Grill-Nerds aufgemerkt: Hier ist der erste Grill mit iPhone-Steuerung und Wifi-Client

Er wiegt um die 110 Kilo, sieht sehr stylisch aus, hebt die Diskussion um die richtige Befeuerung eines Grills auf ein ganz neues Level und ist vollgestopft mit Technik: Bob Grillson. "Grillson" heißt die Firma, die das Ding in Hannover entwickelt und baut, "Bob" ist der Name den der Designer dem Modell gegeben hat. Einen Tag lang konnte ich mich in der Grillson-Werkstatt von dem Teil überzeugen und ehrlich gesagt: Wer Bock auf Grillen und Spielkram hat, der will diesen Grill. Ich hatte mich im Vorfeld nicht über Bob Grillson informiert, weil ich mich ein bisschen überraschen lassen wollte. Natürlich war mir klar, dass das eine Werbeveranstaltung werden würde, deswegen habe ich sehr aufmerksam nach Schwachstellen gesucht. Einige Punkte, an denen man mehr oder weniger doll meckern könnte, habe ich gefunden, aber dazu später mehr.

Bob Grillson wird mit Holzpellets befeuert. Holzpellets. Jetzt ist die Diskussion um Gas oder Holzkohle zumindest in meiner Wahrnehmung langsam soweit abgeebbt, dass sich beide Lager zumindest akzeptieren und dann kommen die mit Holzpellets,  wie gesagt, ein ganz neues Level der Diskussion. Die Pellets werden ausschließlich per Schwerkraft transportiert, bilden ein gut 3 cm hohes Glutbett und ein Gebläse pustet die brennenden Holzgase in den Grillraum. Dort sorgt ein so genannter "Diffusor" dafür, dass sich die Hitze im Garraum ausbreitet. Mit Bob Grillson wird auf mindestens 2/3 der Grillfläche indirekt gegrillt, aber bei Temperaturen zwischen 80 und 450°. Zwei Thermometer überwachen die Temperatur im Garraum, die automatisch reguliert werden kann. Einen entsprechend großen Pelletbehälter vorausgesetzt, kann man also auch eine langwierige Low & Slow-Schweinerei angehen, ohne den Grill ständig beaufsichtigen zu müssen.

Das Unternehmen Grillson GmbH - das Apple des Grillens

Die Firma besteht seit 2009, der erste Prototyp hat im Oktober 2010 die elterliche Holzterrasse versaut. Die Entwicklung erfolgte nebenberuflich in einer klassischen Garagenfirma, aber von Anfang an mit einem eigenen Entwicklungsingenieur und einem externen Produktdesigner. Inhaber Dirk Luttermann und seine Frau Aika legen Wert auf technische Perfektion, große Innovation und gutes Design, weshalb sie von ihrer Firma auch gern als das "Apple des Grillens" sprechen. Noch in 2010 wurde der erste Grill Händlern und Fachpublikum präsentiert. 2011 haben sie die automatische Zündung eingebaut, vorher musste man die erste Schicht Pellets mit Grillanzünder starten - das geht heute auch noch: Nämlich als Notbehelf, wenn die Technik mal ausfallen sollte. Seit 2012 hat der Grill eine automatische Temperaturregelung, seit 2013 hat die Grillson GmbH eine eigene Fertigungshalle und insgesamt 9 Mitarbeiter. Die Metallarbeiten werden in der Slowakei erledigt, die Gussroste und Ventile kommen aus China und die Steuerelektronik sowie die Pumpe aus Deutschland. In der Fertigungshalle in Hannover erfolgen Endmontage und Kalibrierung der Technik sowie der Versand. Im April 2014 kommt das Premiummodell auf den Markt und der Vertrieb wurde in Hannover gebündelt.

