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Jörn Schaars feine Seite Posts

Tag 6 – Samstagsentspannung

Auch den Samstag haben wir langsam angehen lassen. Warum auch hetzen, schließlich sind wir ja im Urlaub. Das Wetter war prima: Schön sonnig, aber es wehte ein ordentlicher Wind und es war etwas frisch.

Central Park Running Track Unser Tag begann im Central Park. Wir haben eine schöne Runde um das Jackie Kennedy-Onassis-Reservoire gedreht. Zusammen mit etwa 2000 Joggern, die trotz der selbst für unsere Verhältnisse (man nennt Hirzenhain nicht umsonst “Hessisch Sibirien”) niedrigen Temperaturen teilweise nur mit Turnschuhen und einer kurzen Hose bekleidet waren. Ein paar schöne Fotos vom See und den Häusern drumherum haben wir geschossen, das Licht war einfach phänomenal.

Mittagessen gab’s bei Burger King, bei dem Thorsten den Triple Whopper für sich entdeckt hat. Zumindest waren wir danach mit dem internationalen Fast Food-Vergleich durch.

Top of the Rock war noch mal Pflicht bei dem tollen Wetter. Den Wind sieht man ja auf den Bildern zum Glück nicht.

Unser eigentlicher Plan, den Flushing Meadows Corona Park zu besuchen, hat sich auf Grund der Renovierungsarbeiten an der Subway 7 verabschiedet. Stattdessen haben wir noch ein bisschen rumgenullt und waren abends am Time Square. Thorsten hat eine Karrikatur von sich machen lassen und Abendessen gab’s von Villa Pizza.

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Tag 5 – Mehr Sightseeing und lecker Essen

Bei uns war es heute verdächtig ruhig. Für einen Freitag. Allerdings hatte Tina auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen und war nur bedingt einsatzfähig. Trotzdem haben wir eine Menge unternommen und dabei den Tag fast ausschließlich in der U-Bahn verbracht.

USS Intrepid Der Tag begann nicht, wie ursprünglich geplant, mit einem frühen Besuch bei Century 21, weil wir verschlafen hatten. Stattdessen sind wir nach einem gemütlichen Frühstück zur USS Intrepid gefahren. Das ist ein Flugzeugträger, der 1974 außer Dienst gestellt wurde und heute ein Museum beherbergt. Für 16,50 $ plus Steuern bekommt man einen groben Eindruck davon, wie man auf einem Flugzeuträger lebt und arbeitet. Dazu gibt es eine große Flugzeugausstellung im Hangar und auf dem Flugdeck. Leider fehlen bei den meisten Einrichtungen erklärende Tafeln und so läuft man hauptsächlich durch die Eingeweide des Schiffs und muss sich selbst zusammenreimen, was hier wohl passiert sein mag.

Trotzdem sehr beeindruckend, Thorsten hat allein hier ungefähr 100 Bilder gemacht. Zum Vergleich: Ich bin mit 5 ausgekommen.

Mittagessen gab es von Gray’s Papaya, Marco konnte von dem Zeug echt nicht genug bekommen. Ich hätte auch gerne mal was anderes ausprobiert, aber na ja, wenn wir schon mal da sind…

Miss LibertyAls nächster Programmpunkt war die Staten Island Ferry vorgesehen. Das ist eine Pendlerfähre, die kostenlos zwischen Manhattan und Staten Island hin- und herpendelt. Dabei kommt sie erfreulich nah an der Freiheitsstatue vorbei von der wir einige hübsche Fotos gemacht haben.

Auf Staten Island haben wir uns nicht sonderlich lange aufgehalten, sondern haben gleich die Rückfahrt nach Manhattan genommen. Bei der Gelegenheit gab es reichlich Fotos von Manhattan.

Auf dem Weg Richtung Hotel haben wir einen Zwischenstopp bei K-Mart eingelegt. Hauptsächlich in der Futter-Abteilung, denn auf Dauer ist das Angebot von Duane Reede doch sehr begrenzt und das American Choice Deli hat ganz schon gesalzene Preise für Brotaufstrich und Co. Vier dicke Tüten später waren wir schon in der U-Bahn nach Hause.

Im Hotel haben wir eine kurze Siesta eingelegt und waren Abends im East Village. Zumindest mal kurz, denn Tinas Kopfschmerzen sind eher schlimmer geworden. Eigentlich wollten wir zu John’s of Bleeker Street und dort die legendäre Pizza probieren, aber wir hatten nicht reserviert und keine Lust auf langes Schlange stehen. Also ein paar Meter weiter zu Caliente Cab Co. Da gibt’s mexikanisches Essen zu moderaten Preisen. Die Margeritas sollen riesig sein, aber das kann ich nicht beurteilen, denn ich hatte einen leckeren Caipirinha, der mich aber 15 $ gekostet hat. Soviel wie mein Hauptgang. Das kam dann doch etwas überraschend, aber wenn schon kein Preis da steht, hätten wir ja fragen können.

