Szenen einer Ehe

Wir gucken irgendeine Krimiserie, die die Herzdame mag, ich tippe geistesabwesend auf dem Smartphone herum.

Typ im Fernsehen: "Wir haben eine ganze Latte an Beweisen gegen ihn."

Stille.

Besorgter Seitenblick der Herzdame: "Ist alles in Ordnung mit Dir?" - '"Ja wieso?" - "Weil im Fernsehen jemand 'Latte' gesagt hat und keinen 'In meiner Hose'-Witz gemacht hast."

Tags: Bidde?, Szenen einer Ehe

Lieblingstweets im Juni

TwitterJeden Monat die gleiche Leier: "Huch, schon wieder ein Monat rum, wo ist nur die Zeit geblieben?" Aber es stimmt, so schnell kann ich im Augenblick mal wieder nicht gucken, wie die Monate an mir vorbeifliegen. Der Juni war arbeitsintensiv, bot aber auch Zeit für einen ausführlichen Besuch der Kieler Woche, incl. der ersten längeren Reise mit unserem neuen Campingwagen. Perspektivisch wird es wohl nicht zwingend besser: Die Sommermonate sind traditionell besonders arbeitsintensiv, weil die Kollegen mit schulpflichtigen Kindern in den Sommerurlaub gehen. Aber wer wird denn meckern wollen? Ich zumindest nicht, ich freue mich an den besten Tweets der dollsten Twitter-Timeline der Welt, nämlich meiner. Die gibt's jetzt, und wenn Sie fertig sind mit lesen, dann gucken Sie unbedingt auch bei Anne vorbei, die auch in diesem Monat die Lieblingstweets anderer Leute sammelt. Jetzt aber los:


Special Edition: Sommer

Bonustrack:

Tags: Geilo, Knaller, Nerdkram, Netzgedöns, preisverdächtig, Twitterlieblinge

JSFP070: Grönemeyers Wohnwagen

Das Wochenhighlight war das Konzert von Herbert Grönemeyer auf dem Heider Marktplatz. Daneben gab es eine erste Testfahrt mit dem Wohnwagen, die in einem Fiasko endete. Zumindest sah zunächst alles danach aus und noch ist die Kuh nicht vom Eis. Bleibt gespannt!

 

Dauer: 0:13:39

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grönemeyer

grönemeyer2

charitea mate

 

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 14. Juni 2015 20:18 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Entenpelle, Jörn unterwegs, Konzert, Rezension, Wohnwagen

JSFP069: Die GolfAutoWindowsRadioEintopf-Episode

Bei bestem Wetter werde ich selbstverständlich nicht aus dem stillen Kämmerlein podcasten. Auf der Terrasse gibt's folgerichtig reichlich Windgeräusche, Straßen- und Luftverkehrslärm und was sich sonst noch unter freiem Himmel tummelt. Inhaltlich geht es um ein Benefiz-Golfturnier bei dem ich mir ein bisschen den Pelz verbrannt habe, um den Werkstattaufenthalt unseres Autos, Windows 10 und das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Viel Spaß!

 

Dauer: 0:39:13

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Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 7. Juni 2015 20:06 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: 18 Löcher, Auto, Jörn unterwegs, Rezension, Turnier

WmDedgT (6/2015)

Gestern war "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag"-Tag. Ich bin via Frau Novemberregen darauf gestoßen; was das genau ist, und wer sonst noch mitmacht, erfährst Du bei Frau Brüllen.

Der Tag begann, wie üblich, auf der Waage: 113,5 kg machen mich nicht gerade froh, aber damit ist der Kurzurlaub von Pfingsten dann endlich mal wieder weg geschmolzen. Leider hatte ich meinen Wecker falsch gestellt und so blieb nur Zeit für eine schnelle Dusche, bevor ich zur Arbeit ging. Die aktuelle Ausgabe des Medienkuh-Podcasts auf den Ohren stoppte ich noch kurz beim Bäcker, weil mein Hunger nicht abwarten wollte, bis ich Zeit hätte, etwas Diät-konformes zu besorgen. Streuselschnecke hatte ich schon lange nicht mehr und beim Bäcker scheinen sie meine missliche Lage geahnt zu haben, jedenfalls sind die Schnecken mittlerweile nur noch halb so groß wie früher.

