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Tag 4 – Shopping und so

Nach unserem gestrigen Gang durch Manhattan haben wir eine hervorragende Geschäftsidee entwickelt. Die ist leider dermaßen geheim, dass ich nicht darüber sprechen darf, aber wir werden uns dumm und dämlich verdienen damit.

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: An unserem vierten Tag waren wir zum ersten Mal gezielt auf einem Shoppingtrip. J & R’s Music & Computerstore war unser erster Anlaufpunkt. Thorsten brauchte eine neue MD-Karte für die Kamera. Da sich der Verkäufer nicht sicher war, ob 128 MB-Karten überhaupt noch hergestellt werden, haben wir uns für eine 1 GB-Karte entschieden, was sich im Nachhinein als nützlich erweisen sollte. Bei Century 21 war uns etwas zu viel los, trotzdem habe ich zwei Hosen gefunden und auch die anderen haben das ein oder andere Teil mit nach Hause getragen.

Danach ein kurzer Abstecher zu Macy’s, aber wirklich nur kurz, denn das war uns alles eine Spur zu hochpreisig. Trotzdem kommen wir später noch auf dieses Thema zurück.

Zum Mittagessen sind wir bei American Burger & Co.  eingekehrt. Wieder so ein grandioser Tipp vom NYC Guide (www.nyc-guide.de): Die Burger sind wahnsinnig lecker, die Zutaten sind frisch geschnitten und der Service ist selbst für New Yorker Verhältnisse flott. Preislich hält nicht das ganze auch im Rahmen, also genau unser Ding. Trotzdem mussten später noch ein paar Hotdogs von Grays Papaya rein, da führte kein weg dran vorbei.

Anschließend haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Manhattan Mall gemacht. Die ist gleich gegenüber und für uns Landeier richtig beeindruckend. Wir haben vermutlich längst nicht alles gesehen, aber wir waren ganz klar beeindruckt.

Queensboro BridgeNachdem wir die Century 21-Tüten verstaut hatten, haben wir uns Richtung Roosevelt Island aufgemacht und von dort ein paar schöne Fotos von Manhattan geschossen. Was mir überhaupt erst aufgefallen ist: Manhattan brummt. Da ist so unglaublich viel los, dass sich die Geräusche der Menschen und Autos zu einem einzigartigen Brummen ansammeln.

Auf dem Rückweg haben wir die Grand Central Station mitgenommen und verzweifelt versucht, die Halle auf’s Bild zu kriegen. In der Grand Central Station haben wir auch ein paar sehr schöne Postkarten von Jon Ortner gekauft. Der Mann kann einfach fotografieren.

Damit klang dann auch schon unser Abend aus: Postkarten schreiben und die abendliche Fahrt zum Hauptpostamt. Nachdem wir endlich herausgefunden hatten, wie das mit dem frankieren funktioniert (bzw. was auf die Postkarte alles draufgeklebt werden muss) habe ich am Automaten 20 Briefmarken in Vierer-Schritten gekauft, weil der gammelige Automat nicht mehr zuließ. Der Beamte an der Info hat etwas schräg geguckt, als ich ihm sagte, dass ich 20 Airmail-Aufkleber brauche und dann ging’s ans kleben.

Gegenüber bei Duane Reede haben wir uns noch mit dem nötigsten eingedeckt und ein paar Fotos von der Umgebung geschossen bevor wir uns dann auf den Heimweg gemacht haben.