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Schlagwort: Turnier

Golfpunktour in Green Eagle

Eine Woche ist dieses Desaster mittlerweile her und eigentlich wollte ich den Mantel des Schweigens über meine Premiere auf dem Nordkurs von Green Eagle breiten. Aber ein wenig was zu erzählen gibt es ja dann doch.

Fangen wir mal mit dem angenehmen an: Der Platz ist einfach traumhaft. Die Fairways sehen aus wie anderswo nicht mal die Grüns. Dank der späten Startzeit hatten wir niemanden mehr hinter uns, auf den letzten paar Löchern war der Flight vor uns auch nicht mehr zu sehen und das war schon sehr schön, den Platz so für sich allein zu haben.

Erwähnenswert in dem Zusammenhang natürlich auch unsere Flightpartner: Lütten und Motzi sind auch diesmal wieder erste geworden, spielen sensationell Golf, absolut korrekte Jungs gerade auch was die Regeln angeht und dazu sehr witzig und völlig tiefenentspannt. Mit so großartigen Flightpartnern macht sogar verlieren Spaß, was ich auch diesmal wieder geschafft habe. Letzter mit gerade mal 15 Nettopunkten.

Die restlichen Punkte habe ich größtenteils auf den Grün liegen lassen. Putten ist mein Kryptonit. Bei einem Putt sah es aus, als würde der Ball gleich auf Anhieb zum Bogey rein gehen. Gefühlte 16 Meter, bergab, wellig; ich hab die Linie perfekt getroffen, der Ball rollt auf’s Loch zu und … springt drüber, weil er dann doch zu schnell war. Dazu die üblichen Probleme mit dem kurzen Spiel und Asche ist es mit dem Gesamtsieg. 😉

Dabei ist der Platz eigentlich gar nicht so gemein, wie ich zunächst befürchtet hatte. Lang ist er, der Nordkurs, aber auch flach und fast immer nur geradeaus. Bei den zahlreichen Wasserhindernissen hatte ich entweder keine Probleme oder konnte von vornherein drumherum spielen und bis auf die Grünbunker habe ich auch kaum aus dem Rough geschlagen.

Um es kurz zu machen: Alle Fehler, die mich Punkte gekostet haben, hätten so auch auf jedem anderen Platz passieren können. Das lag alles nicht am Platz, sondern an den von Profi-Sportlern so viel besungenen individuellen Fehlern.

Alles in allem war es also ein sehr guter Tag, zumal nach den ersten neun Löchern der Regen aufgehört hat. Was will man denn als Golfer bitte mehr?

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Nachgereicht: Golfpunktour in Haselau

Letztes Wochenende waren der Kollege S. und moi zum zweiten und voraussichtlich letzten Mal gemeinsam bei der Golfpunktpur am Start. Wir hatten ja nachdem letzten Event quasi auf dem Heimweg einen Abstecher auf’s Gut Haseldorf unternommen, um den Platz schon mal kennenzulernen und schon damals™ hat mir der Platz ganz gut gefallen.

Nun war also der Tag des Turniers gekommen. Die Musik beim Check In hat uns wieder mal gut gefallen, die Leute waren nett und wir hatten mal wieder vor lauter Trödelei viel zu wenig Zeit, uns einzuschlagen. Zum Glück liegt die Driving Range in Haseldorf direkt neben Tee 1, so dass wir uns bis zur letzten Minute vorbereiten konnten.

Unsere Flightpartner machten zunächst einen sehr sympathischen Eindruck, schienen aber ein paar kleine Probleme mit der Zählweise zu haben, um das mal vorsichtig auszudrücken. Was auf den ersten drei Löchern noch mit Blick auf ein schönes Turnier hingenommen wurde, entwickeltesich im Lauf des Spiels allerdings zu einem blöden Nervfaktor. Ich mag ein blöder Spießer sein, aber auch auf so einer ausgewiesenen Spaßveranstaltung wie der Golfpunktour gehört es sich einfach nicht, nicht alle Schläge zu zählen und die gezählten Schläge immer um ein bis zwei nach unten korrigieren zu lassen:

Ich so: “Für Dich schreibe ich eine 6 auf, richtig?”
Er so: “Fünf.”

Irgendwann wurde mir die Diskussion darüber zu müßig und ich habe einfach immer einen Schlag mehr angesagt, als er tatsächlich hatte – so kamen wir nach der Korrektur zumindest auf das richtige Ergebnis.

Von diesem blöden, kleinen Detail mal abgesehen war es aber ein netter Tag. Entgegen aller Prognosen hatten wir Glück mit dem Wetter, haben im Wesentlichen gutes Golf gespielt und haben es uns mit den Sponsoren-Getränken gut gehen lassen.