Im Büro war ich gegen halb acht, da rief schon mein Redakteur an. Ob ich schon da sei, wir hätten ja gleich die Live-Schalte. Waren noch 10 Minuten bis hin, also konnte ich noch ganz kurz in die Mails gucken, bevor ich ins Studio musste. Es ging um die Entwicklung des Strompreises, der Börsenpreis ist nämlich derzeit so niedrig wie seit 12 Jahren nicht mehr, aber beim Verbraucher kommt das nicht an. Kann man ja mal erzählen.

Danach schrieb ich meine Kolumne für den shz-Verlag und gleich darauf eine Mail an deren Online-Redaktion: Am heutigen Sonnabend erscheint meine letzte Netzwelt-Kolumne. Ich finde keine guten Themen und habe nicht die Zeit, meine Themen schön zu erzählen. Noch mehr Stress kann ich gerade nicht gebrauchen, also muss ich ein bisschen Aufgaben durchkärchern. Abgesehen davon vertritt der Chefredakteur eine Position zur Arbeit und den Entscheidungen des Presserates, die ich weder nachvollziehen noch teilen kann und ich möchte nicht für einen Verlag schreiben, der Bild-Positionen verteidigt und sich zu eigen macht.

Nach der Konferenz um neun recherchierte ich noch weiter am Strompreis, denn die Kollegen der Vormittagssendung wollten auch etwas dazu haben. Weil der Ansprechpartner noch in einer Pressekonferenz saß, zeichnete ich schnell einen kurzen Telefon-O-Ton zum Schulstaffelmarathon auf, der am heutigen Sonnabend auf Helgoland stattfindet und kümmerte mich danach um ein Thema für Montag: Industrie, DGB und Landesregierung wollen gemeinsam ein industriepolitisches Forum gründen und damit das größte zusammenhängende Industriegebiet Schleswig-Holsteins vor den Toren Brunsbüttels stärken und zukunftsfähig machen. Die Fakten hatte ich schnell zusammen, der DGB Nord-Vorsitzende würde aber erst um 14 Uhr für ein Interview bereitstehen. Also musste noch eine dritte Baustelle her: Am Montagabend ist eine relativ hochkarätig besetzte Runde zum Nord-Ostsee-Kanal, auch wieder in Brunsbüttel, da könnte man natürlich nach dem industriepolitischen Forum gleich in der Stadt bleiben und später noch zu dieser Geschichte gehen - wenn es sich denn inhaltlich lohnt. Die einzige, die einer Antwort mächtig war, war im Funkloch unterwegs und sollte erst abends auf meine SMS reagieren, aber dazu später mehr.

Inzwischen war der Strompreis-Ansprechpartner aus seiner PK zurück, kurzes Vorgespräch und dann ein schnelles Interview aufzeichnen, schneiden, Abnahme durch die Redakteurin, noch einmal kurz am Text feilen, Mittagspause.

Mir war klar, dass es schnell gehen müsste, denn es war schon kurz nach eins und um 14 Uhr sollte der DGB anrufen. Das Mittagstischrestaurant du jour ist eigentlich nicht gerade für seine Schnelligkeit bekannt, aber wenn man damit umzugehen weiß, geht es eigentlich: Kellnerin schon beim reinkommen mit der Bestellung belästigen und schon mal zahlen, wenn die Getränke kommen. Beziehungsweise ja in meinem Fall das Getränk, denn ich esse gern allein. Es gab - auch nicht wirklich die reine Lehre meiner Low Carb-ähnlichen Diät - Reis mit Tomatensauce und mit Ananas überbackenes Hühnchenbrustfilet, dazu eine kleine Cola.

Sieben Minuten vor dem avisierten Anruf des Gewerkschaftsbundes war ich zurück im Büro, Interview, Beitrag zu Ende schreiben, O-Ton schneiden - Thema im Kasten. Danach war noch Zeit, um mit Kollegen R. zu besprechen, ob seine Töchter am heutigen Sonnabend unseren Hund betreuen möchten (ja, wollen sie) und wie wir das organisieren. Die Herzdame und ich werden nämlich heute gemeinsam auf dem Golfplatz von St. Michaelisdonn unterwegs sein. Zwar jeweils an unterschiedlichen Stellen des Platzes, aber doch irgendwie gemeinsam. Da dürfen Hunde jedenfalls nicht mit und wir haben die beiden Damen engagiert, in dieser Zeit zwei mal mit Frau Hund Gassi zu gehen.

