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Jörn Schaars feine Seite Einträge

#12von12 im November 2016

Heute hat es dann tatsächlich mal wieder geklappt, ich habe meine 12 Fotos am 12. des Monats geschafft. Und alle so “YEAH!” Wer mehr zu der Aktion wissen möchte, guckt am besten bei Caro vorbei.

Frau Hund wollte heute besonders früh raus: 6.30 Uhr!
Frau Hund wollte heute besonders früh raus: 6.30 Uhr!
Die Ampel wird selten benutzt, da sind schon Spinnweben dran!
Die Ampel wird selten benutzt, da sind schon Spinnweben dran!
12v12: Einkauf
Hungrig für’s Frühstück einkaufen? Kann ich!
12v12: Verdammt!
Erst an der Kasse bemerken, dass das Portemonnaie noch zu Hause liegt und noch mal zurück müssen? CHECK!
12v12: Podcast schneiden
Podcast schneiden a.k.a. “Willkommen bei den Nord-Süde-Gefälle-Leaks!”
12v12: Upload
Den anderen Podcast an den Start bringen.
blitzerfoto
Die Post öffnen und das 35 €-Portrait bewundern.
12v12: Wäsche
Hausmännliche Pflichten
12v12: Hunderunde 2
Herbstliche Stimmung bei der zweiten Hunderunde
12v12: Vorbereitungen treffen
Vorbereitungen für den nächsten Podcast
Immer auf den richtigen Füllstand im Bierfach des Kühlschranks achten!
Immer auf den richtigen Füllstand im Bierfach des Kühlschranks achten!
Gute Nacht!
Gute Nacht!
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JSFP132: Schlittenhunde im Ohrenschmalz

Ich fasse mal eben die komplette vergangene Woche zusammen, angefangen bei meinen Besuch beim Ohrenarzt. Der lag zwar noch länger zurück, war aber aus Gründen in der Episode 131 kein Thema. Ansonsten gab's Schlittenhunde, Zugchaos, einen Kinofilm und Bacon Jam.

 

Dauer: 0:28:31

Beim Titelbild für diese Episode hier im Blog konnte ich mich einfach nicht zwischen Bacon Jam und dem Hundeschlittenrennen entscheiden und habe deshalb meine Photoshop-Künste walten lassen. Gut ne?

Shownotes:

 

 

Ähnliche Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Episode vom Jörn Schaars feiner Podcast wurde am 12.11.2016 aufgenommen. Veröffentlicht am 12.11.2016 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Tennessee Hayride" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Mit "Partnerlink" gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links zu Amazon. Für jeden Einkauf über so einen Link erhalte ich eine kleine Provision, Du zahlst deswegen nicht mehr.

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Morgen: Wie klingt Dein Tag? XV

Morgen ist es soweit: Der fünfzehnte “Wie klingt Dein Tag?”-Tag steht vor der Tür. Hier sind noch einmal die Regeln:

  1. Nimm mit Deinem Smartphone die Geräusche auf, die Deinen Tag am besten repräsentieren. (Stadionbesuch, Strandtag, Zoo, Arbeit, ÖPNV etc.)
  2. Du kannst, musst aber nicht zwingend etwas zu den Geräuschen sagen.
  3. Die Aufnahme sollte mindestens 30 Sekunden lang sein. Damit man einen guten Eindruck von Deinem Tag bekommt, kannst Du auch mehrere Orte nacheinander aufzeichnen. (z. B. die Fahrt im Bus und das anschließende Aussteigen oder Zug, Büro, Kantine direkt hintereinander)
  4. Beachte die dabei Urheberrechte an Musik und Filmen sowie die Persönlichkeitsrechte der Menschen in Deinem Umfeld.
  5. Ich habe Intro (MP3, 205 KB) & Outro (MP3, 220 KB) gebastelt, die für “Wie klingt Dein Tag?” ohne Rücksprache und Namensnennung benutzt werden dürfen. Wenn Du möchtest, schneide die beiden Soundfiles einfach vorne und hinten an die Geräusche Deines Tages ran.
  6. Lade Deine Geräuschkulisse in Dein Blog hoch, schreibe einen kurzen Text dazu und veröffentliche es im Lauf des 8. November. Fotos machen das Ganze plastischer, sie sind aber optional.
  7. Sag in den Kommentaren unter diesem Artikel bescheid, wo im Internet Deine Aufnahmen zu finden sind, damit ich sie hier im Blog sammeln kann.
  8. Erzähle anderen davon (via Twitter, Facebook o.ä.), je mehr mitmachen desto besser wird es ja.
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Was kann da schon schief gehen?