Der Platz war in einem sehr guten Zustand und hat mich nur ungefähr sieben Bälle gekostet. Bei recht vielen Gelegenheiten habe ich meine Eisen mal wieder getroffen und das war prima. Leider hinten raus auch wieder zu viele Löcher gestrichen, was aber zum Teil auch an meiner Unlust wegen der Flightpartner lag. Trotzdem: 31 Punkte sind für mich ein gutes Ergebnis und ein geteilter 57. Platz von 100 Teilnehmern ist auch völlig in Ordnung.

Mit dem Ergebnis vom letzten Mal (23 Punkte) habe ich, ebenso wie Kollege S., übrigens die erforderlichen 50 Punkte für die Qualifikation zum Masters und Golfpunk Ryder Cup Nord vs. Süd zusammen. Tatsächlich haben wir aber beide keine Zeit, um teilzunehmen.Irgendwas ist ja immer.

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Golf-Jungstour I/2010: Green Eagle & Gut Haseldorf

Das war ja mal ein Wochenende. Herr S. hatte eine Jungstour mit mir von seiner Frau und mir geschenkt bekommen. Wir zwei und eine gewisse Menge Pils ins Wohnmobil und dann ab zum Golfen irgendwo in der Republik. In diesem Fall fiel unser Augenmerk auf die Golfpunktour, die am Freitag in Green Eagle (Winsen an der Luhe) auf dem Südkurs gastierte, und auf Gut Haseldorf, weil sie dort bei unserer zweiten Golf-Jungstour in diesem Jahr gastieren wird.

In Green Eagle erwartete uns zunächst das, was wir schon aus Hittfeld kannten: Laute Musik, leichtbekleidete Mädels und jede Menge sehr entspannter Golfer, die auf ein bisschen Spaß aus waren und es sich größtenteils schon mit einem leckeren Sponsorengetränk (u. a. Holsten) im Schatten bequem gemacht hatten.

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Golf-Buddhismus

Ich habe noch gar nicht über meine neuerlichen Golferlebnisse geschrieben. Beim ersten Turnier des Jahres, einem Tiger & Rabbit in Ahrensburg, habe ich gleich mal den dritten Platz belegt und mein Handicap um 10 Schläge verbessert. Eigentlich ein Grund, das Turnier quasi auf den Schlag genau hier im Blog aufzudröseln und bis ins Detail zu analysieren. Hab ich nicht gemacht. Warum? Weil ich mich bis heute eigentlich kaum über diesen Erfolg freuen konnte.

Gemerkt habe ich das eigentlich bei meinem desaströsen Driving Range-Gehacke von heute Nachmittag und um das ganz genau erklären zu können, muss ich etwas weiter ausholen:

Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich mit dem Golf spielen angefangen. Nach einem Schnuppernachmittag hatte mich der Golfvirus gepackt und es sieht nicht so aus, als wollte ich mich von ihm loslassen wollen. Mein grundsätzliches Wissen über Golf beziehe ich aus diesem Schnuppernachmittag, eine Pro-Stunde hatte ich nie, alles was ich kann, ist autodidaktisch erarbeitet.

Dementsprechend ist das was ich meinen Schwung nenne, ein eher fließendes Konzept. Es gibt Tage an denen ich grottenschlecht spiele und Tage an denen ich spiele wie neulich in Ahrensburg. Nun habe ich vor ein paar Tagen mal wieder etwas neues gelesen, wie man angeblich richtig steht und schwingt und so weiter. Das habe ich heute ausprobiert. Die Beine etwas weiter auseinander, irgendwie ein bisschen anders den Schläger anfassen, passiver in den Handgelenken und dann sollte der Rest von ganz allein kommen.

Um es kurz zu machen: Kam es nicht.

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1. Kieler Beach-Crossgolfen: Geile Nummer

Wir hatten alle Mann ordentlich darauf hin gefiebert, wir haben lange dafür gearbeitet, geplant und überlegt. Herausgekommen ist ein ganz fantastisches Event. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter: Bis auf wenige Regentropfen beim Aufbau blieb es komplett trocken, ich hab mir einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen und hatte eine Menge Spaß beim Auflegen und bei den Interviews mit den Spielern.

Die wiederum waren beeindruckend entspannt, witzig und gut gelaunt. Ich habe mit keinem gesprochen, der nicht breit gegrinst hätte und von der einmaligen Kulisse des Falckensteiner Strandes beeindruckt gewesen wäre.

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