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Kategorie: Antenne Koblenz 98.0

Wie ich einmal eine unglaubliche Weihnachtsfeier mitgemacht habe

Die erste richtige Weihnachtsfeier von Antenne Koblenz war ein All-Time-Classic, wie man neudeutsch so schön sagt. Eine spaßige, kleine Show und eine riesige Überraschung mit anschließendem Chillen bei Pizza und Shisha. Voll geil!

Wir hatten es tatsächlich geschafft, dass das komplette Team wirklich Zeit hatte und bei der Weihnachtsfeier dabei sein konnte. Vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer freuten wir uns alle auf eine entspannte Bootsfahrt damit anschließendem Essen in einem edlen Restaurant. Wir gingen also an Bord, freuten uns über die kostenlosen Getränke und begannen schon mal mit dem Wichteln.

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Wie ich einmal alles aufessen musste

An die Zeit in Koblenz erinnere ich mich ja ganz gern. Auch an diese Episode, obwohl mir danach ziemlich schlecht war.

Es begab sich also zu einer Zeit, als ich noch in Koblenz moderierte, dass sich eines Morgens im Werbeblock etwas von “Pizza-Tag” bei einem unserer Kunden hörte. Die kurze Rücksprache mit meinem Lieblings-Kollegen brachte folgendes zu Tage:

Einer unserer Kunden, eine Pizzeria, veranstaltete einmal pro Woche den Pizza-Tag. Jeder, der es schafft eine 50 cm-Pizza binnen einer Stunde komplett aufzuessen, würde dafür nichts bezahlen müssen. Besagter Lieblings-Kollege und meine Vielseitigkeit verabredeten uns also für den kommenden Pizza-Tag dort zum Mittagessen.

Nun muss man sich meinen damaligen Tagesablauf in etwa so vorstellen:

20.00 Uhr – Bettzeit
02:00 Uhr – Der Wecker beginnt zu klingeln
02:35 Uhr – Ich schäle mich aus dem Bett und mäandere ins Bad.
02:45 Uhr – Frühstück
03:15 Uhr – Rein ins Auto
03:30 Uhr – Rein in den Sender und die Sendung vorbereiten
05:55 Uhr – Rein ins Studio
06:00 Uhr – Sendung bis 11 Uhr
07.30 Uhr – Zwischenhunger: Praktikanten zum Bäcker schicken
11:00 Uhr – Redaktionskonferenz und Sendung nachbereiten
13.30 Uhr – Feierabend

Danach dann üblicherweise eine kleine Mahlzeit, etwas Schlaf und nicht zu viel Bewegung bis zum Abend.

So ungefähr gestaltete sich also auch jener bewusste Mittwoch an dem wir zum Pizza-Tag verabredet waren. Die “kleine Mahlzeit” vor dem Mittagsschlaf sollte also die Pizza werden. Fröhlich frotzelnd fuhren wir also zu besagtem Kunden und schlugen dabei noch Töne wie “Ich ess dann Deine Reste, damit Du nach dieser Niederlage nicht noch bezahlen musst” etc pp. an.

Wir bestellten und wurden vom Kunden noch mit einer Apfelschorle auf’s Haus versorgt. Noch mal kurz ein wenig frotzeln und dann kam auch schon das Essen. So eine 50 cm-Pizza ist ja schon groß. Ich habe leider kein Bild davon, aber sie ist wirklich groß.

Mein Lieblings-Kollege und ich sahen uns über unsere Pizzen hinweg an.

“Hast Du eigentlich Geld dabei?”, fragte ich.
“Nein, Du denn?”, antwortete er fürchterlich unhöflich mit einer Gegenfrage.

Der Rest ist Geschichte. Das haben wir aus der Nummer gelernt:

  1. An so einer Nummer nehmen wir nie wieder teil, wenn wir kein Geld dabei haben.
  2. Eine 0,33 l-Apfelschorle reicht nicht, um eine 50 cm-Pizza runter zu spülen.
  3. Wenn man nicht mindestens mit vier Leuten an so einer Pizza kaut, sollte man keine Salami-Pizza bestellen. Das wird sonst u. U. ziemlich ölig.
  4. Nach einem Mittagsschläfchen kann man aber durchaus wieder eine Thunfisch-Pizza von Feinkost Albrecht zum Abendessen essen.
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Wie ich einmal als DJ suboptimal reagiert habe

Nummer zwei in der Reihe meiner Erinnerungen an Dinge, die ich schon viel früher gebloggt hätte, wenn ich damals schon gebloggt hätte.

Ich war als DJ auf einem Event gebucht. Das lief über Antenne Koblenz, ich hatte während der Car-HiFi-Tage eines örtlichen Elektrofachmarktes für die Beschallung zu sorgen. Das allerdings vornehmlich dann, wenn gerade kein Wer-hat-den-Längsten- Wessen-Auto-hat-die-lautere-Anlage-Contest lief, denn in der Zeit sollten ebenso wohlgeformte wie leicht bekleidete junge Damen die Autos diverser Zaungäste waschen.

Nachdem die erste Runde völlig okay war, standen die beiden bei mir am Pult und unterhielten sich, während sie eine rauchten. Als eine weitere Waschung anstand, kam eine von Ihnen mit der Kippe in der Hand auf mich zu und fragte in reinstem Daily Talkshow-deutsch:

“Ey, hast Du Ascher?”

Ich sah mich um. Kein Ascher in greifbarer Nähe und auch sonst nichts wohin sie ihre Fluppe hätte entsorgen können. Ich zuckte also mit den Achseln und antwortete gewohnt eloquent “Nee, da wirst Du wohl den großen nehmen müssen.” und wies auf den Boden.

WOHER ZUR HÖLLE HÄTTE ICH DENN IN DEM ZUSAMMENHANG AUCH BITTE WISSEN SOLLEN, DASS DIE SCHNEPFE DEN VERDAMMTEN BLACK MUSIC-STAR MEINTE????

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News verlacht

Passiert ständig, ist aber immer wieder schön. Anke Friedrich (jetzt Landeswelle Thüringen), sonst die Ernsthaftigkeit in Person wenn es um Nachrichten geht, hat einen derartigen Lach-Flash, dass es mit den Nachrichten in dem Moment keinen Sinn mehr hat. Warum ist klar – ich habe vor den Nachrichten Blödsinn gemacht.

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