Hier mal ein paar Bilder vom Tag in der Firmenzentrale:

 

Weltneuheit

Die Premium-Variante dieses Hightech-Geräts kommt mit eingebautem Wifi-Adapter und zwei zusätzlichen Fleischthermometern daher. Der Grill kann entweder ein ad hoc-WLAN aufbauen oder sich als Client in ein bestehendes Netz einklinken. In einer App kann der Grillmeister dann einerseits alle relevanten Werte, wie zum Beispiel Garraumtemperatur, Kerntemperatur des Fleisches oder den Füllstand des Pelletbehälters abfragen. Andererseits kann man die Temperatur über die App regeln und sich über mehrere Faktoren benachrichtigen lassen: Garraumtemperatur erreicht, Grillzeit abgelaufen (Timerfunktion) und Kerntemperatur erreicht. Hier gibt es noch ein schlaues Feature, nämlich den "Ramping-Modus". Sobald der Grill merkt, dass es auf die Kerntemperatur meines Fleisches zu geht, nimmt er langsam die Leistung zurück, um ein Übergaren zu verhindern. Die App-Steuerung kann in der App ein- und wieder ausgeschaltet werden, zusätzlich gibt es die Möglichkeit, manuell am Grill wieder die Kontrolle zu übernehmen.

Die Daten werden in der App alle fünf bis zehn Sekunden aktualisiert, zusammen mit der automatischen Temperaturkontrolle geht das nahezu als Echtzeit durch. Bislang steht die App nur für iOs zur Verfügung, für alle anderen Betriebssysteme liefert Bob Grillson eine Weboberfläche mit - er lässt sich also auch vom Notebook aus kontrollieren und steuern, wenn man gerade im Haus zu Gange ist. (Ich sehe mich gerade vor meinem geistigen Auge diese Weboberfläche während einer Vergrillung auf dem Fernseher aufrufen, damit ich alle relevanten Daten immer im Blick habe.)

Vorteile

Bob Grillson sieht nicht nur schick aus, er ist auch sehr hochwertig verarbeitet, durchdacht gestaltet und massiv gebaut. Die Steuerung ist - manuell oder per App - selbsterklärend und simpel. Den Pelletfüllstand hat man dank eines Sichtschlitzes im Behälter sehr gut im Blick, im Garraum steht kein einziges Schräubchen hervor; es gibt nur gerade, schräge Flächen, die mit der Pyrolysefunktion die Reinigung vermutlich zum Kinderspiel machen. Durch den großen Temperaturbereich ist Bob Grillson ein Gerät für alles und die Premium-Variante kitzelt meinen Nerd-Nerv mit ihrer Wifi-Funktionalität und den zusätzlichen Fleischthermometern. Ein ganz großer Vorteil ist meines Erachtens auch die modulare Bauweise: Die Steuerungselektronik lässt sich mit wenigen Handgriffen ausbauen und zur Wartung oder für Upgrades an den Hersteller schicken. So bleibt der Grill technisch auf dem neuesten Stand, ich muss mir nicht alle paar Jahre einen neuen kaufen.

Nachteile

Der Nachteil, der sofort ins Auge sticht, ist der Preis. Rund 3.000 € für das Basismodell sind ein schwer wegzudiskutierendes Kaufhemmnis. Die massive Bauweise und die viele Technik im Inneren führen zu einem immens hohen Gewicht: 110 kg bringt Bob Grillson auf die Waage, den bewegt man nicht mal eben so schnell. Und schließlich muss man sich auch die Frage stellen: Ist das noch grillen? Automatische Zündung, Temperaturkontrolle - das klingt doch mehr nach einem Backofen als nach einem Grill. Als letzten Nachteil sehe ich, dass Bob Grillson Strom braucht, um damit arbeiten zu können. Die Luftpumpe, die Steuerung - beides funktioniert ohne Strom schlichtweg nicht. Das Premiummodell kommt deshalb mit einer optional einzubauenden Autobatterie, aber letztlich habe ich mit Bob Grillson einen sehr teuren und nahezu immobilen Grill. Stichwort "Luftpumpe": Bob Grillson hat einen nicht unerheblichen Sound, denn so eine Pumpe und vermutlich auch der Kühler für das "Gehirn" laufen nunmal nicht geräuschlos.