Ich wäre ja noch weitergegangen, aber den anderen stand der Schock über unsere 94 $-Rechnung (plus Steuern und Trinkgeld) noch ins Gesicht geschrieben und wir sind zurück zum Hotel. Thorsten und ich haben bei der Gelegenheit den Hinweis auf Gaffel-Kölsch beim Loreley gleich nebenan entdeckt und uns später noch auf “ein Kölsch” verzupft. Okay, es waren vier Kölsch, aber ein sehr netter Abend. Nur für einen Freitagabend ein bisschen kurz.

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Tag 4 – Shopping und so

Nach unserem gestrigen Gang durch Manhattan haben wir eine hervorragende Geschäftsidee entwickelt. Die ist leider dermaßen geheim, dass ich nicht darüber sprechen darf, aber wir werden uns dumm und dämlich verdienen damit.

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: An unserem vierten Tag waren wir zum ersten Mal gezielt auf einem Shoppingtrip. J & R’s Music & Computerstore war unser erster Anlaufpunkt. Thorsten brauchte eine neue MD-Karte für die Kamera. Da sich der Verkäufer nicht sicher war, ob 128 MB-Karten überhaupt noch hergestellt werden, haben wir uns für eine 1 GB-Karte entschieden, was sich im Nachhinein als nützlich erweisen sollte. Bei Century 21 war uns etwas zu viel los, trotzdem habe ich zwei Hosen gefunden und auch die anderen haben das ein oder andere Teil mit nach Hause getragen.

Danach ein kurzer Abstecher zu Macy’s, aber wirklich nur kurz, denn das war uns alles eine Spur zu hochpreisig. Trotzdem kommen wir später noch auf dieses Thema zurück.

Zum Mittagessen sind wir bei American Burger & Co.  eingekehrt. Wieder so ein grandioser Tipp vom NYC Guide (www.nyc-guide.de): Die Burger sind wahnsinnig lecker, die Zutaten sind frisch geschnitten und der Service ist selbst für New Yorker Verhältnisse flott. Preislich hält nicht das ganze auch im Rahmen, also genau unser Ding. Trotzdem mussten später noch ein paar Hotdogs von Grays Papaya rein, da führte kein weg dran vorbei.

Anschließend haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Manhattan Mall gemacht. Die ist gleich gegenüber und für uns Landeier richtig beeindruckend. Wir haben vermutlich längst nicht alles gesehen, aber wir waren ganz klar beeindruckt.

Queensboro BridgeNachdem wir die Century 21-Tüten verstaut hatten, haben wir uns Richtung Roosevelt Island aufgemacht und von dort ein paar schöne Fotos von Manhattan geschossen. Was mir überhaupt erst aufgefallen ist: Manhattan brummt. Da ist so unglaublich viel los, dass sich die Geräusche der Menschen und Autos zu einem einzigartigen Brummen ansammeln.

Auf dem Rückweg haben wir die Grand Central Station mitgenommen und verzweifelt versucht, die Halle auf’s Bild zu kriegen. In der Grand Central Station haben wir auch ein paar sehr schöne Postkarten von Jon Ortner gekauft. Der Mann kann einfach fotografieren.

Damit klang dann auch schon unser Abend aus: Postkarten schreiben und die abendliche Fahrt zum Hauptpostamt. Nachdem wir endlich herausgefunden hatten, wie das mit dem frankieren funktioniert (bzw. was auf die Postkarte alles draufgeklebt werden muss) habe ich am Automaten 20 Briefmarken in Vierer-Schritten gekauft, weil der gammelige Automat nicht mehr zuließ. Der Beamte an der Info hat etwas schräg geguckt, als ich ihm sagte, dass ich 20 Airmail-Aufkleber brauche und dann ging’s ans kleben.

Gegenüber bei Duane Reede haben wir uns noch mit dem nötigsten eingedeckt und ein paar Fotos von der Umgebung geschossen bevor wir uns dann auf den Heimweg gemacht haben.

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Tag 3 – Hotdog-Tag

Unseren heutigen Sightseeing-Trip haben wir im Financial District begonnen und sind von dort zum South Street Seaport gelaufen. Nachdem wir endlich den Aufgang zur Brooklyn Bridge gefunden hatten, haben wir bei herrlichem Wetter die Aussicht auf Manhattan genossen.

Brooklyn Bridge Auf der anderen Seite haben wir gut eine Stunde damit verbracht, Fotos von Manhattan und uns selbst zu machen. Da gibt’s einen kleinen Park in der Nähe der Brücke, von dem aus das ganz hervorragend geht.

