Lieblingstweets im April 2016

Vom Umgang mit Mitmenschen

Bonus-Track:

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JSFP107: Kartoffeleinlauf

Die Woche war ereignisreich und so nimmt auch der Rückblick auf die vergangenen Tage ganz schön viel Raum ein in dieser Folge. Dabei sollte es heute doch eigentlich um die re:publica-Sessions gehen, die ich besuchen möchte! Allein, es sind zu viele: 67 Vorträge, Lightning Talks und Workshops habe ich mir selbst auf die "ANGUCKEN!"-Liste geschrieben. Das führt letztlich nur zu der Erkenntnis, dass mein #rpTEN-Programm ein sehr fließendes Konzept ist. Daneben geht es um die Anreise nach Berlin, arrogante Pissflitschen und den Spotify-Deal von Böhmermann und Schultz.

 

Dauer: 0:37:15

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#rpTEN: Ich packe meinen Koffer

Was die re:publica angeht, bin ich zwar eher ein Late Adopter, aber mit inzwischen immerhin fünf Besuchen in den vergangenen sechs Jahren maße ich mir doch ein wenig Erfahrung an. Deswegen an dieser Stelle meine kommentierte Packliste für Hard- und Software:

Hardware:

  • Ladekabel für alle Devices
    Fast unnötig zu erwähnen, seit es Smartphones gibt, sucht ja jeder immer überall nach einer Steckdose und das würde niemand tun, der nicht auch ein Ladegerät mit allen nötigen Kabeln dabei hat. Ohne wird schon die Anreise zur Hölle, wenn Du nicht gerade selbst am Steuer sitzt.
  • Mobiles Ladegerät
    Steckdosen sind Mangelware in der Station. Es gibt sie, vor allem am Affenfelsen. Aber sie sind häufig besetzt. Als die re:publica vom Friedrichstadtpalast in die Station umgezogen ist, hat simyo einen Riesen-Coup gelandet und Akkupacks von znex verliehen. Kostenlos gegen Pfand. Ich habe mir danach exakt so eins gekauft und bin seitdem hochzufrieden. Eine Power Pack+-Ladung reicht für mindestens drei Ladungen meines Smartphones, besonders hungrige Modelle habe ich einfach tagsüber am Powerpack gelassen und hatte so immer Dauerstrom. (Powerpack gibt’s bei denen inzwischen nicht mehr, die Nachfolger heißen Vbee Select (Partnerlink) und Vbee. Beide können bis zu drei Geräte gleichzeitig aufladen, Vbee Select hat dabei etwas mehr Kapaziität.)
  • Mehrfachsteckdose
    Wenn Du einen Platz an einer Steckdose ergattert hast, dann sei ein Kumpel und benutze auch wirklich nur eine. Wenn Du mehrere Geräte aufladen musst oder willst, dann bitte mit Mehrfachsteckdose. Zusätzlich kannst Du natürlich auch einen freien Platz in Deinem Mehrfachstecker jemandem anbieten, der verzweifelt und mit Tränen in den Augen eine Steckdose sucht und so ins Gespräch kommen. Bei der re:publica geht es um Kommunikation und die gelingt am Besten durch Freundlichkeit.
  • Aufnahmegerät
    Okay, das ist nun wirklich nicht für jeden. Vielleicht werde ich auch in diesem Jahr wieder Spezial-Ausgaben von Jörn Schaars feinem Podcast veröffentlichen. Und in diesem Jahr werde ich mein eigenes Aufnahmegerät dabei haben! (Danke nochmal an Karsten für die spontane und unkomplizierte Hilfe im vergangenen Jahr!) Wenn Du Dich übrigens mit dem Gedanken trägst, einen eigenen Podcast zu starten: Dein Smartphone ist eine Art Aufnahmegerät und die Qualität ist in aller Regel mehr als ausreichend zum Podcasten. Alles Weitere lernst Du bei den Podcastpatinnen am Sendezentrum!
  • Ticket
    Ich weiß, wir haben 2016 und die Eintrittskarte zur re:publica kommt als PDF. Das kann man natürlich vom Handy aus einscannen lassen, sicher. Aber ich habe schon zu viele Leute irgendwo nicht reinkommen sehen, weil das Handy im richtigen Moment gestreikt hat, als dass ich auf mein Papierticket verzichten wollen würde.
  • Bargeld
    An allen Cateringständen und der Kantine der re:publica gilt: Nur Bares ist Wahres. Ohne Kohle gibt’s weder Hühnerbrötchen noch Mate und das ist schlecht. Denn auch im näheren Umkreis gibt es nicht viele Möglichkeiten, sich etwas zu essen zu holen. In den vergangenen Jahren gab es im Innenhof der Station zumindest einen mobilen Geldautomaten, der war aber spätestens am Nachmittag leer. Der nächste Geldautomat meiner Bank ist zwei U-Bahn-Stationen entfernt und es nervt, wenn man hungrig noch wer weiß wie weit fahren muss. Ich weiß übrigens gar nicht, wie es in diesem Jahr ist, aber 2015 streikten die Geldboten und mancher Geldautomat in Berlin blieb zusätzlich leer. Deswegen bringe ich mein eigenes Bargeld von zu Hause mit. 😉