Gegen 15 Uhr brach ich mit einem Arm voller Pfandflaschen, diverser Hauspost und dem Autoschlüssel in die Tiefgarage auf. Erst ganz kurz zum Knutschen nach Hause, dann zu Aldi Pfandflaschen wegbringen und Abendessen und neue Selter kaufen, bevor es dann Zeit wurde, den Weg nach Kiel einzuschlagen. Die Fahrt war ereignislos, um kurz vor fünf war ich da. Auf dem Weg vom Park- zum Funkhaus reichte es noch für eine Bratwurst im Brötchen und um 16.55 Uhr saß ich am Kieler Schreibtisch. Die Aufgabe: Nachrichten-Support. Beiträge von Korrespondenten auf eine unserem Format entsprechende Länge bringen, Ticker im Auge behalten, Kurz-Rechecheren, eben alles, wofür die Nachrichtenredakteurin keine Zeit hat.

Viel los war nicht, das war regelrecht entspannt und so verfolgten wir die Taufe der "Mein Schiff 4" halb vom Funkhausfenster, halb am Fernseher. Parallel entspann sich auf Twitter eine Diskussion darüber, dass ich in meinem Podcast einmal sehr spannend über einen Eintopf erzählt hätte und wie unterschätzt der Eintopf so als Gericht doch sei. Auf meine halb-ernst gemeinte Anmerkung, dass ich dann ja wohl bald eine Eintopf-Spezialfolge produzieren müsste, ging's erst richtig los und wenn ich den Überblick nicht verloren habe, produzieren wir bald eine Eintopf-Crossover-Folge mit Proton, vor hundert, DamalsTM, dem Hobbykochpodcast und mir. Da bin ich ja selber gespannt drauf...

So um und bei 20.00 Uhr ein längliches Telefonat zu der Anfrage von Vormittags, ob denn bei der Veranstaltung Montagnachmittag in Brunsbüttel eine Bombe platzt. Die Ansprechpartnerin brauchte 27 Minuten dafür, um zu sagen "Nein, das ist eine Diskussionsveranstaltung".

Gegen 20.30 Uhr erreichte uns die Meldung, dass Torsten Albig und seine Finanzministerin Monika Heinold bei Merkel und Schäuble um Finanzhilfen gebeten haben, mit denen das Land die Flüchtlingspolitik finanzieren kann. Aus eigener Kraft schafft Schleswig-Holstein das nämlich nicht, wenn man die Schuldenbremse und die Zahl von vermutlich 15.000 Flüchtlingen in diesem Jahr im Blick behält. Zumindest nicht, ohne an anderer Stelle zu sparen. Eine Exklusiv-Story des SHZ, die via Medieninfo verbreitet wurde. Der Regierungssprecher war zwar nicht eben begeistert, dass ich ihn um diese Uhrzeit noch anrief, aber eine Bestätigung dafür brauchen wir ja schon. Um 21 Uhr lief das als Meldung und um 22 Uhr als kurzer Bericht in den Nachrichten der Welle Nord, außerdem habe ich auch noch einen Bericht über die Schiffstaufe vor dem Studiofenster hinbekommen. Polizeirundruf, Übergabe für morgen schreiben, Feierabend.

Auf dem Weg raus fiel mir siedendheiß ein, dass das Parkhaus um 22.00 Uhr schließen sollte. Normalerweise parke ich dort nicht, aber die Zufahrt zum NDR-Parkplatz war wegen der Schiffstaufe gesperrt und so hatte ich keine Wahl. Der Schock währte aber nur kurz: ich konnte immer noch raus fahren, nur rein kommt man ab 22.00 nicht mehr.