Mein Fazit

Ganz ehrlich? Wenn ich die Kohle hätte, würde ich mir einen Bob Grillson mit allem erhältlichen Zubehör kaufen. Die erwähnten Nachteile sind wirklich nicht von der Hand zu weisen, aber wenn ich an mein eigenes Grillverhalten denke, fällt davon eigentlich nur der Preis ins Gewicht. Ich würde meinen Grill ohnehin nicht groß bewegen, der steht draußen und fertig. Strom hätte ich an der Stelle auch - das passt also. Mein Eindruck vom Tag mit Bob Grillson war, dass es kaum einen vielseitigeren Grill gibt, der dazu auch noch so wahnsinnig schick aussieht. Trotzdem wird er wohl auf lange, lange Zeit ein unerschwinglicher Traum bleiben.

Transparenzhinweis: Die Firma Grillson GmbH hat mich und acht andere Blogger nach Hannover eingeladen. Das Unternehmen hat unsere Fahrtkosten übernommen und auch für Speisen und Getränke mussten wir nichts bezahlen. Das ändert aber nichts an der inhaltlichen Ausrichtung dieses Blogeintrags, es gab keine inhaltlichen Vorgaben dafür was wir schreiben sollen oder wie wir es tun. Eine redaktionelle Absprache gab es: Nämlich die Bitte, mit diesem Blogeintrag und der zugehörigen Podcast-Episode zu warten, bis das aktuelle Modell und die Steuerungs-App marktreif und verfügbar sind.

Tags: Geilo, Grillen, Jörn unterwegs, Nerdkram, preisverdächtig, Rezension, Spielzeug

JSFP013: Luxus-Grill Bob Grillson-Spezial

Heute geht es ganz speziell um den Pellet-Grill Bob Grillson, über den ich schon in Episode 8 kurz geprochen habe. Jetzt wo zumindest in meiner Filterbubble der Streit zwischen Kohle- und Gasgrillern einigermaßen abebbt, kommen die feinen Herrschaften von der Grillson GmbH mit Pellets aus dem Knick. ;) Beim Bloggerevent im März habe ich den Grill kennengelernt und mich mit Firmengründer Dirk Luttermann über seinen Laden und natürlich über den Grill unterhalten. Der ist zwar schweineteuer und mit 110 Kilo auch noch verdammt schwer, aber er liefert einerseits sehr gute Ergebnisse und er ist andererseits vollgestopft mit supercooler Technik. In der Premiumvariante gibt es sogar ein Wifi-Modul und eine Steuerungs-App für's iPhone. Auch wenn ich kein iPhone habe oder haben will: Den Grill will ich. Deshalb steht der seit heute auf meinem Amazon-Wunschzettel. ;)

Dauer: {{ episode.duration }}

Shownotes:

So sieht Pelletgrill Bob Grillson aus:

 2014-03-12 13.35.37

Einblicke in den Technik-Bereich:

2014-03-12 12.17.18

 

Mehr Fotos gibt's in meinem Blogartikel über den Grill.

Podcast-Feeds:

Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-LizenzVeröffentlicht am 20. April 2014 10:00 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song Tennessee Hayride" von Jason Shaw" zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Grillen, Jörn unterwegs

Ein bisschen Nerd sein

Für Nerds ist immer Ostern. Dieses Völkchen, das gemeinhin auch oft als „Netzgemeinde“ bezeichnet und das blass, pickelig und mit dicker Brille dargestellt wird, findet das ganze Jahr über kleine Überraschungen auf Webseiten, in Computerspielen, Filmen und Serien, ja selbst in der freien Natur. In Ihrer Welt versteckt vielleicht dort der „Osterhase“ kleine Überraschungen. Einmal im Jahr. In einem sehr eng begrenzten Bereich, damit die lieben Kleinen sie auch finden können. Nerd-Ostern hingegen ist immer, Verstecke sind überall und wer sucht, der muss sich je nach Interessenlage und eigenen Fähigkeiten mal mehr, mal weniger anstrengen.

Nerds sind bekannt für einen etwas eigenwilligen Humor und ein gewisses Mitteilungsbedürfnis in den sozialen Medien. Mancher Nerd präsentiert dort seine Sammlung von SciFi-Actionfiguren, die er auf dem Flohmarkt zusammengesucht hat. Andere haben eine Leidenschaft für vermeintliche kreative Namen von Friseursalons, die alle mit dem Wort „Haar“ spielen, oder sammelt lustige Schreibfehler auf Schildern und in Werbeflyern. Beides muss natürlich gesucht werden. Findet man etwas passendes, dann ist das immer ein großes Hallo.

