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Schlagwort: Parté

Die Lehren des Wochenendes (3)

Die Kieler Woche ist gestartet, meine Familie war da und wir haben die Stadt gerockt. Dabei auch eine Menge gelernt:

  • Efes Pils (Internationaler Markt) schmeckt nicht.
  • Gegen den fiesen Nachgeschmack helfen am Besten die “Frischer Atem”-Pastillen, die die NDR2-Promo-Huschen ganz wo anders verteilt haben.
  • Die Bedienung im Bierfaß am internationalen Markt ist dann doch eher kreativ was die Bepfandung der Gläser angeht.
  • Die “Unser Norden”-Bühne steht eher ungünstig, dafür gibt’s auf der NDR-Bühne nicht immer das beste Musikprogramm.
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Hut ab, THW! (2)

thwHaben sie es also geschafft. Der THW Kiel hat am Samstag das Triple geholt: DHB-Pokal, Champions League und Samstag auch noch die deutsche Meisterschaft in einem packenden Spiel gegen Nordhorn.

Zum Public Viewing auf dem Rathausmarkt bin ich gegen halb drei eingetroffen, da war die Party schon in vollem Gange: 15.000 Leute vor der Bühne und auf der Bühne ein gewisser Dirk Böge von NDR 2 , der sich bis zum Spiel und auch in der Halbzeitpause äußerst erfolgreich zum Handschuh gemacht hat.

Nicht falsch verstehen: Der Mann war sein Geld wirklich wert, der hat die Menge professionell zum Toben gemacht und hatte sichtlich Spaß dran. Hab ihn schon ein bisschen beneidet, so ehrlich wollen wir sein.

thwNach dem Spiel brach dann der Wahnsinn richtig los. Nicht nur, weil überall buchstäblich die Sektkorken knallten sondern auch weil sich dann ganz allmählich die Bild006klein.jpg Ostseehalle leerte und weil die ganzen Weicheier, die zu Hause geguckt hatten, zum Rathausmarkt kamen.

Inoffizielle Schätzungen sprechen von etwa 30.000 Leuten. Die Fotos sind beide aus den Minuten unmittelbar nach dem Abpfiff. Die Party nahm noch beeindruckende Züge an, als die Mannschaft endlich auf dem Rathausmarkt eingetroffen war, aber zu dem Zeitpunkt hatte mich der Akku der Kamera leider bereits verlassen.

Tja, im nächsten Jahr bin ich dann wieder dabei. Auch wenn der THW dann “nur” deutscher Meister wird. Noch ein Triple würde vermutlich die sofortige Selbstzerstörung Flensburgs und einige andere “unerfreuliche” Konsequenzen nach sich ziehen.

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Soziologische Studie

Gestern Abend war ich mit Manuela im Max. Ü30-Party, man ist ja bekanntlich immer so alt, wie man sich anfühlt.

Die Party war ganz nett, ich mag ja das Max irgendwie. Hauptsächlich wegen der relativ fairen Getränkepreise und des für meine Begriffe guten DJs. Na klar, es gibt sicher bessere, möglicherweise auch in Kiel, aber jeder DJ, dessen Blenden mich nicht zusammenzucken lassen, ist in meinen Ohren ein guter DJ.

Und dann geschah es. Eine Gruppe junger Damen betrat das Geschehen, schätzungsweise Anfang 20, offenbar Mädels-Abend und eine davon war der pure, fleischgewordene Sex. Da gibt’s kein Vertun, die sah wirklich klasse aus.

Nachdem die drei auf der Tanzfläche waren, dauerte es keine drei Sekunden, bis drei Gockel um sie herumgetanzten. Einerseits sowohl aufmerksamkeitheischend, andererseits aber auch damit beschäftigt untereinander auszukaspern, wer sich an wen ranschmeißt. (vgl. Männer und Revierverhalten)

Die Mädels hatten das Spiel ziemlich schnell durchschaut und reagierten denkbar angemessen nämlich amüsiert. Auf das Gebalze eingegangen ist aber keine von ihnen, was die Anwesenden Jung-Gockel offenbar als Aufforderung verstanden, es nachdrücklicher zu versuchen. Also wurden die Tanzbewegungen exzessiver, der “zufällige” Körperkontakt zahlreicher (obwohl mehr als genug Platz für alle war) und die Versuche Blickkontakt aufzubauen verzweifelter.

Das Spielchen dauerte etwa zehn Minuten, die Mädels haben sich (wie ich im Übrigen auch) köstlich amüsiert und die drei Gockel sind mit gekränktem Ego und einem “Sowieso alles Schlampen”-Blick im Gesicht wieder verschwunden.

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So kann's gehen

Manchmal schlägt die aktuelle Entwicklung ja dann doch den einen oder anderen Haken. Vor lauter Kapriolen könnte man da glatt die Übersicht verlieren. In diesem Fall geht es um Silvester. Noch vor knapp einer Woche sah es so aus, als würde es die erste Silvester-Party ohne Party geben. Seit heute Nachmittag sind wir dann doch elf Leute und es sieht wieder stark danach aus, als würden wir eine amtliche Party vom Zaun brechen.

Nicht zuletzt deshalb, weil die besteste Exfreundin der Welt mit ihrem neuen Macker dabei sein wird. Dem feinen Herrn werden die Anwesenden bei der Gelegenheit gründlich auf den Zahn fühlen und wenn wir schon dabei sind, werde ich meine Dienste als Sonni-Insider anbieten und hoffentlich ein wenig gemeinschaftliches (Ex)freundinnen-Mobbing betreiben. Man darf gespannt sein, soviel steht fest. Im neuen Jahr gibt’s dann hoffentlich einige hochinteressante Bilder von dieser kleinen Feierlichkeit zu sehen.

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