Mittagessen gab es bei Grimaldi’s. Ohne Stadtplan etwas schwierig zu finden, aber es lohnt sich. Der Service ist flott und aufmerksam und die Pizza ist nicht nur groß, sondern auch lecker. Preislich hält sich das ganze auch im Rahmen. Kleine Anmerkung: Die nehmen nur Bares oder Traveller Checks.

Wieder zurück in Manhattan haben wir einen Abstecher zur WTC-Site gemacht. Das war irgendwie enttäuschend, denn dort sieht es aus, wie auf jeder anderen Baustelle in New York auch. Für jemanden, der diesen Platz nicht noch aus der Zeit vor dem 11. September kennt, ist das nichts besonderes. Eben ein großes Loch mit Zäunen drumherum auf denen, und das ist dann doch etwas ergreifend, die Namensliste der Toten und eine Zeitleiste der Ereignisse angebracht sind.

MiB-HauptquartierDurch das World Financial Center sind wir in den Battery Park gelangt, haben ein paar schicke Fotos gemacht und dabei fast schon versehentlich das Hauptquartier der Men in Black gefunden. Das ist im Battery Drive und wirkt weeeeeesentlich größer im Film. Einen 3 $-Hotdog gab es auch noch, bevor wir wieder in die U-Bahn gestiegen sind.

Quasi unser Abendessen waren Hotdogs von Gray’s Papaya. Der Laden war nicht nur im Hintergrund von “Stirb Langsam 3” zu sehen, die haben auch die vermutlich günstigsten Hotdogs der Stadt: 0,75 $ und dann auch noch lecker. Für uns stand fest: Wann immer uns der Sinn nach Hotdogs steht, fahren wir zu Gray’s Papaya. Haben wir dann ja auch gemacht.

Abends waren wir erst auf dem Top of the Rock. Das ist die frisch renovierte Aussichtsplattform des Rockefeller Centers.

Manhattan bei Nacht

Der Blick auf New York aus dem 72. Stock ist einfach der Hammer, gerade bei Nacht. Man weiß gar NYPD Timesnicht, wo man da zuerst hinschauen soll. Zig Fotos später haben wir uns Richtung Times Square aufgemacht und waren gleich noch mal geplättet.

Unglaublich, unvorstellbar und unbeschreiblich trifft es wohl am besten. Das kann man sich einfach nicht vorstellen, was da alles blinkt und leuchtet. Sogar die U-Bahn-Station und das NYPD. Verrückt. Im Toys’R’Us am Time Square gibt’s sogar ein Riesenrad IM HAUS! Wie gesagt, es ist unbeschreiblich.

Nach diesem unglaublich langen Tag waren wir gegen 23 Uhr todmüde aber glücklich im Hotel.

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Tag 2 – Big Apple Greeter

Unser zweiter Tag in Manhattan begann mit einem ausgedehnten Spaziergang Richtung Downtown. Ohne festes Ziel, wir waren einfach nur verdammt früh auf und hatten ungefähr drei Stunden Zeit, bis uns Big Apple Greeter Hans abholen würde.

Die Big Apple Greeter sind eine gemeinnützige Organisation von etwa 400 Freiwilligen, die Touristen die Stadt zeigen. Allerdings komplett kostenlos und aus Sicht eines echten New Yorkers. In unserem Fall aus der Sicht von Hans. Einem 82jährigen gebürtigen Österreicher, der seit 66 Jahren in New York lebt. Dieser Mann war einfach unglaublich. Nicht nur, dass er topfit ist, er ist auch noch unheimlich nett, spricht sehr gut deutsch und weiß unglaublich viel zu erzählen.

Wir sind ungefähr 5,5 Stunden durch Downtown, den Financial District, Uptown und Morningside Harlem geflitzt, haben das U-Bahn- und Bussystem kennengelernt und doch fast nichts wirklich gesehen. Hans wollte uns so viel zeigen, dass wir auf vieles nur einen kurzen Blick geworfen haben und dann mit dem Hinweis “Ihr könnt ja später noch mal wieder kommen.” weitergeeilt sind.

Ganz prima, ohne Frage.

Nach einem kurzen Abstecher in den Central Park sind wir mit dem Bus die 5th Avenue runtergefahren, haben dort noch etwas “Window Shopping” gemacht und sind anschließend bei Wendy’s eingekehrt. Fand ich jetzt nicht so sehr der Rede wert.

Wir sind noch etwas spazieren gegangen und haben dabei das Flatiron Building gefunden und gleich fotografiert. Das älteste Hochhaus von New York mit 21 Stockwerken. Nach einem kurzen Abstecher in den Wholefood’s Supermarkt haben wir den Heimweg angetreten.

Dabei ist uns aufgefallen, dass die Ampeln in New York immer gleichzeitig auf rot bzw. grün schalten. Eine grüne Welle wie bei uns kennen die gar nicht. Vielleicht würde das zumindest stellenweise das Problem mit den Staus lösen?

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