Software:

  • Programm-App
    Das Programm der re:publica ist ein eher fließendes Konzept. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich das Programm mehrmals am Tag ändert, weil ein Speaker ausfällt und ein anderer dadurch eine größere Bühne bekommt. Jeden Morgen gibt es am Einlass zwar eine tagesaktuelle Programmversion auf Papier, aber oft gibt es bis mittags noch weitere Änderungen.  Mit den Programm-Apps bist Du immer auf dem neuesten Stand, weil sie sich im Hintergrund mit der API des Sessionboard-Daemon-SQL-Servers verknuppern und über die Schnittstelle – ach Du weißt schon.
  • Twitter-Client
    Ohne Twitter geht bei der re:publica wenig. Gefühlt läuft die komplette Kommunikation der Besucher darüber. Natürlich tippt man nicht jedes Zitat in seinen Twitter-Feed, das kannst Du gern anderen überlassen. Was aber geht, sind wichtige Hinweise: Welcher Vortrag ist super-spannend, wahnsinnig lustig oder aus sonst welchen Gründen ein Augenöffner? Welcher ist vielleicht langweilig? Wer trifft sich wann mit wem am Affenfelsen? All das und ganz viele andere Dinge verpasst Du ohne Twitter-Client auf der re:publica.
  • VPN-Client für alle Devices
    Die Frage nach dem WLAN auf der re:publica ist jedes Jahr wieder spannend. 2015 hat es in meiner Erinnerung ganz gut geklappt. Jedenfalls: Mal ist das WLAN besser, mal das mobile Datennetz der Telefonkonzerne. Und wie immer im öffentlichen WLAN gilt: Nutze VPN. Das gilt um so mehr, wenn Du Dich mit 7.000 anderen mutmaßlich im IT-Sektor bewanderten Menschen triffst. Auch wenn die re:publica in aller Regel ausgesprochen flauschig und puschelig ist, gibt es eben überall Idioten.
  • Öffi
    Für mich Landei ist und bleibt der ÖPNV in Berlin ein riesengroßes Rätsel. Ich habe es glaube ich bisher einmal geschafft, mich nicht komplett zu verfahren und mehr als eine Stunde in der U-Bahn zu sitzen, weil ich die Ringbahn in der falschen Richtung bestiegen habe. Die Öffi-App sagt Dir nicht nur wie Du in Berlin (und vielen anderen Städten) von A nach B kommst, sie sagt Dir z. B. auch in welche Richtung Du fahren musst.
  • myTaxi
    Wenn gar nichts mehr hilft, greif zum Taxi. Klar kann man sich an die Straße stellen und winken oder mit sich von einem unfreundlichen Telefonisten einer Funkzentrale sprechen beschimpfen lassen, weil man nicht weiß, in welchem Stadtteil die Zieladresse liegt. Oder man nutzt halt myTaxi, die haben in der Regel zur re:publica irgendeine Geld-Zurück-Aktion am Start und das System funktioniert ausgeprochen zuverlässig. Ich war bisher immer sehr zufrieden, zumal die App auch bargeldloses Bezahlen erlaubt (s.o.)
  • car2go
    Wenn ich in Berlin ankomme, dann in der Regel am Hauptbahnhof. Von da wegzukommen ist nicht gerade unmöglich, es macht nur keinen Spaß. Deswegen setze ich bei der An- und Abreise auf Carsharing. Das ist unkompliziert und kostet etwa halb so viel wie eine normale Taxifahrt. Und wenn man sich mit Leuten treffen möchte, die nicht gerade “U-Bahn-Station XY” als Treffpunkt angeben, spart man sich so im Zweifel auch einiges an ÖPNV-Stress.