Die Rückfahrt nach Heide war ereignislos, Auto abstellen, Fahrtenbuch ausfüllen, Kram ins Büro tragen, abschließen und auf dem Heimweg noch etwas Medienkuh hören. Zu Hause noch kurz mit dem Hund raus und dann kam auch schon die Herzdame von einem Konzert zurück, das war wohl sehr schön und sie erzählte, dass sie heute Nachmittag zufällig mitgehört hat, wie sich die Nachbarin das Maul über den Zustand unseres Gartens zerriss. Ihr Gatte war nämlich zu uns rübergekommen, um von unserer Seite aus den Efeu an der Palisade zu deren Garten zu schneiden. Und weil er das wohl alleine nicht so recht hinbekommt, steht sie dabei immer im eigenen Garten auf einem kleinen Tritt und gibt ihm über den Zaun hinweg Anweisungen. Dabei zu erzählen, dass unser Garten ja wohl wie ein Schlachtfeld aussieht und vermutlich nie wieder hinzukriegen sei (was Unsinn ist) - kann man machen. Dann sollte man aber darauf achten, dass das Schlafzimmerfenster des anderen Gartenbesitzers nicht offen und man selbst bestens zu hören ist. Das jedenfalls erzählte die Herzdame immer noch sichtlich erbost, denn Frau Nebenan hatte wohl auch noch erwähnt, sie habe gelesen, dass ein verlotterter Garten ein Kündigungsgrund sein könne. "Dann soll sie doch kündigen und umziehen", sagte ich. Wir lachten und danach, gegen 0.30 Uhr, war für mich endgültig Bettzeit.

Tags: Arbeit, Ärger, Jörn unterwegs, Nur Idioten

JSFP068: Bier, Brownies und Bio-Chips

Wir haben unseren Wohnwagen zwar endlich abgeholt, aber gefahren sind wir damit nicht besonders weit, weil sich Wohnwagen und Auto elektrisch noch nicht verstehen. Vermutlich war das auch besser so, weil wir schon kurz nach der Übergabe ziemliches Regenwetter hatten und das wäre für die allererste Tour vielleicht etwas blöd gewesen. Ansonsten gab's Bier, Brownies und Bio-Chips, ich empfehle blind einen Podcast und freue mich auf die Kieler Woche, wenn wir unseren Wohnwagen dann tatsächlich einweihen.

 

Dauer: 0:27:59

Shownotes

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Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 31. Mai 2015 08:33 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Camping, Craft Beer, Hörertreffen, Jörn unterwegs, Kieler Woche, Küche, Podcast, Rezension

Lieblingstweets im Mai

TwitterNa das war ja nix mit Wonnemonat: Gefühlt kaum Sonne, dafür aber schaurige Kühle im Norden. Raps, Spargel, Kartoffeln, Jörn - alle kommen nur schleppend in Gang und entfalten sich nicht so recht in diesem Monat. Sollte der Sommer ähnlich kühl werden? Ich hoffe es nicht, so viel steht mal fest. Immerhin: Der Juni bringt mit meinem Kieler Woche-Urlaub ein weiteres Highlight in dieses Jahr. Aber genug der Vorrede: Genießen Sie nun die Highlight-Tweets des vergangenen Monats und wenn Sie fertig sind, lassen Sie sich bloß nicht die Highlights anderer Leute entgehen! Die sammelt Anne immer, aber das wissen Sie sicher schon.

 

Special Edition: Tiere

Bonustrack:

Tags: Geilo, Knaller, Nerdkram, Netzgedöns, preisverdächtig, Twitterlieblinge

JSFP067: Podcasten wie ein Brombeerfalter

Es gibt richtig viel zu erzählen in dieser Episode: Ich war mal wieder auf dem Golfplatz, habe eine sehr ansprechende neue Salaterfahrung gemacht und war über Pfingsten mit dem Chor der Herzdame in Hessen. Dort war ich irgendwo zwischen Zaungast, Toningenieur und Küchenbulle angesiedelt und das hat großen Spaß gemacht.

