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Jörn Schaars feine Seite Beiträge

Eine Woche – Der Countdown läuft

Jetzt wird es spannend. In einer Woche sind wir bereits irgendwo über dem Atlantik. Ich sag’s ganz ehrlich: Einerseits ist diese Reise noch wahnsinnig weit weg, andererseits bin ich wahnsinnig aufgeregt. Seit Wochen schon. New York wird das kleine bisschen Luxus, dass ich mir im letzten halben Jahr redlich verdient habe.

Das fängt für mich beim Motto an: “Shop until you drop” (Einkaufen bis zum Umfallen) – ich habe fest vor, mit zwei randvollen Koffern wieder zurückzukommen. Endlich mal wieder komplett neue Klamotten, das habe ich dringend nötig.

Mitnehmen nach New York werde ich unter anderem auch meine Sportsachen. Das Hotel hat einen Fitnessraum und wohl auch eine Waschküche, also brauche ich mir um meine verschwitzten T-Shirts wohl kaum Gedanken machen. Ich gehe ja ohnehin davon aus, dass ich bedingt durch Jetlag und meinen merkwürdigen Morningshow-Biorthymus seeehr früh wach sein werde. Wenn dann mit Einschlafen nichts mehr los ist, werde ich eben wahlweise in den Fitnessraum fallen oder joggen gehen.

Ach ja, “joggen”: Pflichtprogramm für mich frischgebackenen Fitness-Junkie ist joggen im Central Park. Ich seh mich schon um kurz nach sechs Ortszeit in der U-Bahn sitzen und eine Runde um den Park drehen.

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Die Bibel

Ich bin ein großer Freund gründlicher Planung. Gerade in einer Stadt wie New York ist das in meinen Augen auch unerlässlich. So sammle ich schon seit Oktober alles, was ich über New York finden kann. Bald habe ich allerdings gemerkt, dass ich dabei irgendwann die Übersicht verlieren werde. Also habe ich die Bibel angelegt.

Die Bibel ist ein kleines Notizbuch im Format DIN A/6, das bequem in die Arschtasche der Jeans passt. In dieses kleine Buch trage ich seit einigen Wochen alles ein, was mir über New York wichtig erscheint.

Das geht los mit der Adresse unseres Hotels und dessen Telefonnummer, unsere Buchungs- und Flugnummern und was so alles in New York zu besorgen ist. Da fällt mir zum Beispiel spontan ein, dass wir uns irgendwo die Village Voice und die Time Out New York besorgen werden. Optional dürfte eine Prepaid Telefonkarte sein.

Weiterhin finden sich auf mittlerweile 20 Seiten die Adressen von guten Restaurants und Bars. Dazu stichwortartig, was es zu dieser Bar zu wissen gilt: Öffnungszeiten, werden vielleicht keine Kreditkarten akzeptiert oder hat schon mal jemand irgendwas total leckeres gegessen. So habe ich zum Beispiel den Hinweis gefunden, dass man beim “Shake Shack” am späten Nachmittag die kürzeste Warteschlange zu den wohl besten Burgern und Hotdogs der Stadt findet.

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