Adobe kommt mit einer spannenden, neuen Technologie aus dem Knick: VoCo ist eine Art Photoshop für Stimmen. Einer der Entwickler demonstriert das in diesem Video:

Zusammengefasst: Du importierst eine beliebige Sprachaufnahme in VoCo, das Ding erkennt was gesagt wurde, schreibt so etwas ähnliches wie Untertitel und kannst das Audio dann editieren, indem Du die Untertitel veränderst. Das ist schon krass genug, aber er demonstriert auch, wie er dem Sprecher Dinge in den Mund legt, die der nie gesagt hat. Und wir reden nicht nur über einzelne Wörter (im Video “Jordan”), sondern auch über mehrere (“three times” im Video).

Ich sage es noch mal: Der Typ lässt den Sprecher Wörter sagen, die in der Originalaufnahme nicht vorkommen. Das sind natürlich nur sehr kurze Sachen, insgesamt drei Wörter, aber für mein Ohr ließ sich das vorhin nicht unterscheiden. Um das zu schaffen, braucht der Bursche etwa 20 Minuten Text von eben diesem Sprecher, damit in VoCo in der Lage die Stimme komplett zu synthetisieren.

Ich sehe für die eigene Anwendung einige sehr schicke Möglichkeiten. Podcasten und Radiobeiträge produzieren, obwohl ich krank und ohne Stimme daniederliege zum Beispiel. Aber was sind die ethischen Grenzen davon? Mal ein typischer Fall aus meiner beruflichen Praxis: Irgendein Thema ploppt gerade auf, dazu muss was auf die Antenne und dann heißt es natürlich “Dazu brauchen wir auch eine Reaktion vom Minister”. Wie der Teufel es will, ist der aber gerade nicht zu kriegen und die Pressestelle bietet an, ein abgestimmtes, schriftliches Zitat zu schicken. Für die Zeitung kein Problem und in der Praxis für mich auch nicht, weil ich ihn dann einfach zitieren kann. Wenn es VoCo in den Massenmarkt geschafft hat, zitiere ich dann noch? Oder lasse ich das Zitat von VoCo erzeugen? Ist es dann noch ein Zitat? Anderes Beispiel: In einem Interview antwortet jemand sehr langatmig und die entscheidenden 20 Sekunden passen im Schnitt nicht recht zusammen, das klingt nicht schön. Setze ich dann lieber VoCo ein?

Aber es gibt ja nicht nur den journalistischen Kontext. Mit VoCo können politischen Gegnern, Angeklagten und Geschäftspartnern Dinge in den Mund gelegt werden, die kaum widerlegbar sind. Das Versprechen des Entwicklers am Ende des Videos (“Je besser VoCo wird, desto mehr arbeiten wir daran, dass es erkennbar bleibt.”) halte ich für ein Feigenblatt. Es wird immer Möglichkeiten geben, die Erkennung zu umgehen. Wenn ich damit jemandem schaden wollte, würde ich VoCo etwas sagen lassen und die Sprachausgabe über’s Telefon schicken und dort aufnehmen. Wie erkennbar das dann wohl noch sein wird?

Die andere Frage muss natürlich lauten: Wie verfügbar die Software für die Erkennung von VoCo-Texten sein wird. VoCo ist ein krasses Alleinstellungsmerkmal für Adobe, ich könnte mir vorstellen, dass sie das aggressiv vermarkten werden. Aber das sind eben auch profitorientierte Geschäftsleute, bei denen man Software nicht mehr kaufen, sondern nur noch gegen einen monatlichen Betrag nur noch mieten kann. Ob diese Erkennungssoftware genau so günstig sein wird, wie VoCo selbst?

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