 

Dauer: 0:46:04

Shownotes

deichgrafenhof

küche

In der Homberger Kirche Edertalsperre Abends beim Grillen

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 27. Mai 2015 07:00 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: 9 Löcher, Ärger, Golf, Jörn unterwegs, Nur Idioten, Rezension, Spielzeug

JSFP066: Quick and dirty

Schnell noch vor der Arbeit den Soll für diese Woche erfüllt und zumindest kurz was erzählt. Viel gibt's dabei aber gar nicht zu sagen, denn ich habe vor lauter Arbeit in der vergangenen Woche kaum ein Bein auf die Erde bekommen. Außer das eine Mal zum Golfen. Und dann kam mir auch noch eine dämliche Geschäftsidee in den Sinn, die aber nicht so richtig zündet.

 

Dauer: 0:10:29

Shownotes

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 19. Mai 2015 10:18 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Arbeit, Golf, Jörn unterwegs, Kurzplatz, Podcast

JSFP065: Ohne viele Worte

Bei der re:publica habe ich viel zugehört, viel selber gesprochen und davon muss ich mich erstmal wieder erholen. Und zwar auf dem Golfplatz, beim Mittagsschläfchen und später am Grill. Viel reden muss man dabei nicht unbedingt und deswegen mache ich das auch nicht.

 

Dauer: 0:05:35
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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 10. Mai 2015 19:01 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Golf, Grillen, Jörn unterwegs, Podcast

JSFP064: Re:publica-Spezial Tag 3

Aufgezeichnet unmittelbar nach der Abschluss-Session der diesjährigen re:publica mit einem neuen Weltrekord im Lightpainting und den epischstmöglichen Chor aus tausenden Nerdkehlen hatte ich schlicht und ergreifend keine Lust mehr mich mit den Sessions des Tages zu beschäftigen. Zumal ich - vom Abschluss mal abgesehen - nur zweieinhalb wirklich gesehen habe. Diese Folge ist also kriminell kurz für eine Tageszusammenfassung, spiegelt aber dafür mein Gefühl des Tages hervorragend wieder.

 

Dauer: 0:09:05
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Shownotes

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 8. Mai 2015 01:18 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Entenpelle, Geilo, Jörn unterwegs, Musik, Podcast, re:publica XV

JSFP063: Re:publica-Spezial Tag 2

Mein elaboriert ausgearbeitetes Programm für den zweiten Veranstaltungstag habe ich spontan dann doch noch stark ausgedünnt und das war genau richtig. Enspannt von Session zu Session schlendern, zwischendurch immer noch Zeit für das eine oder andere Gespräch haben - so soll es doch bitteschön sein.

 

Dauer: 0:24:41

Shownotes

Überall dort, wo ich nichts anderes dazuschreibe, verlinke ich hier jeweils die Session-Infoseite auf re-publica.de. Auch weil ich hoffe, dass dort mit der Zeit die Aufzeichnungen der jeweiligen Session eingebettet wird.

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Der verzweifelte Versuch aus der letzten Reihe von Stage 1 mit dem Digatlzoom des Handys ein Foto von der Bühne zu machen.

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Symbolbild: Menschen in einer der zahlreichen Kopfhörer-Sessions

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 7. Mai 2015 00:10 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Jörn unterwegs, Nerdkram, Netzgedöns, Podcast, re:publica XV, Rezension, Youtube

JSFP062: Re:publica-Spezial Tag 1

Ich erzähle in einer ungewöhnlichen Form von meiner Anreise nach Berlin, spreche über das flauschige Gefühl des Ankommens auf der re:publica und interviewe Johnny Häusler zu seinem neuesten Projekt TiNCON. Außerdem gebe ich einen kurzen Abriss über die Sessions, die ich besucht habe. Und morgen wird das ganze nicht ganz so elaboriert. Danke auch an dieser Stelle noch einmal an meinen Berliner Hörer Karsten, ohne dessen selbstlosen Aufnahmegeräteverleih diese Folge wohl JSFP062nicht möglich gewesen wäre.

 

Dauer: 0:44:59

Shownotes

Grumpy Winke-Cat

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 6. Mai 2015 01:59 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Auto, Jörn unterwegs, re:publica XV, Rezension

JSFP061: Vorfreude #rp15

Ich kann es nicht anders sagen: Ich freue mich tierisch auf die re:publica. Deshalb spreche ich auch ausschließlich darüber. Welche Sessions ich sehen will, wie ich anreise und so weiter. Das steht alles schon fest - unklar ist bisher noch wie ich das alles mit meiner Diät in Einklang bringen kann und ob ich erst am Sonntag wieder einen Podcast veröffentlichen werde oder vielleicht schon früher. Kommt Zeit, kommt Rat.

