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Jörn Schaars feine Seite Beiträge

10 güldene Regeln für schlechtes Autofahren

Da einige widerspenstige Querulanten offenbar immer noch nicht wissen, wie man schlecht mit dem Auto fährt, habe ich diese Rubrik eingerichtet. Die 10 wichtigsten Faustregeln, die schlechtes Fahren erleichtern, sie im Grunde genommen erst möglich machen, sollen hier aufgelistet sein.

  1. Gas und Kupplung sind kein Spielzeug!
  2. Rückspiegel lenken Sie nur ab!
  3. Risiko Schulterblick
  4. Gefahrenquelle Fahrtrichtungsanzeiger
  5. Abbremsen vor Zebrastreifen hält Sie nur auf!
  6. Fahren Sie nur mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte!
  7. Achten Sie auf angemessene Geschwindigkeit!
  8. Fahren Sie links wann immer sich die Möglichkeit bietet!
  9. Achten Sie auf richtige Beschallung!
  10. Wenn es doch mal “knallt”…


1. Gas und Kupplung sind kein Spielzeug!
Laut einigen Fahrschulbetreibern soll man mit Gas und Kupplung “spielen”, um z.B. an einem Berg richtig anfahren zu können. Was wissen die schon, liebe Autofahrer? Um den Abrieb an der Kupplung möglichst gering zu halten, gehen wir beim Anfahren am Berg folgendermaßen vor:

  1. Kupplung ganz durchtreten, ersten Gang einlegen.
  2. Linke Hand oben auf das Lenkrad, die rechte an die (angezogene) Handbremse.
  3. Vorsichtig Gas geben. Dabei behalten wir den Drehzahlmesser im Auge: Die Drehzahl bei etwa 7.000 Umdrehungen pro Minute halten. Bei Autos ohne Drehzahlmesser muss das Motorgeräusch das eingeschaltete Radio übertönen. Zum Zwecke der genormten Prüfung daher immer eine Metallica-Kassette bereithalten.
  4. Wenn die Motorleistung stimmt, die Kupplung möglichst schnell “kommen lassen”. Dazu nehmen wir den Fuß ruckartig von der Kupplung.

Wie Sie sehen, erfordert das Anfahren am Berg einige übung. Wenn der Wagen also zunächst einige Male ausgeht, entspannen Sie sich und versuchen Sie es solange, bis es klappt. Lassen Sie sich dabei nicht von den hupenden Fahrzeugführern hinter Ihnen aus der Ruhe bringen. Wenn es denen nicht schnell genug geht, sollen sie doch woanders lang fahren. Schließlich führen viele Wege nach Rom. Und das wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

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2. Rückspiegel lenken Sie nur ab!

Die meisten Unfälle passieren, weil der Fahrzeugführer sich nicht auf die Straße konzentriert. Dazu trägt auch die Benutzung der Rückspiegel bei. Unsinnigerweise schreibt die Straßenverkehrsordnung immer noch die Bestückung jedes Neufahrzeugs mit mindestens drei Rückspiegeln vor und obwohl es ein aktiver Beitrag zur Vermeidung von Unfällen wäre, dürfen die Rückspiegel nicht entfernt werden.

Unser Tipp: Konzentrieren Sie sich auf das, was in Fahrtrichtung geschieht. Alles, was hinter Ihnen passiert, geht Sie auch und gerade dann nichts an, wenn Ihre schlechte Fahrweise dafür ursächlich war.

Die übermäßige Benutzung der Rückspiegel lenkt Sie vom Geschehen vor dem Wagen ab! Sie werden damit zur Gefahr für sich selbst und andere!

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3. Risiko Schulterblick

Eine weitere Gefahr ist der Schulterblick: Nicht nur, dass er sie, genauso wie die Rückspiegel, vom Verkehr in Fahrtrichtung ablenkt, er birgt auch noch das Risiko eines Genickbruches!

Unser Tipp: Verzichten Sie gänzlich auf den Schulterblick! Wenn Sie während der Fahrt den Kopf drehen, erhöht sich das Risiko eines Auffahrunfalls! Außerdem laufen Sie Gefahr, dass Sie sich den Hals verrenken!

Ihr Kopf bleibt dann für immer so stehen!!!

