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Schlagwort: Netzgedöns

Sehr naheliegende Witze (5)

In letzter Zeit bin ich regelmäßiger Gast beim im Blog vom Streetgirl. Kürzlich habe ich dort einen Artikel über eine sehr geschäftstüchtige Kollegin von ihr gelesen, die ihren Kunden erzählt, dass sie noch nie Sex gehabt habe.

Und die Kerle legen dann vermutlich ordentlich Kohle auf den Tisch, weil sie denken, dass sie die besagte Dame entjungfern dürfen. Und weil sie diese sehr spezielle Dienstleistung nur einmal teuer verkaufen kann, behilft sie sich bei jedem ihrer Kunden mit Filmblut.

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Datenschutz und so

Drüben im Pizzablog entspinnt sich gerade eine relativ spannende Diskussion über die Speicherung von Kundendaten. Hier mal meine 2 Cents dazu:

Zum besseren Verständnis zitiere ich mal kurz aus dem Artikel:

ICH: Pizzadienst xyz, was kann ich für Sie tun?
Kunde: Ich würde gerne Pizza bestellen.
ICH: Dann bitte Ihre Telefonnummer.
(..)
ICH: Ihren Namen bitte?
Kunde: Wozu brauchen Sie denn meinen Namen? Schreiben Sie das jetzt in eine Kundenkartei, oder was?
ICH: Nun ja, der Fahrer muss ja irgendwo klingeln. Da wäre es schon gut, wenn der Fahrer wüsste, wo er drücken soll. Und ja, wir schreiben das in eine Kundendatei, damit Sie das nächste Mal einfach nur Ihre Nummer oder den Namen nennen müssen und schon können Sie mit der Bestellung loslegen.


Nun geht es in den Kommentaren gerade darum, dass der Kunde offensichtlich nicht mit der Speicherung seiner Kundendaten einverstanden war. Exemplarisch zitiere ich mal Alex, der schreibt:

Ich persönliche verstehe das Benehmen deines Kunden nämlich so, dass ihm der Gedanke an diese Datenspeicherung ganz schlicht und einfach (und verständlich) missfallen hat – und dann will man nix dazu hören, dass der Fahrer wissen muss, wo er klingeln soll, sondern man will wissen, was mit den Daten passiert.

Von solcherlei Aussagen halte ich blöd gesagt überhaupt nichts. Mir ist klar, worauf der Kommentarschreiber hinaus will: Gerade im Internet nimmt die Daten-Sammelwut ja bedenklich zu. Und gerade im Falle von diesen “Sie haben gerade einen neuen A6 gewonnen, Sie müssen nur noch hier klicken und Ihre persönlichen Daten inkl. Geburtsort, Mädchenname der Mutter und eine kurze Zusammenfassung ihres letzten feuchten Traums eintragen.”-Gewinnspielen ist auch klar worauf das hinaus läuft: Mehr Werbemails im Postfach.

Gerade im Falle eines Pizza-Bringdienstes wollen wir doch aber mal die Kirche im Dorf lassen. Dabei geht es ja nun darum, einen Kunden schnell zu identifizieren um den Bestellvorgang zu beschleunigen. Wenn ich so schneller an mein Essen komme, bitte.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwo auf der Welt einen Pizza-Bringdienst gibt, der seine Kundendatei dazu benutzt, maßgefertigte Angebots-Rundschreiben (“Ihre Lieblingspizza jetzt zum Knallerpreis!”) raus zu schicken.

Und es dürfte auch kaum jemanden geben, der diese Kundendaten an windige Adress-Makler verkauft.

Nur für den Fall, dass genau das doch passiert, werde ich in naher Zukunft einen Pizza-Karton mit aufgedrucktem Datenschutz-Hinweis auf den Markt bringen. Der wird auf die Innenseite des Deckels gedruckt und mit einer fettabweisenden Schicht imprägniert. Nach der Lieferung wird der Deckel ohnehin hochgeklappt, man kann einmal kurz mit der Serviette drüber wischen und hat gleich was zu Lesen während man isst.

Welt-Idee.

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Ohne Worte

Eben via Anke Gröner einen Artikel im Weblog von Percanta gefunden. Darin geht es um die Organspende von jemandem namens Jan:

Weitere Briefe gab es von einer Frau unseren Alters, die seit Jahren mehrmals die Woche zur Dialyse musste und durch eine von Jans Nieren wieder ein normales Leben führen konnte. Allen Briefen ist gemein, daß es den Empfängern sehr sehr bewusst ist, woher diese Organe kommen, und was damit verknüpft ist.
Wenn man das alles liest und zusammenfasst, dann beginnt dieser schreckliche, sinnlose Unfall ein klein wenig weniger sinnlos zu sein, und damit ist nicht nur den Empfängern geholfen sondern auch Freunden und Angehörigen der Spender.

Auch wenn das vielleicht wahnsinnig albern klingt, aber ich habe mir daraufhin sofort einen Organspenderausweis bestellt. Ich hatte schon mal einen, weil ich das für eine unheimlich sinnvolle Sache halte, aber den habe ich irgendwo verschusselt.

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Schmerz lass nach

Schmerzhaft!Bei meinem heutigen Spaziergang durch die Stadt musste ich mal ganz dringend auf’s Klo und bin in einen dieser Sado-Maso-Schuppen geraten. Lies hier meine “aufreibende” Geschichte.

Nein, alles nur Spaß! Aber da ich jetzt Deine gesamte Aufmerksamkeit habe, kann ich Dir auch gleich hiervon erzählen:

Bei meinen Streifzügen durch das Netz habe ich etwas sehr interessantes für alle Damen gefunden. Wenn der Göttergatte mal wieder zuviel Zeit am PC verbringt, wird es Zeit ein wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Mit dieser neuen Tastatur ist das sicher kein Problem:

Frau mit Tastatur auf dem Bauch

Wenn Du Dich damit dekorativ vor dem Monitor drapierst, dürfte sich diese Computergeschichte recht schnell erledigt haben:

Frau mit Tastatur auf dem Bauch

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