 

Dauer: 0:32:53

Shownotes

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Tags: Jörn unterwegs, Podcast, re:publica XV

Lieblingstweets im April

TwitterHuch, schon wieder Mai? Hat nicht eben noch der Bauer die Rösser angespannt? Oder anders formuliert: Vor einer gefühlten halben Stunde war doch noch März? Meteorologisch gab es ja kaum Unterschiede: Zwischen frühlingshaftem Sonnenschein, Regen, Hagel, Schnee und Eis war so ziemlich alles dabei. Hmmm, Eis. Dafür wird es auch mal wieder Zeit. Und für Feiertage! Lange Wochenenden kann der Mai. Genießen Sie das, denn der Mai ist bekanntlich der letzte Monat mit Feiertagen, bis wieder ein "O" benötigt wird, um den aktuellen Monat zu buchstabieren. (Und lassen Sie sich bitte nicht von so genannten "Sommermonaten" ins Bockshorn jagen!) Sie merken schon, die lange Vorrede dient lediglich dazu, Sie vom eigentlichen Inhalt abzulenken. Hier sind nun die besten im April geschriebenen Tweets der dollsten Twittertimeline der Welt, nämlich meiner. Die Liste mit Lieblingstweets aus den Timelines anderer Leute finden Sie wieder bei Anne. So, jetzt aber los:

Special Edition: Sport

 

Bonus-Track

 

Tags: Geilo, Knaller, Nerdkram, Netzgedöns, preisverdächtig, Twitterlieblinge

JSFP060: Podcast-Metagelaber

Ich bin einigermaßen schockiert darüber, wie rüde der Umgangston unter den Fans von Hoaxilla wird, wenn mal eine Folge ausfällt. Die Denkweise, einen Anspruch auf regelmäßige Podcastveröffentlichungen zu haben, kann ich nicht nachvollziehen. Allerdings verstehe ich durch meine eigenen beruflichen Erfahrungen, woher dieses Denken kommen kann. Zum Glück gibt es ja auch echte Positivbeispiele für Hörerbeteiligung, die Podcasts zu einem echten Community-Projekt machen und eine wirkliche Bereicherung darstellen. Ansonsten habe ich endlich mal Teenage Mutant Ninja Turtles gesehen und fühlte mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt, als die Turtles bei uns der heiße Scheiß waren. Vom Film selbst war ich allerdings eher semi-begeistert. Zum Schluss noch zweimal abgeschwiffen und fertig ist der Podcast. Viel Spaß beim Anhören!

 

Dauer: 0:30:24

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 29. April 2015 22:30 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Ärger, Netzgedöns, Nur Idioten, Podcast, Rezension

JSFP059: Der lange Schatten der re:publica

Ich habe beim "Picture my day"-Day mitgemacht, hatte aber nicht so richtig etwas zu zeigen - aber das hat mich ja noch nie abgehalten. Ebenso wenig wie der eher mittelmäßige Geschmack der neuen Colasorte mich abhielt zumindest eine Flasche davon zu verköstigen. Man hat ja schließlich auch einen Bildungsauftrag. Und ein Zeitproblem bei der re:publica, das hat man auch. Es ist kompliziert. Und knifflig.

 

Dauer: 0:16:56

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Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 19. April 2015 12:59 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Podcast, Rezension, rp15

Das war der “Picture my Day”-Day 18 #pmdd18

Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie dieser Tag organisiert wird oder wer das jeweils macht, aber ich bin immer gerne dabei. Es geht darum, den Tag nach Gusto im Bild zu dokumentieren und die Fotos davon gehören dann ins Netz. Dementsprechend setze ich auf wenig Totalen, dafür umso mehr Nahaufnahmen vom Tagesgeschäft. Dieses Tagesgeschäft ist am Samstag glücklicherweise auf das Allernötigste beschränkt. Wenig Action also von meiner Seite aus dieses Mal, nur dürfte meinetwegen der nächste #pmdd wieder auf einen Wochentag fallen. 😉