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4. Gefahrenquelle Fahrtrichtungsanzeiger

Ein hektisch blinkender Fahrtrichtungsanzeiger macht ihren Hintermann nur nervös. Da das auch eine erhöhte Unfallgefahr birgt, sollten Sie also schon aus Selbstschutz grundsätzlich darauf verzichten, den Blinker zu benutzen. Das ständige Blinken vermittelt Ihrem Hintermann zusätzlich ein Gefühl des Verarscht-werdens. Schnell gelten Sie als inkonsequent, da es für alle anderen so aussehen muss, als ob Sie sich nicht entscheiden könnten, ob sie nun abbiegen wollen oder nicht. Wenn das Ihr Chef sieht, kann Sie das sogar Ihren Job kosten!

Und überhaupt: Ihr Hintermann merkt ja schließlich wohin Sie fahren, wenn es soweit ist. Und das ist doch nun wirklich früh genug, oder?

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5. Abbremsen vor Zebrastreifen hält Sie nur auf!

In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtiger denn je, sich nicht mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Gerade auf der Straße gilt das Recht des Schnelleren: Wer sich nicht aufhalten läßt, kommt auch früher an, oder anders formuliert: Wer später bremst, ist länger schnell. Daher ist es auch absolut sinnlos, vor einem Zebrastreifen abzubremsen oder wartenden Fußgängern gar den Vorrang zu lassen.

Unser Tipp: Wenn an einem Zebrastreifen Fußgänger warten, schalten Sie einen Gang zurück und geben Sie noch einmal richtig Gas. So sparen Sie sich und den Fußgängern kostbare Zeit. Vorher sollten Sie zweimal kurz hupen, damit die Fußgänger informiert sind.

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6. Fahren Sie nur mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte!

Was bei Nebel gut ist, kann bei klarem Wetter nicht schlecht sein. Daher sollten Sie immer die Nebelschlussleuchte ihres Fahrzeugs einschalten! Dies ist der beste Weg, herannahende Raser auf sich aufmerksam zu machen. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit, die Ihnen zuteil wird, verringert sich das Risiko eines Auffahrunfalls erheblich.

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7. Achten Sie auf angemessene Geschwindigkeit!

Sie sollten immer so schnell fahren, dass Sie ihr Fahrzeug innerhalb von zehn Metern zum Stehen bringen können. Je nach dem, wie kurz Ihre Reaktionszeit ist, ergibt die Faustformel eine empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometer pro Stunde (km/h). Und das sowohl inner- als auch außerorts.

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8. Fahren Sie links wann immer sich die Möglichkeit bietet!

Viele Fahrzeugführer tendieren dazu, rechts zu fahren und eine eventuell vorhandene linke Spur für verantwortungslose Raser freizuhalten. Schnelles Fahren ist aber neben Unachtsamkeit die Ursache für viele Unfälle. Da der Gesetzgeber dieses Problem offenbar nicht erkannt hat, sollten Sie sich die Straßenverkehrsordnung zu Nutze machen: Fahren Sie links wann immer Sie können, denn auf der rechten Seite darf Sie niemand überholen. So können Sie die Geschwindigkeiten auf ein verantwortungsvolles Maß reduzieren.

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9. Achten Sie auf richtige Beschallung!

Der Geräuschpegel im Fahrzeuginneren sollte den eines startenden Düsenjägers nicht wesentlich unterschreiten, denn nur so ist gewährleistet, dass Sie durch keinerlei Außeneinflüsse (Explosionen, Hupen, Martinshorn, etc.) abgelenkt werden. Sie können sich ganz auf die Straße konzentrieren und verringern somit ihr eigenes Unfallrisko und das der anderen.

Unser Tipp: Um den Geräuschpegel im Wageninneren verantwortungsbewusst justieren zu können, sollten Sie immer eine Auswahl von CD’s, MD’s oder MC’s mit lauter Musik zur Hand haben. Die eingangs erwähnte Metallica-Kassette leistet auch hier gute Dienste.

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10. Wenn es doch mal “knallt”…

… dann erleichern Sie ihren Rettern doch die Arbeit indem Sie sich nicht anschnallen. Nur durch den konsequenten Verzicht auf den Sicherheitsgurt sind Sie in der Lage, den Wagen innerhalb von Sekundenbruchteilen zu verlassen. Zusätzlich sinkt so das Risiko, sich durch scharfkantige Teile im Fußraum ernsthafte Verletzungen an Beinen und/oder Füßen zuzuziehen.

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Neulich bei ALDI

Vor einiger Zeit gab es bei ALDI ein Hochleistungs-Super-Profi-Bügelbrett mit allen Schikanen, das meine Mutter unbedingt haben wollte. Da ich damals Spätschicht hatte und auch aufgrund meiner militärischen Ausbildung bin ich natürlich prädestiniert für Aufträge wie diesen. Ich bin durch die Hölle gegangen. Lies weiter – wenn Du Dich traust!