Eine besondere Sorte Nerd sind die Geocacher. Stapfen mit GPS-Gerät und Outdoor-Ausrüstung durch Stadt, Land und Fluss und suchen kleine Schätze – so genannte Caches – die vorher jemand so abgelegen wie irgend möglich deponiert hat. Darin ist manchmal eine kleine Überraschung, manchmal aber auch nur eine Art Gästebuch, in dem man den Schwierigkeitsgrad des Verstecks loben oder schlicht Name und Datum notieren kann.

Dieses Prinzip nur leicht abgewandelt, haben übrigens die Golf-Nerds: Jeder bekommt einen kleinen Ball und einen Satz Schläger. Mit dem Schläger muss man reihum so gegen seinen Ball schlagen, dass dieser möglichst schwer auffindbar in hohes Gras, Gebüsch oder Teiche fliegt. Danach suchen alle gemeinsam die selbstversteckten und an Eier der Größe S erinnernden Bälle. Gewonnen hat, wer am Ende des Tages die meisten gefunden hat.

Sie sehen schon: Ein bisschen Nerd steckt in nahezu jedem von uns. Lassen Sie ihn ruhig öfter mal raus an die frische Luft – nicht nur zu Ostern.

Dieser Text erschien als Kolumne auf der Netzwelt-Seite des sh:z-Verlags.

Tags: Kolumne, Nerdkram

Klare Ansage

Dieses Reisebüro hasst es, dass sich die Kunden immer auf die Prospekte gesetzt haben.

Tags: hinweiskunst

Lieblinks (23)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Hier die übliche Auflistung der Links, die ich in den vergangenen sieben Tagen via Social Media geteilt habe:

  • In Hamburg wird seit Freitag die Zeitschrift "Kot & Köter" produziert
    Das Zentralorgan der deutschen Hundehasser beschäftigt sich unter anderem mit dem Phänomen des "Nuttenpudels" und dem allgegenwärtigen Problem der Hundescheiße auf Gehwegen.
  • Apropos "Scheiße": Die Hysterie des Netzjournalismus
    Der "Elektrische Reporter" (ZDFinfo) über die "Deutsche Wirtschaftsnachrichten". Beeindruckende Abweichung der Eigen- von der Fremdwahrnehmung auf Seiten der Macher, aber ganz offensichtlich steckt da mehr beinhartes, wirtschaftliches Kalkül dahinter, als echte Überzeugung.
  • Geheime Liste: Worauf die Schufa wirklich achtet
    Unter anderem ist es eher doof für den Score, wenn man häufig umgezogen ist.
  • Metadaten
    Neusprech.org darüber, was für eine infame Nebelkerze das Wort "Metadaten" ist, wenn es um die Überwachung der weltweiten Kommunikation geht.
  • GLS-Bloggerkooperation
    Die GLS-Bank sucht Blogger, die über von der GLS finanzierte Projekte schreiben wollen. Die Bedingungen klingen fair, die Entlohnung dafür auch; fällt jemandem ein weshalb man sich darauf nicht bewerben sollte?
  • Kieler Woche 2014: Die Highlights auf der NDR-Bühne und die ersten Acts von r.sh und Radio Nora stehen auch schon fest. Das zeitnah aktualisierte Programm stellt wie immer vorbildlich der Herr Exilkieler zusammen.
  • Abhilfe für die Autoplay-Videos von Facebook
    gibt's von den allfacebook.de-Kollegen. Es gibt da zum Glück eine Einstellung bei Facebook, mit der man die Autoplay-Funktion ausschalten kann. Die Anleitung umfasst auch FB für iPhone und Android. Dort kann man die automatische Wiedergabe zumindest auf WLAN-Verbindungen beschränken, aber nicht vollständig ausschalten.

Tags: Facebook, Kieler Woche, Netzgedöns

Erweiterte Zielgruppe

Ein rosafarbenes Werkzeugset. "Für Frauen oder Männer mit niedrigem Testosteronspiegel". (bei 9gag gefunden)

Tags: hinweiskunst, produktkunst

JSFP012: Komm ich jetzt im Fernsehen?