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JSFP106: Golf und Strohwitwertum

Dienstlich war die Woche nicht sonderlich aufregend - eine Woche ohne große Highlights könnte man sagen. Zumindest ist mir nichts weiter in Erinnerung geblieben. :) Mittwoch habe ich mir mal einen Tag Auszeit gegönnt, um die Golfsaison einzuläuten. Näher als in Husum habe ich wohl noch nie an einem Golfplatz gelebt, gerade einmal 11 Minuten Fahrtzeit brauche ich von Haustür zu Haustür. Grundsätzlich gibt es bei mir ja immer noch den Gedanken an eine Mitgliedschaft (und damit an unbegrenztes Spielrecht), aber das ist einfach unwirtschaftlich. In der kommenden Woche bin ich Strohwitwer und habe einen weiteren freien Tag ergattert. Neben einem Treffen mit Hobbykoch-Podcaster und Trick17-Macher Kai Du werde ich die IT-Infrastruktur in unserem Haushalt überarbeiten. Wie? Alles in dieser Episode.

 

Dauer: 0:18:42

Shownotes:

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JSFP105: Partywochenende

Die Arbeitswoche ist regelrecht an mir vorbei geflogen: Es war zwar viel zu tun und ich bin abends nach Feierabend dann auch regelrecht zu Hause umgekippt, aber am Ende dann doch irgendwie ohne echte Highlights, die eine Erwähnung im Podcast wert gewesen wären. :) Bis auf die Fahrt zum Strongmanrun nach Wacken, da war ich mit dem Ü-Wagen draußen und das ist ja immer etwas ganz besonderes. Abends sind wir noch beim Honky Tonk-Kneipenfestival bis in die Puppen um die Häuser gezogen und hatten einen sensationellen Abend.

 

Dauer: 0:17:44

Shownotes

Drei Hindernisse auf einem Bild: Mount Buttmore, Surprise und Vollwaschgang

Drei Hindernisse auf einem Bild: Mount Buttmore, Surprise und Vollwaschgang

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Sehr naheliegende Witze (60)

Wenn sich zwei Kenner der Materie kritisch-distanziert über eine griechische Weinbrand-Spirituose unterhalten, dann spricht der Sprachwissenschaftler von

META-XA!

(Ich kriege mich nicht mehr ein vor Lachen!)

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12 von 12 im April

Endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden, bei der Aktion “12 von 12” mitzumachen, bei der man am 12. eines Monats 12 Fotos von seinem Tagesablauf erst über Twitter teilen und später im Blog zusammenfassen soll. Wie so häufig war es ein völlig normaler Arbeitag, der mit dem Weg zum örtlichen Bahnhof und der Fahrt ins Büro begann:

1 von 12 im April 2016

Irgendwas mit grau und Stadt in Wassernähe

 

2 von 12 im April 2016

Im Zug nach Heide

 

3 von 12 im April 2016

Im Büro: Regionalnachrichten vorbereiten

 

4 von 12 im April 2016

Danach: Terminplanung für die kommende Woche

 

5 von 12 im April 2016

Zum Mittag nur einen kleinen Feldsalat ohne Dressing und ein 0,2-l-Glas stilles Wasser (Abb. ähnl.)