8:15
Ankunft auf dem ALDI-Parkplatz. ERSTER! Entgegen all meinen Erwartungen ist noch niemand da. Keine Omis, die vor der Filiale übernachtet haben, keine “Reserviert für Oma Schulze”-Schilder, nichts. Ich nutze die verbleibende Zeit für Meditation und besorge ein zünftiges Frühstück: Cola, 2 Schokobrötchen und die BILD.

8:30
Aha, ein erster Konkurrent. Ein ziemlich verschlafener junger Mann in Trainingsanzug und Lederjacke. Vermutlich ist seine Frau schwanger und hatte Angst, sie könnte das Kind quasi rausgedrückt bekommen. Wer schon einmal bei einer unfreiwilligen Geburt aufgrund äußerer Einflüsse dabei war, weiß was ich meine. (Das Jagdfieber hat mich gepackt, ich rede wirres Zeug.) Wie auch immer, er schlendert über den kalten Parkplatz, ich sitze im verhältnismäßig warmen Auto und höre Radio (Uncle Cracker, zu deutsch: Onkel Keks). ätsch!

8:40
Eine Mittsechziger Wuchtbrumme mit verblichenem Blumenmuster auf der Jacke und züchtig hochgestecktem Haar bezieht Stellung vor der Tür. Anerkennung heischend schaut sie von mir zu dem Typ in der Lederjacke. In ihrem Gesicht spiegelt sich eine Mischung aus Triumph und etwas, dass nach Disco-Türsteher (Heute nur Stammgäste und mit den Schuhen schon mal gar nicht!) aussieht. Als Lederjacke vorsichtig näher kommt, schaut sie ihn an, als wollte sie ihm gleich mit gefletschten Zähnen an den Hals springen. Doch dafür müsste sie den Platz an der Tür aufgeben, deshalb beschränkt sie sich auf den bösen Blick. Lederjacke zieht sich zurück.

8:45
Innerhalb der letzten paar Minuten sind etwa 12 weitere Kauflustige angekommen. Viele Großeltern nutzen die Gelegenheit, ihre Enkel in den traditionellen Ritus der Schnäppchen-Jagd einzuführen. Diese Gelegenheit wiederum nutzen sie, um vor anderen Mitgliedern dieser kleinen, eingeschworenen Gemeinschaft mit ihren Enkeln zu protzen. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

8:47
Ein Opa holt schon mal einen Einkaufswagen. Auf der Bundesstraße hat es gekracht. Mein Wohnmobil blockiert die Sicht. Da ich die gereckten Hälse absichtlich falsch interpretiere und nicht wegfahre, müssen einige allzu Neugierige ihren Platz in der Nähe der Tür verlassen. Sofort rücken andere von hinten nach und schließen die Lücken.

8:50
Ich bin ausgestiegen und habe mich durch die mittlerweile 20 Einkaufswagen zählende Masse gedrängelt. Dorthin, wo es Einkaufswagen gibt, und ich das Ende der Schlange vermute. Drei weitere Omas kommen an und springen schon aus dem Auto bevor die mitreisenden Männer eingeparkt oder gar vollständig angehalten haben. Wenn sie es könnten, würden sie rennen. Durch das ständige Holen von Einkaufswagen hat der Mob jeglichen Ansatz von Rangordnung verloren. Unbeirrbar: Die Mutti an der Tür.

8:52
Gerade fällt mir auf, wie eingeschworen diese kleine Gemeinde der Mittwochs-bei-ALDI-Einkäufer doch ist. Unter knapp 30 bösen Blicken hat sich jemand nach vorne geschlichen. Erst als die dort postierte Mutti sich laut zu freuen beginnt (“Ach, siehste, grad hab ich noch gedacht ‘Wo is dann die Frau Bäcker heut?’.”) und dann eine leisere Unterhaltung mit Frau Bäcker führt, entspannen sich die Mienen wieder. Die Tür-Mutti scheint hier einigen Einfluss zu genießen…

8:53
Erste Kämpfe um Vormachtstellungen werden durch das Geräusch aneinander stoßender Einkaufswagen und leises Knurren angezeigt. Das erste Kind beginnt zu weinen und wird in einen Einkaufswagen gesetzt.

8:54
Die Tür-Mutti und Frau Bäcker haben sich umgedreht. In die Masse kommt Bewegung, offenbar wird die Tür geöffnet. Das weinende Kind ist jetzt Nebensache, es geht los. Ein Raunen geht durch die über 30 Personen starke Gruppe, Einkaufswagen stoßen aneinander, Kinder retten sich in Einkaufswagen. Das Jagdfieber greift nach den Umstehenden. Es geht los.