Wie in JSFP011 versprochen berichte ich von meiner Woche beim NDR-Fernsehen, die mich unter anderem an den in JSFP011 erwähnten Eulenhof zurückgeführt hat. Im Laufe der Woche war ich bei der Veranstaltung Kirche und Toleranz, habe dort schlimme Misanthropieschübe bekommen, aber immerhin anschließend lecker gegessen und getrunken. Ansonsten mache ich mir so meine Gedanken über Ortungsdienste, freue mich über viele flattrs und dolle Kooperationsanfragen und weiß jetzt schon, wie die gesamte Folge 13 von Jörn Schaars feinem Podcast aussehen wird.

 

Dauer: 0:24:30

Shownotes:

Podcast-Feeds:

Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-LizenzVeröffentlicht am 13. April 2014 19:25 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song Tennessee Hayride" von Jason Shaw" zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Arbeit, Jörn unterwegs

Mal wieder ein Deppenapostroph

Das Apostroph beim Mehrzahl-S wird wohl in spätestens anderthalb Jahren in den Duden aufgenommen, wenn diese Häufung weitergeht.

Tags: rechtschreibkünstler

Lieblinks (22)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Ha! Heute endlich mal wieder eine Rutsche Lieblinks in der zumindest ein Podcast Erwähnung gefunden hat. Was ich diese Woche sonst noch via Social Media geteilt habe, folgt sogleich:

  • Schack schnackt Episode 3
    Diesmal vom 1. Kieler Craft-Beer-Day, den ich leider verpasst habe. Sebastian interviewt den Veranstalter und zwei der Aussteller und gibt damit einen netten Einblick, was es da zu sehen und zu probieren gab.
  • Ich habe was ins Landesblog geschrieben: Bahn-Tickets im SH-Tarif auch online buchbar
    (Ja, gab's hier letzte Woche schon mal als Link zur Pressemitteilung.)
  • Genau wie bei Prinz Friso (4)
    Die Jungs von Topf voll Gold gucken noch mal auf den Mechanismus der Schumi-Berichterstattung der üblichen Revolverblätter. Der Schlussteil ließ mich spontan auf den flattr-Button drücken: "Wir wissen nicht, ob die Familie von Michael Schumacher das alles mitbekommt. Vermutlich hat sie momentan auch Besseres zu tun, als sich mit den Schweinereien irgendwelcher Knallblätter zu befassen. Für den Fall, dass sie aber irgendwann doch mal juristische Schritte gegen die Redaktionen einleiten will, haben wir alle Artikel, die wir bisher über Schumacher gefunden haben, kopiert und zusammen mit den jeweiligen Impressen an sein Management in die Schweiz geschickt." DAS ist echtes Gold. Geile Aktion.
  • Immer was los in Dithmarschen: Unbekannte pflanzen illegal 500 Weidenstecklinge
    ÖKO-TERRORISTEN! VANDALEN! GUERILLA-TAKTIKEN BINDEN FACHKRÄFTE STUNDENLANG! WAS DAS WIEDER KOSTET!

Tags: Bahn, Netzgedöns, Podcast

Bitte erlösen Sie uns davon!

2014-01-08 12.36.00

Flehentliche Schilder vor einer Buchhandlung in Wetzlar.

Tags: hinweiskunst

JSFP011: Landpartien

Die heutige Aufnahme ist in der Küche entstanden, weil ich heute mindestens zwei Sachen gleichzeitig machen muss. In diesem Fall podcasten und kochen. Thematisch geht es heute um zwei längere Touren, die ich dienstlich unternommen habe, privat waren wir auch unterwegs, ich habe einen ziemlich komischen Kauz getroffen und bin auch sonst schon ganz aufgeregt, weil ich nächste Woche lernen werde, wie man Fernsehbeiträge macht.

 

Dauer: 0:28:29

Auf Shownotes müsst Ihr heute leider verzichten, dafür gibt's das versprochene Foto vom Eidersperrwerk

Eidersperrwerk

 Und hier noch eins von meinem Abendessen:

 Podcast-Abendessen

Podcast-Feeds:

Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-LizenzVeröffentlicht am 6. April 2014 21:51 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song Tennessee Hayride" von Jason Shaw" zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Aaaaaaah!, Arbeit, Bidde?, Jörn unterwegs, Mir passiert

Sie hatten doch das Kinderschnitzel bestellt?

kinderspezial-meaculpa

Satzzeichen könnten in diesem Restaurant Leben retten. Vielen Dank an @_Mea_Culpa!