 

6 von 12 im April 2016

Nach dem Essen zum Pressetermin: Amtseinführung des neuen Leitenden Oberstaatsanwalts

 

7 von 12 im April 2016

Zurück im Büro: Kleine Verschnaufpause

 

8 von 12 im April 2016

Zum Teufel: Warum soll ich nur verschnaufen, wenn ich genau so gut Feierabend machen kann? (Symbolbild)

 

9 von 12 im April 2016

Feierabend-Mate im Zug nach Hause

 

10 von 12 im April 2016

Wochenendplanung komplettieren

 

11 von 12 im April 2016

Der Heimweg ist auch immer ein bisschen Sightseeing

 

12 von 12 im April 2016

Die Fotos des Tages ins Blog hochladen

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JSFP104: Nicht viel los

Das war dann doch nix mit Camping: Der Hund ist krank geworden und es war vernünftiger, dann eben nicht loszufahren. Aber auch das hat ja etwas Gutes: Ich hatte Zeit für ein paar Reparaturen im Haus und für den ganzen liegengebliebenen Papierkram. Außerdem habe ich meine Podcast-Playlist um gut die Hälte dezimiert - einfach weil ich sooo viel Zeit zum Podcast hören hatte. Und auch deswegen bin in der glücklichen Situation, Euch einen für mich völlig neuen Podcast empfehlen zu können - andernfalls wäre diese feine Episode NOCH kürzer geraten.

 

Dauer: 0:09:34

Shownotes:

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Wie klingt Dein Tag? 04/16

Mein Tag klingt heute ganz so, als finge er mit Nutellabrot an. Nach der Zahnpflege und der Morgendusche (beides leicht gekürzt) öffne ich ein Paket, hole die Wäsche aus der Machine und gehe mit dem Hund. Heute war "Wie klingt Dein Tag?" ein bisschen komisch. Ich hatte das Aufnahmegerät immer in Griffweite und habe auch viele Sachen gemacht, die tolle Geräusche geliefert hätten, aber dann habe ich fast nie daran gedacht, die Aufnahme mitlaufen zu lassen. :(

 

Dauer: 0:06:14

Außer mir waren diesmal mit dabei:

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Morgen: Wie klingt Dein Tag? VIII

Morgen ist es soweit: Der achte “Wie klingt Dein Tag?”-Tag steht vor der Tür. Hier sind noch einmal die Regeln:

  1. Nimm mit Deinem Smartphone die Geräusche auf, die Deinen Tag am besten repräsentieren. (Stadionbesuch, Strandtag, Zoo, Arbeit, ÖPNV etc.) Du kannst, musst aber nicht zwingend etwas zu den Geräuschen sagen.
  2. Die Aufnahme sollte mindestens 30 Sekunden lang sein. Damit man einen guten Eindruck von Deinem Tag bekommt, kannst Du auch mehrere Orte nacheinander aufzeichnen. (z. B. die Fahrt im Bus und das anschließende Aussteigen oder Zug, Büro, Kantine direkt hintereinander)
  3. Beachte die dabei Urheberrechte an Musik und Filmen sowie die Persönlichkeitsrechte der Menschen in Deinem Umfeld.
  4. Ich habe Intro (MP3, 205 KB) & Outro (MP3, 220 KB) gebastelt, die für “Wie klingt Dein Tag?” ohne Rücksprache und Namensnennung benutzt werden dürfen. Wenn Du möchtest, schneide die beiden Soundfiles einfach vorne und hinten an die Geräusche Deines Tages ran.
  5. Lade Deine Geräuschkulisse in Dein Blog hoch, schreibe einen kurzen Text dazu und veröffentliche es im Lauf des 8. April. Fotos machen das Ganze plastischer, sie sind aber optional.
  6. Sag in den Kommentaren unter diesem Artikel bescheid, wo im Internet Deine Aufnahmen zu finden sind, damit ich sie in den Huffduffer-Feed einfügen kann. (Danke an Klaus für die Idee dafür!)
  7. Erzähle anderen davon (via Twitter, Facebook o.ä.)

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JSFP103: Camping olé!

Ich habe gegen eine leichte Kreislaufschwäche mit einem Spaziergang ankämpfen wollen und bin dabei mit Frau Hund auf ein paar Menschen getroffen, die sich einen Scheiß dafür interessiert haben, was ihre Hunde so machen. Außerdem berichte ich von unserer Grillsaisoneröffnung und dem geplanten Campingwochenende, das uns nach Fehmarn führen wird.

 

Dauer: 0:30:46

Shownotes:

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Lieblingstweets im März 2016

Endlich mal wieder Zeit dafür, deswegen ist es auch ein wenig mehr geworden. Mehr davon gibt’s demnächst bei Anne.

