Puh, das ist komplett an mir vorbei gegangen. Und dabei läuft die Nummer offensichtlich schon seit zwei Jahren. So lange wird nämlich schon am Drehbuch zu “Spider-Man 4″ gewerkelt. Sam Raimi wird wieder hinter der Kamera stehen und auch Tobey Maguire und Kirsten Dunst haben, ebenso wie J. K. Simmons als bärbeißiger Daily Bugle-Chefredakteur J. Jonah Jameson, auch schon unterschrieben.

Der Drehstart ist für März 2010 angesetzt und im Mai 2011 kriegen wir den Streifen dann in den Kinos zu sehen. Was jetzt noch fehlt, ist – neben dem offiziellen Titel – ein fertiges Drehbuch. Die erste Fassung von James Vanderbilt wurde von “Robots”-Autor und Pulitzer-Preisträger David Lindsay-Abaire überarbeitet, um kurz danach noch mal von Gary Ross umgeschrieben zu werden, der auch “Seabiscuit” und “Pleasantville” – ebenfalls mit Maguire in den Hauptrollen – geschrieben hat. (Quelle)

“Viele Köche verderben den Brei”, sagt man und ich hoffe, dass diese ständige Herumdoktoreri am Script nicht eine an sich gute Serie kaputt macht und die kommenden Filme nur noch verbranntes Geld sind.

Kommende Filme?

Jep. Während für Teil 4 der Spidey-Reihe schon fleißig gecastet wird, soll sich James Vanderbilt schonmal an die Drehbücher für Teil 5 und 6 setzen. Damit wird er seinen Plan, eine große, episodenübergreifende Story einzubauen, umsetzen können. Die Filme fünf und sechs werden also nicht nur lose aufeinander basieren, sondern auch logisch aufeinander aufbauen. Genug Spielraum dafür lässt das Marvel-Universum ja.



Aber bleiben wir zunächst bei Teil vier: Sam Raimi hat angekündigt, dass er zu den Wurzeln des Filmemachens zurückkehren will. Viele Zuschauer von “Spider-Man 3″ waren irritiert davon, dass sich Spidey mit drei Bösewichten gleichzeitig herumschlagen musste. Raimi will sich dem Problem annehmen und weniger Fieslinge im Film haben. Wer genau der neue Gegenspieler der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft sein wird, das ändert sich von Tag zu Tag.

War es eben noch “Black Cat”, eine Einbrecherin, die im normalen Leben gern mal mit Peter Parker flirtet, ist es im nächsten Moment “The Lizard”, ein Repitilen-Mensch-Mix, der aus Peter Parkers Uni-Dozent Dr. Curt Connors hervorgeht.

Beide Bösewichte passen insofern ins Bild, als dass sie sowohl Peters Privatleben durcheinanderbringen, als auch Spider-Man “dienstlich” permanent ans Leder wollen. Tobey Maguire wird nun in einem Interview mit den Worten zitiert, dass er mit “The Lizard” vertrauter sei und dass er sich ihn als Spideys nächsten Gegner wünschen würde. Tatsächlich ist Dr. Curt Connors in den Teilen 2 & 3 aufgetaucht und somit als Figur in den Filmen etabliert. Und Dylan Baker, der Connors spielte, hat seinen Vertrag für Teil vier bereits unterschrieben.

Möglich wäre, dass das Gerücht um Black Cat nur gestreut wurde, um von The Lizard abzulenken. Mindestens einmal im Monat hört man von einem neuen Hollywood-Starlet, dass für eine nicht weiter genannte Rolle in dem Film vorgesprochen haben soll und kurz bevor sich die Fachpresse und die Blogs wieder beruhigen, dementiert die jeweilige Actrice das Casting wieder. Nebenbei wird jedoch halb im Verborgenen eine alte Rolle wieder mit dem bereits etablierten Schauspieler besetzt, es wird ein wenig herumgeflachst über die Zukunft der Figur, aber viel mehr passiert auch nicht.

Und am Schluss steht die Große Schlagzeile: “Deutscher F-Blogger mit komischer Domain hatte doch recht: Black Cat in Spider-Man 4 war nur ein Gerücht!”

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