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Lieblinks (52)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)
Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Jede Woche Mittwoch um Punkt 13:37 Uhr sammle ich an dieser Stelle die Links, die ich unter der Woche bei Twitter geteilt habe. Diese Woche sind unter anderem Zombie-Zeitungen, bekloppten Idioten, eine Gangstergeschichte, “Wetten, dass ..?!” und ein wirklich toller Podcast mit dabei. Wenn Sie dann mal schauen möchten?

  • Die Geschichte vom doofen Leser
    Die Münstersche Zeitung hat zu lange rote Zahlen geschrieben, jetzt schreibt bald niemand mehr für das Blatt. Weniger Personal muss die Seiten füllen, da bedient man sich an Pressemitteilungen, die nahezu unverändert abgedruckt werden oder eben gleich beim ehemaligen Mitbewerber. Dem Leser, so die Verlegerdenke, wird das schon nicht auffallen.
  • Auch Axel Springer knickt vor Google ein
    Springer hatte für die Onlinederivate von vier Titeln Google keine Gratis-Nutzungserlaubnis (Das Wort allein schon!) erteilt und hat – Überraschung! – einen Traffic-Einbruch von 40 bzw. sogar 80% bei Google News erlitten. Um jetzt die eigene Marktstellung nicht noch weiter zu gefährden, gibt es diese Lizenz für Google nun doch. In einer Pressemitteilung benutzt Springer Wörter wie “Diskriminierung”, “Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung Googles” und “Schaden im siebenstelligen Bereich”. Hier wird deutlich: Es ging nie darum, kreative Leistungen zu schützen, es ging und geht um ein alternatives Erlösmodeel für die Verlage. Sie wollen die einzigen sein, die im Netz Geld verdienen. Und es soll das Geld von Google sein, das die verlage verdienen wollen. Anders kann ich die Springer-Kampfrhetorik nicht verstehen.
  • Schiffe versenken im Nord-Ostsee-Kanal
    Ein oder mehrere Idioten haben kürzlich den Fuß einer Baustellenabsperrung von einer Hochbrücke des Nord-Ostsee-Kanals geworfen. Während unter ihnen ein Schiff vorbeifuhr. Passiert ist glücklicherweise nichts, aber nicht auszudenken, wenn dort jemand an Deck gewesen wäre.
  • 2 Gangster und 935 Polizisten
    1994 fliehen zwei Santa Fu-Ausbrecher durch die halbe Republik, überfallen Banken und nehmen Geiseln. Ihre Flucht endet wenige Kilometer von dort entfernt, wo ich aufgewachsen bin und sorgt für den größten Polizeieinsatz, den die Gegend jemals gesehen hat.
  • Sachsenotto 2: Holgers Revenge
    Die 300. Episode der Esel-und-Teddy-Show ist wirklich absolut hörenswert. Im Stil eines Rollenspielleiters führt “Holger die Waldfee” die beiden Protagonisten durch eine schier unfassbare Menge von Einspielern, Geräuschen und Rätseln. Das ganze ist unglaublich unterhaltsam und jeder sollte sie mindestens einmal anhören.
  • This crazy show call Wattn dass
    “Wetten, dass..?!” ist für die amerikanischen Gäste offenbar tatsächlich so schwer zu verstehen, wie wir bisher immer vermutet haben. Das legt zumindest der Talkshow-Auftritt von Will Arnett nahe.
  • Missbrauchsopfer vor die Tür gesetzt
    Eine junge Frau wird im Keller des Mehrfamilienhauses vergewaltigt in dem sie wohnt. Weil ihre Mitbewohnerin daraufhin überstürzt auszieht, kündigt die Vermieterin auch dem Vergewaltigungsopfer, lässt sich noch nicht einmal vom Brief eines geschockten Kripo-Beamten beeindrucken und behält auch noch einen Teil der Kaution ein.

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