 





Special Edition: Die Welt in Bildern


 
 


 
 


 
 


 
 


 
 

Bonus-Track:

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JSFP102: Huuuuuui!

Richtig spekatukär war die Woche nicht, das Wochenende dafür um so mehr. Bei der New Energy-Messe habe ich den Tesla Roadster in unter 4 Sekunden auf knapp 120 km/h gejagt, das war unglaublich! Aber auch ziemlich respekteinflößend, ich bin ja sonst eher der gemächliche Typ. Ein bisschen wie das Faultier Flash aus der Zulassungsstelle von Zoomania uns unterscheidet seit dem Wochenende eigentlich nur der Fahrstil. Was sonst noch war? Reinhören!

 

Dauer: 0:33:08

Shownotes:

 

 

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Die Schallschutzfähigkeit von Nahverkehrszugtischen

Ich bin ja in der letzten Zeit – aufmerksame Podcasthörer wissen das – ziemlich viel in der Bahn unterwegs. Zwei Mal werktäglich fahre ich vier Stationen mit der Nord-Ostsee-Bahn. Heute Morgen saßen mit mir im Großraumabteil unter anderem zwei Herren, gesetzteren Alters. Anfang 60 würde ich sagen, beide mit Schnäuzer und beide in so einem Zweiersitz. Worüber die sich nun unterhalten haben und ob sie dienstlich oder privat unterwegs waren, weiß ich nicht, denn ich hatte wie üblich einen Podcast auf den Ohren.

Was ich jedoch mitbekam, war das Klingeln des Handys eines der beiden; der Klingelton war ausgesprochen laut eingestellt. Um nun seinen Reisepartner nicht mit dem Gespräch zu behelligen, stand der Telefonierer auf, sagte auch sehr laut “Warte kurz, ich will (für mich unverständlich) nicht stören” und während ich noch dachte, dass der jetzt superhöflich das Großraumabteil verlässt, überquerte er nur den Gang und setzte sich ungefragt zu mir an den Tisch.

Abgesehen davon, dass da natürlich genügend Platz für noch zwei andere aufdringliche Menschen ohne Sinn für Privatsphäre gewesen wäre, telefonierte er dann so laut weiter, dass ich erst die Lautstärke meiner persönlichen Beschallung um die Hälfte erhöhte und schließlich die Wiedergabe pausierte, weil er selbst das noch übertönen konnte und ich die Kopfhörer schon auf kurz vor Schmerzgrenze gedreht hatte.

Mein neuer Freund telefonierte noch einige Minuten weiter, ging dann grußlos wieder zu seinem Platz und setzte seine Unterhaltung dort fort, als wäre nichts gewesen. Offenbar auch in der festen Überzeugung, mit seinem an “meinem” Tisch geführten Telefonat nun besonders rücksichtsvoll gewesen zu sein. Ich allerdings bin ziemlich sicher, dass der Schallschutz dieser Sitzgruppe bestenfalls minimal war und dass er außer mir vielleicht noch ein bis sieben andere Menschen in unserem Großraumabteil gestört haben könnte. Aber was weiß ich schon?

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Wie klingt Dein Tag? 03/16

Heute hört Ihr mir dabei zu wie ich einen Beitrag für die Regionalnachrichten schneide.

 

Dauer: 0:01:58

Diesmal waren mit dabei:

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JSFP101: Helgolandschmelgoland

Ich habe diesmal sehr viel zu erzählen: Einiges noch aus der Woche der 100sten Folge, darunter auch zwei Audio-Grüße, die wegen meiner Ungeduld nicht mehr in der 100 vorgekommen sind. Dann natürlich über meine Dienstreise nach Helgoland, außerdem geht es um schräge Geschmäcker, einen niedlichen Pixar-Film und ungewöhnlich verständnisvolle Telekommenschen. Außerdem habe ich diesmal wieder einige Kapitelfotos dabei und ich hoffe, dass das Fotogeräusch gleichzeitig laut und leise genug ist.

 

Dauer: 0:53:35

Shownotes:

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Die Steilküste von Helgolands Vogelfelsen

Die Steilküste von Helgolands Vogelfelsen

 

Die weißen Basstölpel und die schwarzen, pinguinähnlichen Trottellummen am Vogelfelsen

Die weißen Basstölpel und die schwarzen, pinguinähnlichen Trottellummen am Vogelfelsen

Wenn Du genau hinsiehst, kannst Du zwischen den Vögeln die kaputten Fischernetze erkennen, die sie als Nistmaterial nutzen.

