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Schlagwort: 18 Löcher

Golfsaison 2011 eröffnet

Wun-der-bar! Zum ersten Mal einer gefühlten Ewigkeit habe ich mal wieder auf dem Golfplatz gestanden. Chaos schon gleich zu Anfang: Ich hatte natürlich vorher keine Startzeit gebucht, weil ich nach der sehr anstrengenden Arbeitswoche keinen Bock hatte, mir einen Wecker zu stellen. Als ich ankam gab es also zwei Möglichkeiten: 1. In 10 Minuten an Tee 10 abschlagen und mich einem 2er-Flight anschließen und 2. in Ruhe auf die Range und einschlagen. Wobei “in Ruhe” bedeutet, dass ich zum Einschlagen 2 Stunden Zeit gehabt hätte. Ich habe also wohlwollend darauf verzichtet, die Driving Range zu besuchen und bin zum Abschlag gewackelt. Die beiden Jungs, die dort schon standen wirkten nicht besonders begeistert ob ihres unverhofften Mitspielers und ich hatte auch nicht so recht Bock auf Menschen, also hab ich sie ziehen lassen.

Das war ein Fehler. Die beiden spielten nämlich sehr gründlich und ließen sich insbesondere auf dem Grün viel Zeit. Stört mich nicht sonderlich, aber hinter mir drängelte schon der nächste Flight. Ich hasse sowas ja. Sowohl rumtrödeln, als auch Drängeln. Das stresste mich, aber es ließ sich wohl nicht verhindern: Der Flight vor mir gab an, seinerseits auf einen 4er Flight warten zu müssen und die Herrschaften hinter mir ließen durchblicken, dass bei ihnen auch schon gedrängelt werde.

Stimmte beides nicht, wie ich auf dem fünftletzten Loch sehen konnte, aber egal. Ich war wild entschlossen, mich nicht aufzuregen.

Hab ich auch nicht. Also, hab ich schon, aber nicht doll. Und gestresst hab ich mich auch nicht. Hab mein Tempo gespielt, hab festgestellt, dass es auch ohne Einschlagen möglich ist, auf meinem Niveau zu spielen (was mehr über mein Niveau aussagt, als über das Einschlagen!) und habe mein kurzes Spiel verflucht. Das kann ich einfach nicht. Bunkerschläge, Chips, Pitches, Lobs und Putts – da hakt es bei mir. Ist so, versaut mir jedes gute Spiel vorher und macht jedes schlechte Spiel vorher noch schlechter.

Aber was soll’s? Das Wetter war gut, ich hatte endlich mal wieder Zeit für das beste Hobby der Welt und mir ist größtenteils niemand auf den Keks gegangen. Das ist das Wichtigste daran!

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Nachgereicht: Golfpunktour in Haselau

Letztes Wochenende waren der Kollege S. und moi zum zweiten und voraussichtlich letzten Mal gemeinsam bei der Golfpunktpur am Start. Wir hatten ja nachdem letzten Event quasi auf dem Heimweg einen Abstecher auf’s Gut Haseldorf unternommen, um den Platz schon mal kennenzulernen und schon damals™ hat mir der Platz ganz gut gefallen.

Nun war also der Tag des Turniers gekommen. Die Musik beim Check In hat uns wieder mal gut gefallen, die Leute waren nett und wir hatten mal wieder vor lauter Trödelei viel zu wenig Zeit, uns einzuschlagen. Zum Glück liegt die Driving Range in Haseldorf direkt neben Tee 1, so dass wir uns bis zur letzten Minute vorbereiten konnten.

Unsere Flightpartner machten zunächst einen sehr sympathischen Eindruck, schienen aber ein paar kleine Probleme mit der Zählweise zu haben, um das mal vorsichtig auszudrücken. Was auf den ersten drei Löchern noch mit Blick auf ein schönes Turnier hingenommen wurde, entwickeltesich im Lauf des Spiels allerdings zu einem blöden Nervfaktor. Ich mag ein blöder Spießer sein, aber auch auf so einer ausgewiesenen Spaßveranstaltung wie der Golfpunktour gehört es sich einfach nicht, nicht alle Schläge zu zählen und die gezählten Schläge immer um ein bis zwei nach unten korrigieren zu lassen:

Ich so: “Für Dich schreibe ich eine 6 auf, richtig?”
Er so: “Fünf.”

Irgendwann wurde mir die Diskussion darüber zu müßig und ich habe einfach immer einen Schlag mehr angesagt, als er tatsächlich hatte – so kamen wir nach der Korrektur zumindest auf das richtige Ergebnis.

Von diesem blöden, kleinen Detail mal abgesehen war es aber ein netter Tag. Entgegen aller Prognosen hatten wir Glück mit dem Wetter, haben im Wesentlichen gutes Golf gespielt und haben es uns mit den Sponsoren-Getränken gut gehen lassen.

