert in 2010 jeder, aber auch wirklich jeder das große Geld.
Hier mal ein paar Beispiele (Klick macht groß):
Wenn’s um’s Kochen geht, bin ich gerade so ein bisschen verliebt in das Suppengewürz von Ostmann. Das ist letztlich gefriergetrocknetes Gemüse, das in kleine Stücke geschreddert wurde. Paar Kräuter dazu und jede noch so fade Tütensuppe wird zum Hochgenuss.
Ich habe mich heute an ein neues Essperiment gewagt. Diesmal ging es um Fleischbällchen in “leckerer” Tomatensauce. “Lecker” steht hier aus mehreren Gründen in Anführungszeichen: Erstens ist die Sauce gar nicht besonders lecker und zweitens steht das Wort auch auf der Dose in Anführungszeichen, wie Du hier sehr schön sehen kannst:
Die stammen vermutlich aus dem schönen Irland, vielleicht aber auch aus Schottland. Keine Ahnung, wie die Gute das hier herübergeschmuggelt hat, aber nun sitze ich hier mit dem Zeug.
Das kennen wir ja aber schon von so ziemlich allen fleischhaltigen Gerichten, die aus der Dose kommen, also weiter im Test.