Wenn Du genau hinsiehst, kannst Du zwischen den Vögeln die kaputten Fischernetze erkennen, die sie als Nistmaterial nutzen.

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Morgen: Wie klingt Dein Tag? VII

Morgen ist es soweit: Der siebte“Wie klingt Dein Tag?”-Tag steht vor der Tür. Hier sind noch einmal die Regeln:

  1. Nimm mit Deinem Smartphone die Geräusche auf, die Deinen Tag am besten repräsentieren. (Stadionbesuch, Strandtag, Zoo, Arbeit, ÖPNV etc.) Du kannst, musst aber nicht zwingend etwas zu den Geräuschen sagen.
  2. Die Aufnahme sollte mindestens 30 Sekunden lang sein. Damit man einen guten Eindruck von Deinem Tag bekommt, kannst Du auch mehrere Orte nacheinander aufzeichnen. (z. B. die Fahrt im Bus und das anschließende Aussteigen oder Zug, Büro, Kantine direkt hintereinander)
  3. Beachte die dabei Urheberrechte an Musik und Filmen sowie die Persönlichkeitsrechte der Menschen in Deinem Umfeld.
  4. Ich habe Intro (MP3, 205 KB) & Outro (MP3, 220 KB) gebastelt, die für “Wie klingt Dein Tag?” ohne Rücksprache und Namensnennung benutzt werden dürfen. Wenn Du möchtest, schneide die beiden Soundfiles einfach vorne und hinten an die Geräusche Deines Tages ran.
  5. Lade Deine Geräuschkulisse in Dein Blog hoch, schreibe einen kurzen Text dazu und veröffentliche es im Lauf des 8. März. Fotos machen das Ganze plastischer, sie sind aber optional.
  6. Sag in den Kommentaren unter diesem Artikel bescheid, wo im Internet Deine Aufnahmen zu finden sind, damit ich sie in den Huffduffer-Feed einfügen kann. (Danke an Klaus für die Idee dafür!)
  7. Erzähle anderen davon (via Twitter, Facebook o.ä.)

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WmDedgT 3/16

Immer am fünften möchte Frau Brüllen von uns wissen, was wir eigentlich den ganzen Tag machen. Das Ergebnis ist sehr detaillierte Tagebuchbloggerei, die Ergüsse der anderen Teilnehmer findest Du im Blog von Frau Brüllen.

Mein Tag begann so gegen acht, glaube ich, jedenfalls mit einer Hundeschnauze im Gesicht. Am Wochenende kommt Frau Hund in letzter Zeit immer bis in unser Schlafzimmer im zweiten Stock gekraxelt, um “Guten Morgen” und “Wann gehen wir endlich spazieren, Du Faulpelz” zu sagen. Letzteres immer und immer wieder. Weil sie dabei immer dringlicher wurde, habe ich auf die Morgendusche verzichtet, mich angezogen und bin mit ihr runter gegangen. Sie vorneweg, ich hinterher, was nur zur Folge hatte, dass sie alle halben Meter stehen blieb, um zu gucken, ob ich auch wirklich mitkomme und nicht unterwegs heimlich abgebogen bin. Bin ich natürlich, denn ich musste zumindest kurz ins Bad.

Ohne viel hin und her sind wir dann für eine Hunderunde in den Husumer Schlosspark gewackelt, da kann man von unserer neuen Wohnung aus mehr oder minder hinspucken, das bietet sich an. Schnüffeln, pieschern, schietern und kurz vor Schluss noch mit dem Hund einer sympathischen Gruppe Punks toben – Frau Hunds Tag begann hervorragend.

