Wie gestern schon berichtet, scheint es in der Blogosphäre derzeit nur zwei Themen zu geben: Den Eee-PC nebst Konkurrenzprodukten und Gina-Lisas selbstgemachtes Sexfilmchen.

Warum schreibt der Onkel jetzt darüber? Vielleicht weil ist fürchterlich drauf stehe, wenn sich ein Top-Modell beim Sex filmen lässt und eben dieses Sextape dann auf krummen Wegen ins Internet gelangt und dort zum Download angeboten wird?

Nein.

Der Grund ist einfach: Je mehr man über dieses angebliche Sex-Video mit Gina-Lisa schreibt, desto mehr notgeile Spacken klicken auf Jörn Schaars feine Seite. Und je mehr halbrelevante Stichwörter man fett schreibt, desto wichtiger erscheint sowas einer Suchmaschine.

Jetzt könnte man sagen: Alles Blödsinn. Aber halt! Es geht doch:

Sextape Gina-Lisa

Und das sind nur die Zugriffe von gestern, abgefragt heute früh gegen halb neun. Stand 15.20 habe ich heute schon wieder über 90 Zugriffe.

Langfristig gesehen bringt das alles natürlich nichts. Für die Zugriffszahlen ist das ein Strohfeuer. Erstens flaut das Interesse an dem Video allmählich wieder ab, weil die Meldung schon über eine Woche alt ist und zweitens kommen die Besucher ja unter ganz anderen Gesichtspunkten her (sie wollen das Video herunterladen) und weil eben dieser Wunsch nicht bedient wird, verschwinden sie sofort wieder.  Ich werde mir gar nicht erst die Arbeit machen, heraus zu finden ob sich dadurch an meinen ohnehin gigantischen Werbeerlösen (Summe 2007: 39,18 €) etwas ändert, das dürfte müßig sein.

Eine ausführliche Analyse des Hypes und seiner langfristigen Wirkungen auf die berichtenden Blogs gibt’s bei tekka.de. Mein persönliches Fazit: Nettes, kleines Experiment, hat mal anderthalb Tage Spaß gemacht, aber mehr war’s auch nicht.

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