Tags: hinweiskunst, rechtschreibkünstler

Lieblinks (21)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

In der Rückschau auf die per Social Media geteilten Links bin ich ein wenig bildlastig heute. Zumindest die ersten drei Links sind Bilder und sie sind suuuuuperwitzig:

Tags: Kieler Woche, Netzgedöns

Lieblingstweets im März (2)

TwitterHach, der März. Frühlinghafter als alles was wir in 2014 bislang an Monaten hatten. Zumindest in Schleswig-Holstein, denn anderswo hörte ich bereits von Temperaturen, die an der 20°-Marke kratzten. Frechheit. Aber na ja, dafür haben die da unten in Süddeutschland keine Küste und so gleicht sich das wieder aus.

Ich bin immer wieder sehr fasziniert davon, was die ersten Frühlingstage des Jahres so auslösen. Die Menschen werden wieder zugänglicher, man kann richtig sehen, wie jeder durchatmet und mit sich und der Welt zufrieden ist. In der dollsten Timeline der Welt, nämlich meiner, hat der Frühling diesen sensationellen Kreativitätsschub ausgelöst:

Wer sonst noch Lieblingstweets sammelt, sehen Sie wie immer bei Anne Schüßler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Special Edition: Hoeneß

 

 

 

Bonustrack:

Tags: Geilo, Knaller, Nerdkram, Netzgedöns, preisverdächtig, Twitterlieblinge

Dieses Produkt diqualifiziert sich selbst

öffnungen öffnen stubenrainer

Etwas, das Öffnungen öffnet, da ist die mögliche Zielgruppe eher klein. Vielen Dank an stubenrainer für die Einsendung!

Tags: hinweiskunst

JSFP010: Porno-Rasen

Auf eine Folge mit wenig Themen folgt bei mir irgendwie immer eine Folge mit um so mehr Themen, bei der ich mich beeilen muss, alles in maximal 30 Minuten unterzubringen. Aber keines von denen duldete wirklich Aufschub. :) Heute bin ich selbst für Zeitumstellungsverhältnisse obszön früh wach geworden und das ist in diesem Fall auch gut so, denn so konnte ich vor unserem tagesfüllendem Programm meinen Podcast aufnehmen und auch gleich veröffentlichen. Genug der langen Vorrede: Jetzt geht's los!

 

Dauer: 0:21:28

Shownotes:

  • In der Folge "Frühlingserwachen" spricht Kastenfisch-Marco über unser Treffen in Hannover (vgl. JSFP008)
  • Podhorst-Ingo hat Jörn Schaars feinen Podcast abonniert und freut sich - zu recht - über meine Domain, nachzuhören in Folge 243.
  • Kann mir mal bitte jemand in Sachen iTunes aushelfen? Ich möchte mir dieses Software-Ungetüm nicht ans Bein binden, nur um da zwei Podcasts einzutragen. Wenn also von Euch jemand sowohl meine beiden Podcasts als auch iTunes mag, dann möchte ich doch sehr um Unterstützung bitten: Einfach die Feeds von JSFP und vom Haialarm-Podcast dort anmelden und kurz in den Kommentaren bescheid sagen, dann denke ich mir was Nettes als Dankeschön aus.
  • Reichweite von Facebook-Fanpages geht weiter zurück
    Fanpages erreichen im Durchschnitt nur noch knapp 6% ihrer Fans. Sprich: 100 "Gefällt mir"-Klicks für eine Seite bedeuten, dass noch nicht einmal sechs der Klickenden neue Inhalte auch wirklich zu sehen bekommen. Für die Studie haben sich die Macher rund 100 Seiten mit insgesamt mehr als 48 Millionen Fans angesehen.
  • "Lügen macht erfinderisch" spielt mit dem Gedanken an eine Welt, in der das Konzept der Lüge unbekannt ist. Was passiert, wenn plötzlich jemand auf die Idee kommt, mal nicht die Wahrheit zu sagen, das zeigt dieser Film. Offenbar ist dort auch das Konzept von "Ich spreche meinen ersten Gedanken nicht sofort aus" unbekannt, aber gerade das sorgt oft für komische aber auch für Fremdscham-Momente. Großartig zum Beispiel die Szene, als er versucht seinen Freunden anhand absurder Beispiele zu erklären, was er meint, und die jedes Wort für bare Münze nehmen. Macht Spaß und ist genau das Richtige für einen Abend ohne echtes Fernsehprogramm. Mit dem Partnerlink rechts kannst Du den Film bei Amazon als DVD bestellen. Ich erhalte ein paar Prozent des Verkaufspreises als Provision, Dich kostet die Bestellung über diesen Link nichts extra.
  • "Thor 2" spielt kurz nach dem Avengers-Film: Thor und seine Asgard-Kumpels sind schwer damit beschäftigt, auf mehreren Welten das Chaos zu beseitigen, das Loki durch seinen Angriff auf die Erde angerichtet hat. Weil zeitgleich aber das kosmische Phänomen der Konvergenz von neun Planeten auftritt, wird eine uralte, böse Macht geweckt, die mit einer mächtigen Waffe die Herrschaft über das Universum erobern will. Auch hier habe ich einen Partnerlink vorbereitet, auch hierfür erhalte ich ggf. eine Verkaufsprovision von Amazon und würde mich entsprechend freuen. :)