8:56
Ich bin drin. Unterdrücke einen Aufschrei, als mir ein betagter dicklicher Herr in braunen Cordhosen in die Hacken fährt. Wohl aus Rache, denn ich habe seinen erstaunlich flinkenVorstoß kurz vor der Tür mit fast dreister Brutalität verhindert, indem ich mich nicht von dem herbeieilenden Rentner beeindrucken ließ, was erneutes Einkaufswagen-Klappern zur Folge hatte.

8:58
Lederjacke ist schon fast wieder draußen (Bügelbrett und zwei Halbdaunen-Kopfkissen) als Cordhose in Höhe der Freiland-Eier an mir vorbei zieht und mich brutal schneidet. Ich widersetze mich dem Drang, ihm kräftig in die Hacken zu fahren, als er mit hochrotem Kopf vor die Bügelbretter manövriert. Eine Oma hat mich übersehen, als ich meinen Wagen an der Tiefkühltheke abstelle und sie gerade von den Weihnachts-Süßigkeiten kommend links in Richtung der Bügelbretter abbiegen will, dabei aber nach rechts zum Kochschinken in der Wursttheke peilt. AU! Ich hätte doch meine Bundeswehr-Stiefel anziehen sollen.

9:00
Ich stehe vor dem Karton mit den Bügelbrettern, endlich am Ziel! Aller Schmerz ist vergessen, ich hab es geschafft! Keine Zeit für Sentimentalitäten, zwei Herren mit karierten Hüten und dunkelblauen Strickjacken, die die 70 augenscheinlich schon länger hinter sich haben, zerren an einem Bügelbrett. ächzend, Schweiß steht ihnen auf der Stirn, aber sie kennen kein Erbarmen. Einer der beiden hat seinen Einkaufswagen mitgebracht, es ist verflucht eng und fast unmöglich sie sperrigen Bügelbretter aus dem Karton zu ziehen, als ein dritter Rentner sich von der Kasse kommend auf dem Weg zu Schinken und den Halbdaunen-Kopfkissen zwischen dem Einkaufswagen und der Tiefkühltheke durchzwängt. Ich hätte wirklich die BW-Stiefel anziehen sollen.

9:03
Auf dem Weg zurück zu meinem Einkaufswagen fällt mir etwas ein: Wo sind die Tür-Mutti und Frau Bäcker? Stehen sie immer noch an der Tür? Oder haben sie ihre freundliche Unterhaltung vergessen, als die Tür aufging und Frau Bäcker sich nach kurzer Rangelei durch einen gezielten Leberhaken außer Gefecht gesetzt sah? Ich grinse noch einen Moment bei dem Gedanken und sehe die Tür-Mutti vor meinem geistigen Auge, wie sie der am Boden liegenden Frau Bäcker im rausgehen noch einen Tritt gibt. (“Das was für’s Vordrängeln. Schlampe!”)

9:05
Nass geschwitzt und um 460 Mark leichter bin ich nun in Sicherheit. Langsam manövriere ich das Wohnmobil aus der Parklücke. Im letzten Moment bemerke ich eine ältere Dame, die mit dem typischen Hamsterkauf-Scheuklappen-Blick im toten Winkel verschwindet.

9:30
Zu Hause. Puh.

Tipps für den Schnäppchen-Jäger
Damit Du einen Einkauf am Mittwoch morgen bei ALDI überlebst, hab ich hier ein paar kleine Tipps zusammen gestellt. Für Ergänzungen und so weiter bin ich immer offen.

  • Sei früh da. Du musst nicht vor der Tür campieren oder stundenland im Regen stehen. 20 Minuten bevor der Laden aufmacht, solltest Du da sein um einen guten Platz in der Schlange zu bekommen. Merke: Je weiter vorne Du stehst, desto mehr Neider gibt es, die Dich ausschalten wollen. Je weiter hinten Du stehst, desto geringer sind Deine Chancen auf einen Artikel von der ersten der 15 Paletten im Lager. Dafür tun Dir die Hacken nicht so weh.
  • Zieh hohe, feste Schuhe an. Turnschuhe sind zwar unter Umständen bequemer, aber Deine Ferse liegt frei und wenn Dir eine Oma mit Fünf-Mark-Stück-Absätzen auf den Fuß tritt, tut’s höllisch weh.
  • Frisch Dein Wissen um Herz-Lungen-Wiederbelebung auf. Nur für den Fall, dass einer mit Herzinfarkt zusammenbricht. Deine eigene Sicherheit geht dabei natürlich vor! Wirf Dich nicht vor einen Einkaufswagen, nur weil jemand anders am Boden liegt.
  • Park nicht direkt vor der Tür. Leute, die zu spät da sind, laufen Dir einfach so vor’s Auto, weil sie Angst haben, sie könnten nichts mehr kriegen.
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Brooklyn Ice Cream Factory

Die Brooklyn Ice Cream Factory ist der wahrscheinlich beste Platz auf der Welt um im Sonnenuntergang ein Eis zu futtern und dabei auf Manhattan zu gucken.