Wieder zu Hause gab’s für sie eine kleine Handvoll Leckerli und ein Schweineohr, für mich zunächst Schokoflakes. Inzwischen hatte sich auch die Herzdame aus dem Bett geschält und stieß eben zu uns als ich die Frühstücksdose für Frau Hund öffnete. Irgendwas mit Geflügel, stank erbärmlich, wir wechselten das Zimmer und besprachen den Tagesplan in der Küche. Das Ergebnis lasse ich hier mal aus, denn ich will den weiteren Verlauf dieses Blogeintrages nicht vorweg nehmen. :o)

Nach Frühstück und Morgenkreis bin ich also in den Baumarkt gefahren, denn für manche Decken und Wände in unserem Haus reicht die Schlagbohrmaschine einfach nicht aus, ein Bohrhammer musste her. Meine Wahl fiel auf den Binford XPS-4000 mit 8,7 kW, einem Drehmoment von 470 Newtonmetern bei 4.000 U/min. Oder irgendsowas, was weiß ich denn über Bohrhämmer? Bohrer habe ich gleich mitgenommen und kam mir hervorragend ausgerüstet vor. Außerdem packte ich noch zwei Deckenlampen ein.

Zu Hause angekommen suchte ich erstmal Werkzeug und Material für die vermeintlich kleinste Baustelle des Tages raus: Im Gästeklo gab es noch kein Licht, die Lampe dafür hatte ich schon vor Wochen gekauft und heute sollte der große Tag sein, an dem ich sie auch montiere. Das Prinzip ist einfach: Lichtschalter auf “Aus”, mit dem Messgerät kontrollieren, ob wirklich kein Strom mehr fließt und los. Zwei Löcher für die Halterung waren schnell mit der herkömmlichen Bohrmaschine erledigt. Das Kabel in der Wand war zu lang, also ein wenig einkürzen, abisolieren und dann die Drähte in eine im Lampenkorpus fest montierte Lüsterklemme schrauben. Das war natürlich viel zu eng da drin, das ging alles nicht – die Kabel wehrten sich standhaft gegen die Montage. Alles in allem hat es mehr als eine Stunde gedauert, da drei Drähte festzuschrauben! Ich habe geflucht wie ein Kesselflicker bis es dann endlich klappte: alle Drähte drin, die Lampe leuchtete, schnell an die Wandhalterung damit. Denkste. Gleich zwei Kabel lösten sich bei dem Versuch wieder. Zwischendurch kam die Herzdame vorbei, fragte was ich denn hier so lange treibe und probierte selbst ihr Glück. Fluchend wie eine Kesselflickerin gab sie nach wenigen Minuten wieder auf und überließ mir das Feld. Irgendwann schaffte ich es aber und jetzt erstrahlt das Gästeklo in wunderbarem Licht.

Die nächste Mission war nun die Beleuchtung im Flur, da sollten zwei Lampen an die Decke, da war ich zuletzt mit dem Schlagbohrer kläglich gescheitert. Deswegen gibt’s ja jetzt den Binford XPS-4000 oder wie das Ding heißt. Koffer auf, Anleitung lesen, und feststellen, dass ich auch Fett hätte kaufen sollen, war im Prinzip eins. Also wieder zum Baumarkt, das nötige Mehrzweckfett hing in einem Display gleich neben Bohrhammer und Bohrer. Hätte ich drauf kommen können, bin ich aber nicht. Zeit hatte ich ja ohnehin, denn vor 15 Uhr wird nicht gebohrt, so lange dauert immer die Mittagsstunde der Nachbarn und wer wäre ich, wenn ich ausgerechnet deren Siesta nicht respektieren würde? Ich nutzte also die Zeit für einen weiteren Spaziergang mit Frau Hund, während sich die Herzdame mit einer Freundin in die Möbelläden der Stadt verabschiedete.

Nach der Hunderunde wärmte ich mir eine Dose Bihunsuppe auf und nach dem Mittagessen war auch die Zeit für den Bohrhammer gekommen. Wie Butter gleitet dieses Ding durch die Betondecke, die Lampe war in Rekordzeit montiert und ich konnte mich der zweiten ihrer Art widmen. Die war ein wenig komplizierter, da musste ich nämlich die Kabel, die aus der Decke kamen etwas verlängern. Ging aber gut, ich habe mich beim ersten Versuch nur mit dem Anschluss vertan und die Kabel in die jeweils falschen Öffnungen der Lüsterklemme geschraubt, da musste ich noch mal die tauschen bis es schließlich klappte.