Podcast-Feeds:

Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-LizenzVeröffentlicht am 30. März 2014 08:15 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song Tennessee Hayride" von Jason Shaw" zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Kino, Nerdkram, Podcast, Rezension

3-Gänge-Menü

3-Gänge-Menü

Dieses Wetzlarer Edel-Restaurant versteht es, auch die haute cuisine zu präsentieren.

Tags: hinweiskunst

Lieblinks (20)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Facebook like (© Owen W. Brown, CC BY 2.0-Lizenz)

Jeden Mittwoch um 13.37 Uhr poste ich hier einen Rückblick auf die Links, die ich im Lauf der vergangenen Woche via Twitter und Facebook geteilt habe. Diese Woche haben es die Ukraine, die Sesamstraße, Bob Grillson, Facebook, Anarchisten und noch einiges mehr in die Liste geschafft.

Tags: Netzgedöns

Neuer Player am Handymarkt

samung

"Und wenn ich mit Schweinebesamung genug Geld verdient habe, baue ich Handys und verkaufe sie incl. Gutschein!" - Bauer Ewald, 2013

Tags: rechtschreibkünstler

JSFP009: Resteparty – Partyreste

Heute nur kurz, weil ich noch Partyreste zu beseitigen habe: Zum ersten Mal habe ich eine Resteparty mitgefeiert, bei der ich danach mehr Reste hatte als vorher, GMX scheint zahlende Kunden seeehr nötig zu haben, am Sonnabend lief "Sharkman" auf Tele 5 und der soll bitteschön ausführliches Thema im nächsten Haialarm-Podcast werden. Außerdem erzähle ich noch etwas über den Hofladen, bei dem wir immer einkaufen. Viel Spaß!

 

Dauer: 0:14:43

Shownotes:

  • Wischmanns Hofladen ist nur wenige Kilometer von uns entfernt und verkauft neben Gemüse und Obst auch Marmeladen, Seife, Käse und eben Fleisch von Rind, Schwein, Geflügel, Lamm und Wild. Die Tiere stammen vom eigenen Hof bzw. aus eigener Jagd, werden in der Gegend geschlachtet und dann im Hofladen zerlegt und verarbeitet. Die haltbareren Sachen kannst Du im Online-Shop bestellen.
  • Informationen zur vermeintlichen Abzocke mit GMX-Topmail gibt es in diesem Forumsbeitrag, Allgemeines zum Thema Vertragsabschlüsse im Internet hätte ich hier von der Verbraucherzentrale NRW.

Podcast-Feeds:

Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-LizenzVeröffentlicht am 23. März 2014 19:02 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song Tennessee Hayride" von Jason Shaw" zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Ärger, Netzgedöns, Nur Idioten, Parté