Der entspannteste Tag der Woche ging heute viel zu früh los:pmdd18-1Wie so oft am Wochenende - da kann man mal gemütlich ausschlafen und wird noch früher wach, als sonst. Aber wie sagt das alte Sprichwort? "Der frühe Vogel fängt den Mittagsschlaf!" Also erstmal einen schönen Podcast auf die Ohren und es in Ruhe hell werden lassen:

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Auch eine Art, einen Screenshot anzufertigen: Handy mit der Podcast-App auf den Tisch legen und mit dem Tablet ein Foto davon machen. Na ja, wurscht, es galt noch Sprechersachen zu machen: Ich vertone gerade diverse Texte als Examens-Lernhilfe für die Herzdame. So auch heute:

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Ich bin zunehmend unzufrieden mit dieser eher puristischen Aufnahmetechnik. Die macht zwar was sie soll und ist extrem flexibel (sprich: echt schnell spurlos weggeräumt), aber andererseits habe ich ja trotzdem noch das teure und sensationell klingende Großmembranmikrofon im Schrank liegen und das erlebt demnächst seine Renaissance in Jörn Schaars feinen Sprachaufnahmen. Diese gehen jedoch zunächst den Weg alles Irdischen, nämlich in die Schnittsoftware Audacity:

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Auch hier kommt wieder Jörn Schaars feine patentierte Screenshot-Technik zum Einsatz, die der geneigte Leser auch im nächsten Bild bewundern darf. Ich setzte nämlich noch schnell meine aktuelle SHZ-Kolumne ins Blog um:

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Inzwischen war es draußen hell geworden und die Natur rief nach dem Hund. Zudem machte sich ein nicht unerheblicher Hunger in Jörn Schaars feinem Magen breit und da wollten wir beide - also der Hund und ich - uns nicht länger bitten lassen:

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Nach der üblichen Morgenrunde und einem kurzen Abstecher zum örtlichen Bäcker folgte das Unvermeidliche, das Frühstück, bekanntlich einer der Höhepunkte des Tages. Mit Blick auf die Uhr schon kurz vor Brunch, normalerweise sitze ich um diese Uhrzeit schon eine Weile im Büro:

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Ich hatte fest vor, den Rest des Tages in der Wohnung zu versauern, aber noch nicht sofort; ich wollte noch auf den Wochenmarkt: Bruderhahn-Eier, diverses Gemüse und mal gucken, standen auf der Einkaufsliste.

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Eine gute halbe Stunde später setzte ich mich skeptisch wieder ins Auto. Auf dem Markt gab es ein verdächtig großes Angebot an Erdbeeren und ich hatte aus einer Laune heraus eine Schale mitgenommen.  Würden sie schon schmecken?

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Und wie die schmeckten. Großartig! Ich habe das Gefühl, es könnte ein sehr gutes Erdbeerjahr werden. Nach diesem kurzen Snack war es wieder Zeit für den Hund, also folgte ein kurzer Pre-Mittagsschlaf-Spaziergang. Wirklich sehr kurz, denn so richtig viel Lust hatte der Hund eigentlich nicht, weshalb Madame auch partout nicht fotografiert werden wollten:

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Auch hierauf folgte das Unvermeidliche: Mittagsschlaf. Früh angekündigt und gegen 14.30 endlich mal eingehalten. Bildlich war das etwas knifflig festzuhalten, deswegen hier ein Symbolbild:

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Tja, was soll ich sonst groß sagen? Paff, war es kurz vor fünf und ein leichter Hunger machte sich breit. Zum Glück - auch retrospektiv in Sachen der Erdbeeren - ein großes Glück, dass heute bei meiner kürzlich begonnenen Diät Naschtag ist. Deswegen gab's das ab-so-lu-te Tabugericht:

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Danach ließ meine Motivation für mehr Fotos merklich ab, denn ich wollte mich ein wenig eingehender mit meinem persönlichen Zeitplan für die diesjährige re:publica beschäftigen und bekam stante pede Kopfschmerzen. Das dürfte später im Podcast noch einmal Thema sein. Wie in jedem Jahr schaffen es die Organisatoren exakt die Themen parallel laufen zu lassen, für die ich mich interessiere. Aber gleich fünf potentiell sehr sehenswerte Sessions in den Slot Dienstag 19.45 bis 21.00 Uhr zu packen, das ist sowas wie eine Premiere in Jörn Schaars feiner re:publica-Zeit.