Der Platz war in einem sehr guten Zustand und hat mich nur ungefähr sieben Bälle gekostet. Bei recht vielen Gelegenheiten habe ich meine Eisen mal wieder getroffen und das war prima. Leider hinten raus auch wieder zu viele Löcher gestrichen, was aber zum Teil auch an meiner Unlust wegen der Flightpartner lag. Trotzdem: 31 Punkte sind für mich ein gutes Ergebnis und ein geteilter 57. Platz von 100 Teilnehmern ist auch völlig in Ordnung.

Mit dem Ergebnis vom letzten Mal (23 Punkte) habe ich, ebenso wie Kollege S., übrigens die erforderlichen 50 Punkte für die Qualifikation zum Masters und Golfpunk Ryder Cup Nord vs. Süd zusammen. Tatsächlich haben wir aber beide keine Zeit, um teilzunehmen.Irgendwas ist ja immer.

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Golf-Jungstour I/2010: Green Eagle & Gut Haseldorf

Das war ja mal ein Wochenende. Herr S. hatte eine Jungstour mit mir von seiner Frau und mir geschenkt bekommen. Wir zwei und eine gewisse Menge Pils ins Wohnmobil und dann ab zum Golfen irgendwo in der Republik. In diesem Fall fiel unser Augenmerk auf die Golfpunktour, die am Freitag in Green Eagle (Winsen an der Luhe) auf dem Südkurs gastierte, und auf Gut Haseldorf, weil sie dort bei unserer zweiten Golf-Jungstour in diesem Jahr gastieren wird.

In Green Eagle erwartete uns zunächst das, was wir schon aus Hittfeld kannten: Laute Musik, leichtbekleidete Mädels und jede Menge sehr entspannter Golfer, die auf ein bisschen Spaß aus waren und es sich größtenteils schon mit einem leckeren Sponsorengetränk (u. a. Holsten) im Schatten bequem gemacht hatten.

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Golf-Buddhismus

Ich habe noch gar nicht über meine neuerlichen Golferlebnisse geschrieben. Beim ersten Turnier des Jahres, einem Tiger & Rabbit in Ahrensburg, habe ich gleich mal den dritten Platz belegt und mein Handicap um 10 Schläge verbessert. Eigentlich ein Grund, das Turnier quasi auf den Schlag genau hier im Blog aufzudröseln und bis ins Detail zu analysieren. Hab ich nicht gemacht. Warum? Weil ich mich bis heute eigentlich kaum über diesen Erfolg freuen konnte.

Gemerkt habe ich das eigentlich bei meinem desaströsen Driving Range-Gehacke von heute Nachmittag und um das ganz genau erklären zu können, muss ich etwas weiter ausholen:

Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich mit dem Golf spielen angefangen. Nach einem Schnuppernachmittag hatte mich der Golfvirus gepackt und es sieht nicht so aus, als wollte ich mich von ihm loslassen wollen. Mein grundsätzliches Wissen über Golf beziehe ich aus diesem Schnuppernachmittag, eine Pro-Stunde hatte ich nie, alles was ich kann, ist autodidaktisch erarbeitet.

Dementsprechend ist das was ich meinen Schwung nenne, ein eher fließendes Konzept. Es gibt Tage an denen ich grottenschlecht spiele und Tage an denen ich spiele wie neulich in Ahrensburg. Nun habe ich vor ein paar Tagen mal wieder etwas neues gelesen, wie man angeblich richtig steht und schwingt und so weiter. Das habe ich heute ausprobiert. Die Beine etwas weiter auseinander, irgendwie ein bisschen anders den Schläger anfassen, passiver in den Handgelenken und dann sollte der Rest von ganz allein kommen.

Um es kurz zu machen: Kam es nicht.

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Golfpunktour 2009: GC am Hockenberg

Der 'Parkplatz' am ClubhausSchon seitdem der Kollege S. und meine Wenigkeit das erste mal die Golfpunk in Händen hielten, sprechen wir davon, die Golfpunktour spielen zu wollen. Das scheiterte zunächst an der fehlenden Platzreife, was mich ja aber nicht abhielt, zumindest mal hinzufahren, und im Jahr darauf an fehlender Zeit zu den Turnierterminen.

Deswegen haben wir in diesem Jahr sehr früh Nägel mit Köpfen gemacht und uns früh zu unserem ersten Tour-Event angemeldet. Der GC am Hockenberg in Hittfeld sollte es sein. Kurz nach der Anmeldung wurde uns von unabhängiger Seite (Hcp 16,5) zugetragen, dass der Platz eine echte Herausforderung sei, bei der man sich nicht so leicht unterspielen könne.

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