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 12.00 – 22.00
Zahlungsweise: nur bares
Wegbeschreibung: Entweder mit dem A-/C-Train bis High Street/Brooklyn Bridge oder mit dem 4-/5-/6-Train bis Brooklyn Bridge/City Hall fahren. Von City Hall aus über die Brooklyn Bridge laufen. Das ist super bei Sonnenuntergang!

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Gray’s Papaya

Grays PapayaIn der Upper West Side liegt dieses kleine Juwel der Hotdog-Kunst. Die in meinen Augen besten, definitiv aber günstigsten Hotdogs von ganz New York bekommt man bei Gray’s Papaya.

Broadway Ste 1 @ 72nd Str.
Öffnungszeiten: 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche
Zahlungsweise: Nur bares
Wegbeschreibung: Nimm den 1, 2 oder 3-Train bis zur 72nd Street. Wenn Du aus dem Bahnhof rauskommst gehe nach rechts. Das große Schild ist nicht zu übersehen.

Neben den üblichen Kaltgetränken ist vielleicht ein leckerer Papaya-Saft eine schöne Ergänzung zu den Hotdogs. Egal, welches Getränk, die Hotdogs sind lecker und es gibt ein schönes Angebot: 2 Hotdogs und ein Getränk für 2,75 $. Da sind die Thekenkräfte aber ziemlich kreativ in der Preisgestaltung: Ich habe auch schon drei Hotdogs und ein Getränk für 2,75 $ bekommen.

Stirb Langsam 3 bei Amazon.deemailGray’s Papaya war auch in “Stirb Langsam 3” kurz im Hintergrund zu sehen, als McLane und Zeus an einem Telefon (das übrigens nur für den Film dort hing, also spar Dir die Suche!) das erste Rätsel knacken.

In “Email für Dich” versucht Joe Fox (Tom Hanks) Kathleen Kelly (Meg Ryan) für sich zu gewinnen. Ein Teil seiner Strategie besteht in einem formlosen Essen bei Gray’s Papaya.

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Grimaldi’s

Leckere und günstige Pizza in Brooklyn. Am besten schnell aufessen und danach 200m die Straße runter und ein schönes Eis bei der Brooklyn Ice Cream Factory holen.

19 Old Fulton Street, Brooklyn
Öffnungszeiten: Montags bis Freitag 11.30 – 23.00, Samstag 12.00 – 24.00, Sonntag 12.00 – 23.00
Zahlungsweise: Nur bares oder Travellerchecks
Wegbeschreibung: Entweder A oder C-Train bis High Street/Brooklyn Bridge oder den 4, 5 oder 6-Train bis Brooklyn Bridge/City Hall. Von dort läufst Du dann über die Brooklyn Bridge.

Grimaldi’s ist eine echte Instution, was Pizza angeht. Daher ist es dort auch immer ziemlich voll und eng bestuhlt ist das Ganze auch noch. Das ist meistens kein Problem, da muss man halt ein wenig flexibel sein. Im wahrsten Sinn des Wortes, wenn es um’s Aufstehen geht. Ein echter Insidertipp: Vorher anrufen (718-858 4300) und schon mal die Pizza bestellen. Die kann man dann auch gemütlich irgendwo draußen essen. Ach ja, Reservierungen werden generell nicht angenommen.

Hier noch der Link zur Grimaldi’s-Speisekarte bei menupages.com.

Im Film:

Nicht direkt zu sehen, aber Jacks Appartement aus dem Film “Love Vegas” ist maximal zwei Häuser weiter, die Straße runter. Jack (Ashton Kutcher) wohnt im Film in dem Haus genau auf der Ecke, wenn man bergab geht. Auch der Wendehammer vor dem Haus ist kurz zu sehen.

Auch in “Nachts im Museum” ist genau dieser Platz kurz am Anfang des Films zu sehen: Larry (Ben Stiller) wohnt da auch.

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