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Jörn Schaars feine Seite Posts

Voll die Kompetenz

Das ist es, was wir da morgens gemacht haben: Ein hochkompetetentes Morgenmagazin, das nur gelegentlich durch humorige Einlagen ein wenig aufgepeppt wurde. Aber ansonsten: hochgradig seriöser Journalismus wie in diesem Fall hier:

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News verlacht

Passiert ständig, ist aber immer wieder schön. Anke Friedrich (jetzt Landeswelle Thüringen), sonst die Ernsthaftigkeit in Person wenn es um Nachrichten geht, hat einen derartigen Lach-Flash, dass es mit den Nachrichten in dem Moment keinen Sinn mehr hat. Warum ist klar – ich habe vor den Nachrichten Blödsinn gemacht.

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Shania & Jörn

Was wir zwei miteinander zu schaffen haben, hörst Du hier:

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Tag 11 – Letzter Tag

So ein blöder Tag heute. Abschied nehmen von einer Stadt in der man noch längst nicht alles gesehen hat. Aber das ist letztlich kein Grund zur Trauer, sondern ein Ansporn möglichst schnell noch mal wiederzukommen. Trotzdem: Der Tag war blöd. Und er hat schon saudämlich angefangen. Nämlich damit, dass die Mädels aus dem Zimmer nebenan offensichtlich eine Mischung aus “Reise nach Jerusalem” und Proben entweder für “Riverdance” oder für die St. Patrick’s Day Parade zelebriert haben. Gegen halb sechs hat es mir gereicht und ich hab gefragt.

Die Schnalle, die an die Tür gekommen ist, wusste genau was sie getan hatten, als ich gefährlich leise fragte, was die denn um alles in der Welt da anstellen. Trotzdem hat sie meine Frage nach den Proben zu Riverdance oder St. Patrick’s Day Parade mit “Huh?” beantwortet. Mit dem Hinweis, dass es jetzt ja nun gleich sechs Uhr morgens sei und wir jeden Hufschlag der offensichtlich wildgewordenen Rinderherde in ihrem Wohnzimmer hören konnten, gab sie sich aber schnell zufrieden.

Gegen neun hab ich Frühstück für alle geholt während im Zimmer allgemeines Aufräumen angesagt war. Nachdem nicht ganz klar war, wie lange wie mit U-Bahn und dem Airtrain zum Flughafen brauchen würden und wann denn unsere Maschine jetzt tatsächlich geht, sind wir danach relativ schnell aufgebrochen.

Die U-Bahn war gar kein Problem, wir haben nur eine halbe Stunde verschenkt, weil wir dachten, dass JFK keine Express-Station sei und sicherheitshalber bei der letzten ausgewiesenen Express-Station ausgestiegen sind. Nachdem uns aber einige Mitfahrer versichert haben, das sei okay so, hab wir den nächstbesten Zug zum JFK genommen. Eben eine halbe Stunde später.

Am Flughafen selbst hatten wir noch etwas Langeweile, weil wir verflucht früh da waren. Wir haben also etwa eine Stunde auf die Schalterbesatzung am Checkin gewartet, ratz-fatz unser Gepäck aufgegeben und dabei erfahren, dass unser Flug zwei Stunden später geht als geplant. Mit unserem Entschädigungs-Futter-Gutschein bewaffnet ging’s natürlich gleich zu McDonald’s und danach in den Duty Free Shop. Marco war geschockt, dass er seine Zigaretten erst nach dem Sicherheitscheck in Empfang nehmen können sollte und so mussten wir noch eine Schachtel am Kiosk holen, damit der arme Junge sich die fünf Stunden bis zum Abflug sinnvoll vertreiben konnte. 9,31 $ plus Steuern. Geilo.

Thorsten und Marco haben den Flughafen erkundet, während Tina und ich lesend auf das Handgepäck aufgepasst haben. Das war okay, aber eben sehr langwierig. Der Sicherheitscheck war wahnsinnig streng und dann hatten wir noch gut eine halbe Stunde Wartezeit am Gate.

Der Flug war fürchterlich langweilig und vor allem beengt, weil sich eine Familie hinter uns drei Bankreihen geschnappt hatte. Schlafen ging also gar nicht, das Buch war ausgelesen, also Langeweile schieben. Und der Tochter der besagten Familie dabei zuhören, wie sie stundenlang ihren Vater traktierte, dass schlafen im Flugzeug ja gar nicht ginge und überhaupt sei das alles scheiße. Sich aufrecht hinsetzen, damit wir wenigstens nicht so eng beeinander sitzen müssen, wollte sie aber auch nicht.

Na ja, so ist es halt. Wieder was gelernt: Hinsetzen und dann nicht mit sich reden lassen, das ist die Devise. Am Freitag, den 17. waren wir gegen zehn Uhr Ortszeit wieder in Düsseldorf. Ein fantastischer Urlaub mit wahnsinnig vielen, unbeschreiblichen Eindrücken liegt hinter uns. Und die Gewissheit, dass wir noch mal nach New York müssen, liegt vor uns. Schön war’s.

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Tag 10 – Langsam Abschied nehmen

An unserem letzten Tag sind Thorsten und ich noch mal raus nach Jersey Gardens gefahren. Thorsten wollte die Reebocks umtauschen, weil er sich wohl doch eine Nummer zu klein gegriffen hatte. Eigentlich eine einfache Sache, rein, tauschen raus – eine Stunde sind wir wieder da.

Sah auch ganz gut aus für uns, wir standen rechtzeitig nach 20 Minuten wieder an der Bushaltestelle, der Bus kam, wir stiegen ein und als ich die Tickets lösen wollte, sagte der Fahrer uns, dass der Bus gar nicht nach New York fährt. Stand aber so auf dem Plan. Auf meine Frage, wann denn wohl der Bus nach New York käme, sagt er, das sei nicht sein Problem, ich möge doch bitte die Schilder lesen. Wie sich herausgestellt hat, kam der andere Bus 200m hinter “unserem” (sprich dem falschen) und nachdem niemand an der Haltestelle stand, ist er einfach weiter gefahren. Wir hatten also gute anderthalb Stunden Zeit, die wir prima im Food Court verbracht haben. (Cajun Grill – lecker Südstaatenfutter)

Mit dem zweiten Bus hatten wir einen Mords-Spaß, denn der stand in einem Stau wie ihn die Menschheit bislang nicht gesehen hat. Von der Mautstelle gleich nach der Ausfahrt Jersey Gardens bis zu der Mautstelle vor dem Tunnel. Und dann noch mal Hochbetrieb am Port Authority Bus Port. Alles in allem waren wir fast vier Stunden unterwegs.

Auf unseren letzten Tag sind wir noch mal lecker zu American Burger & Co und haben uns danach getrennt, weil wir alle unterschiedliche Sachen erledigen wollten. Marco wollte zurück ins Hotel, hat sich aber versehentlich von seinen letzten zwei Dollars ein Ticket für den PATH-Train gekauft. Letztlich ist er also durch die halbe Stadt gelaufen und kam nahezu zeitgleich mit uns im Hotel an.

Thorsten und Tina wollten noch mal zum Times Square zum Toys ‘R’ Us und ich habe mir bei Macy einen Traum von einem Anzug zugelegt. Hat mich gut zwei Stunden und 190 € gekostet, aber die haben sich gelohnt, so viel steht fest.

Wir haben den Tag schließlich mit Koffer packen und dergleichen ausklingen lassen.

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