Zum Inhalt springen

Schlagwort: Bahn

Die Lehren des Wochenendes (15)

Und wieder was gelernt am vergangenen Wochenende:

  • Mein Bruder ist ein Schönwetter-Griller. Der geht rein, wenn es anfängt zu regnen.
  • Die perfekte Wildschweinfalle hat eine 10 m² Bodenplatte aus Holz und einen Bügel aus 20er-Rundstahl. Der hängt an einer Feder, die von drei Männern gespannt wird. Tritt das Wildschwein nun auf die Platte und frisst den Köder, löst es den Haken am Bügel und zack – Wildschwein gefangen. Und gleich auch noch unschädlich gemacht.
  • Über die Deutsche Bahn gibt es auch etwas Gutes zu berichten: Weil der ICE-Lokführer zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Hamburg Hauptbahnhof ordentlich auf die Tube drückte, hatte ich wider erwarten nicht fast 45 Minuten Aufenthalt, sondern habe noch den ICE München-Kiel erreicht. So war ich völlig überraschend viel früher zu Hause. Eine ganz neue Erfahrung.
Kommentare geschlossen

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin

Freitag trieb es mich geschäftlich nach Berlin. Dabei hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit, meine Leidenschaft für den öffentlichen Personennahverkehr mal wieder auszuleben. Nachdem meine Befürchtung eines neuerlichen Bahnstreiks sich bereits Mitte der Woche (Anmerkung 23.06.2018: Wegen des dräuenden EU-Leistungsschutzrechts für Presseverleger und der angeschlossenen LinkTax habe ich den Link zum Artikel nachträglich entfernt.) glücklicherweise aufgelöst hatte, setzte ich mich aus alter Erfahrung mit eher gemischten Gefühlen in den Regionalexpress, der mich zu dem ICE Hamburg-Berlin bringen sollte.

Was mich erwartete, waren die beiden verstörendsten Bahnfahrten meines Lebens, ganz neue, bahnbrechende Erkenntnisse über die Fähigkeit der Menschen ausgerechnet an den ungünstigsten Stellen abrupt stehen zu bleiben, reichlich flüchtige Kontakte zu mittelschwer bis drastisch angetrunkenen Menschen und ein völlig verwirrter Schaffner.

Kommentare geschlossen

Bahnreisen

Ich hatte heute das zweifelhafte Vergnügen, die Strecke Hamburg – Köln mit der Deutschen Bahn überwinden zu müssen. Für die 70 € hätte ich locker auch mit dem Auto fahren können und wäre, womöglich, besser davor gewesen.

Am Bahnhof habe ich mir aus purer Verzweiflung “Keine Angst” vom Herrn Schätzing gekauft, eine Cola getrunken und habe dann am Bahnsteig Platz genommen. Der Zug war verhältnismäßig pünktlich, was mich schon sehr überrascht hat. Ein Plätzchen im Großraumabteil war ebenso schnell wieder verflogen, wie ich es gefunden hatte. Das war nämlich einer dieser Plätze, die kurzfristig evtl. noch reserviert werden und dann frei gemacht werden müssen. Ich bin also zwei Reihen weiter gezogen und habe mich meinem Buch gewidmet.

Die Fahrt war mittelprächtig, und ich habe mich die Fahrt über köstlich über die Zugdurchsagen amüsiert. Die müssen ja jetzt noch mal auf englisch wiederholt werden, nur kann offenbar kein Bahnmensch wirklich englisch. Jeder, der sich fragt, wie ein deutscher Dialekt wohl auf einen Muttersprachler wirken mag, sollte sich gelegentlich mal in einen Zug oder wenigstens auf einen Bahnsteig setzen.

“Lädiesschentellmänn! Wie wellkamm juh an Bord off se Regional-Express fromm beliebige Stadt einsetzen nach, äh, tuh andere beliebige Stadt einsetzen”

Schönes Ding. Nebenbei möchte ich Konni still beipflichten, der sich gerade über das Dauer-Spezial der Bahn echauffiert. Neben dem von ihm erwähnten Problem mit den Wochenenden möchte ich aber darauf hinweisen, dass Flexibilität mal wieder von der Bahn bestraft wird: Man muss mindestens drei Tage im Voraus buchen um in den Genuss günstiger Preise zu kommen.

Kommentare geschlossen