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Andererseits war der Rest des Abend auch durch fernsehen geprägt: Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. sowie Schtonk!(beides Partnerlinks) vom HD-Recorder und da gäbe es beim besten Willen nicht viel zu dokumentieren. Das war er also, mein "Picture my Day"-Day. Nächstes Mal dann bitte wieder an einem Wochentag. 😉

Tags: Netzgedöns, picture my day

Jetzt mal ernsthaft

Normalerweise schreibe ich an dieser Stelle ja eher amüsante, leichte Geschichtchen und Anekdoten aus der Nerdwelt. Doch heute geht das nicht. Heute muss die Nerdwelt mal warten, denn das hier geht nicht nur uns Nerds an: Die große Koalition hat sich auf einen Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung geeinigt. Das bedeutet: Flächendeckende, anlasslose Überwachung von Internet- und Telefondaten von uns allen. Oder mit anderen Worten: Sie müssen jetzt endlich nicht mehr in ein Ausbildungs-Camp im Nahen Osten reisen, um von unserer Regierung als potentieller Terrorist eingestuft zu werden.

Laut Sigmar Gabriel geht es darum den Terror zu bekämpfen, das sei mit Vorratsdatenspeicherung schon einmal gelungen. Den Amokläufer von Oslo habe man deshalb so schnell schnappen können, sagt Gabriel. Die Terroristen von Paris hätten mit Vorratsdatenspeicherung laut Sigmar Gabriel ebenso gestoppt werden können, wie der rechte Terror des NSU. Das kann man gut finden - ist nur leider gelogen. Je-des Wort. Nichts von dem ist wahr: Norwegen hatte zu dem Zeitpunkt keine Vorratsdatenspeicherung, die “Charlie Hebdo”-Schützen haben trotz Vorratsdatenspeicherung 11 Menschen umgebracht und die deutschen Polizeibehörden haben (auch ohne Vorratsdatenspeicherung) insgesamt 32 Millionen Telefon- und Internetdaten durch ein Fahndungsraster gejagt - mit dem bekannten Ergebnis.

Wir hatten schon einmal eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Sie wurde als nicht verfassungskonform von gleich zwei Gerichten wieder gekippt. Jetzt soll sie unter dem Namen “Höchstspeicherfrist” wiederkommen. Und sie wird wieder ein Verstoß gegen das Grundgesetz sein.

Deswegen bitte ich Sie: Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten und bitten Sie darum, gegen die Höchstspeicherfrist/Vorratsdatenspeicherung zu stimmen, wenn über den Gesetzentwurf entschieden wird. Das wird nicht viel bringen, aber dann haben wir es wenigstens versucht.

Dieser Text ist zuerst unter dem Titel "Die Lüge vom Erfolg" als Kolumne auf der Netzweltseite des SHZ erschienen.

Tags: Ärger, Deutschland, Kolumne, Netzgedöns, Nur Idioten, Politik, VDS

JSFP058: Vielleicht

Mein Urlaub stand unter der Überschrift "Vielleicht", wir waren für ein paar Tage bei meinen Eltern und haben danach mal wieder ordentlich im Stau gestanden. Eines der nächsten Projekte ist der Einbau einer Zeitschaltuhr in den Außenlichtschalter - wieso das irgendwie wichtig ist, erkläre ich ausführlich. Und dann gibt's noch eine Art guten Vorsatz: ich will mehr fotografieren, um Jörn Schaars feinen Youtube-Kanal etwas attraktiver zu machen.

 

Dauer: 0:16:57

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Das Kleingedruckte:

Logo der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-LizenzVeröffentlicht am 11. April 2015 09:44 von Jörn Schaar unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License-Lizenz. Intro und Outro habe ich aus dem Song "Jenny's Theme" von Jason Shaw zusammengeklöppelt, der das "No Fees. No ©opyright Hassles. Incredibly Free." anbietet. Das Logo hat mir freundlicherweise Siegfried Fock zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

 

Tags: Auto, Jörn unterwegs, Podcast, Projekt, Urlaub