Danach musste ich erstmal mich selbst und den Flur vom Staub und von allerlei Kabelresten säubern. Kurze Pause im Anschluss auf der Couch, in der die Herzdame anrief und mich bat, doch schon mal den Kaffeetisch zu decken. Genau das Richtige: Kuchen und Tee. Super!

Die nächste Baustelle war der Kabelsalat am Fernseher. Strom und Netzwerk sollen durch einen Kabelkanal zu den Gerätschaften geführt werden. Also erstmal den Kabelkanal auf Gährung sägen und anbringen. Nägel waren mein Plan, das klappte aber nicht, bohren scheiterte an zu wenig kleinen Schrauben, also hängt der Kanal jetzt mit doppelseitigem Klebeband an der Wand. Jetzt ist nur das Stromkabel zu kurz und das Netzwerkkabel zu lang für die Strecke, da muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Ebenso für die Verkabelung an den Geräten, das ist noch nix. Da hängt ein Fernseher an der Wand und auf einem Regalbrett darunter stehen Bluray-Player und Entertain-Receiver. Also steht da auch eine Dreiersteckdose, aber das sieht alles nicht aus, das muss irgendwie anders. Wie weiß ich noch nicht, aber anders.

Jedenfalls konnte ich dann auch das DVD-Regal an seinen Platz bugsieren und einräumen. Das war die eigentliche Herausforderung des Tages, denn DVDs richtig zu sortieren ist nicht einfach! Erste Regel: DVDs werden danach sortiert, in welche Richtung man den Kopf neigen muss, um den Titel auf dem Rücken der Hülle zu lesen. Zweite Regel: Alphabetisch nach Titel. Dritte Regel: Serien stehen getrennt von Filmen, folgen aber den gleichen Sortierregeln. Dritte Regel: DVDs und BluRays stehen getrennt.

Das ist komplizierter, als man denkt, weil es in der DVD-Herstellungsbranche Spaßvögel gibt, die bei Mehrteilern einen Titel andersherum auf den Rücken drucken, als bei allen anderen Teilen. Und dann gibt es halt auch das Platzproblem: Es gibt mehr Filme in meiner Sammlung, bei denen man den Kopf auf die rechte Schulter legen muss, aber bei Serien ist es andersherum. Und das führt zu Komplikationen.

Zwischen diesen ganzen Überlegungen klopfte es – denn unsere Klingel funktioniert noch nicht – und Toby stand vor der Tür. Wir verwirrt, weil wir plötzlich einen Gast in einer völlig chaotischen Wohnung begrüßen durften, sie in der festen Überzeugung, dass heute bei uns eine Party gefeiert würde. Es dauerte mehrere Minuten, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Aber zum Abendessen ist sie immerhin geblieben. Es gab Pizza vom Lieferdienst um die Ecke und nachdem das DVD-Regal – immer noch nicht perfekt – sortiert war, habe ich noch den Abwasch erledigt, geduscht und dann war es auch höchste Zeit für’s Bett.

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JSFP100: Die große Jubiläumsgala

Ich konnte es einfach nicht abwarten und habe die Folge 100 schon einen Tag früher aufgenommen als geplant. Weil ich im Wohnzimmer meiner Schwiegereltern sitze, klingt's ein bisschen hallig, weil ich neue Software einsetze, klingt's ein bisschen verzerrt - aber ich habe eben auch ein so genanntes Soundboard im Einsatz. Eine Software, die es mir erlaubt, die Audiogrüße zum Jubiläum direkt bei der Aufnahme einzuspielen anstatt sie nachträglich im Schnitt einfügen zu müssen. Deswegen höre ich die Kommentare auch selbst zum ersten Mal, lasse dabei mein Mikrofon eingeschaltet und so könnt Ihr live on tape miterleben, wie ich auf die Glückwünsche zu 100 Jahren Jörn Schaars feiner Podcast reagiere.

 

Dauer: 0:40:02

 

Das JSFP-Podcastsandwich von Hobbykochpodcast-Kai

Das JSFP-Podcastsandwich von Hobbykochpodcast-Kai

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JSFP099: #podcamp-Recap

Ich bin in letzter Zeit viel mit dem Zug unterwegs gewesen und darum geht es in dieser Folge.

 

Dauer: 0:58:24

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